Chinesische Freiheitsproxies

Chinesischer Proxy gegen deutsche Websperren

Kommentare

7 Kommentare zu Chinesische Freiheitsproxies

  1. Zitiere :

    Um Patente oder Geschmacksmuster kümmert sich in den boomenden Branchen ohnehin niemand, die Regierung hält ihre schützende Hand über die einheimischen Unternehmen. Mag das Ausland auch schimpfen und Strafzölle verhängen: die Produktion läuft weiter. Und mit den Jahren steigt der Lebensstandard und auch die Bildung und die Ansprüche im Land. Die Produkte werden langsam nicht nur besser, sondern häufig innovativ und qualitativ hochwertig.

    Was gibt es dagegen einzuwenden ?

    In deinem Text schreibts du auch von Diktatur und davon das es einen Zensus gibt. Klingt fast wie in Deutschland.

    Ich habe China kennengelernt und bemerkt das hier viel von der Regierung für das Volk getan wird und wurde, seit Mao.

    Ausländische Provider die reinen Kapitalismus propagieren werden hier mit Argusaugen beobachtet. Den in diesem großen Land sind viele Mäuler zu stopfen und dazu brauch man eine erfolgreiche Staatsführung. Ich habe noch nie ein Land bereist in dem die Menschen so diszipliniert waren wie hier und es gab für jeden etwas zu essen so wie einen Schlafplatz. Ich glaube aus diesem Grund ist China so groß geworden. Es schmeckt hier einfach gut

  2. …neben süßem rotwein gibt es nur wenig was mir nicht schmeckt: selbsternannte chinakenner die bunte bildchen von volksdisziplin und flauschigen schlafplätzchen malen gehören dazu!

    selbstentfaltung und die würde des seins, produziert ihr kennengelerntes china genau wo?

    es ist für mich noch immer schier unglaublich, wie wenig anspruch so mancher an das menschenleben an sich stellt. wahnsinn eigentlich!

  3. Thomas Kaltenbrunner schrieb am

    “Musikliebhaber” werden sich wegen der unzureichenden Qualität keine Vídeos von YouTube herunterladen….er gibt sich doch nicht mit so minderer Qualität zufrieden.

  4. Attila_K schrieb am

    Hallo Michael, danke für die Warnung, ich denke das musste mal geschrieben werden um bei den Lesern ein Bewusstsein für die Problematik der Verwendung von Proxy Servern in China herzustellen. Was mich allerdings stört ist das Aufspringen auf ein allgemeines China Bashing, wie es seit ein paar Jahren in unserer Presselandschaft üblich ist. Ich denke wir Piraten können uns da mehr Emanzipation vom Mainstream leisten. Im Prinzip willst Du ja auf die möglichen Gefährdungen durch chinesische Proxy Server hinweisen. Warum dann der wirtschaftspolitische Monolog im Vorfeld? Welche Regierung hält nicht die schützende Hand über die eigene Industrie? Deutschland ist da noch ein Musterknabe, beispielsweise im Vergleich zu den USA. Patente und Geschmacksmuster haben die USA in der Nachkriegszeit auch nicht interessiert, da wurden sogar gleich ganze Entwicklerteams über den großen Teich geschafft und mit der US Staatsbürgerschaft zwangsbeglückt. Auch in jüngerer Zeit wurden Airbus Vorstände durch das ECHELON System der USA ausspioniert und diese Informationen wurden dann Boeing zugespielt (Echelon – Spionage unter Freunden, Spiegel, 31.03.2000). Also China hat ein Heer von Spionen – ja und? Wie jede starke Wirtschaftsmacht. Der Schutz von Patenten und Geschmacksmustern wird auch für chinesische Unternehmen immer wichtiger – inzwischen verklagen diese sich gegenseitig. Dieses Problem wird also schon bald aus Eigeninteresse gemanagt werden. Die Investoren welche in China eine billige Werkbank sehen sind von gestern, für Billigproduktion wird China zu teuer. Sind also Investitionen ein Problem? Ich denke die Mitarbeiter vom deutschen Unternehmen Putzmeister haben dazu eine ganz eigene Ansicht, da die unklare Unternehmensnachfolge inzwischen durch Investitionen aus China (Sany) geklärt worden ist und langfristig Arbeitsplätze in Deutschland gesichert wurden. Was will ich damit sagen? China ist eine aufstrebende Wirtschafts- und Weltmacht. Die Geschichte lehrt uns dass der Aufstieg von Weltmächten nie mit hohen moralischen Ansprüchen vereinbar war. Daher rufe ich zur differenzierteren Betrachtung auf und bitte nicht allzu leicht auf das allgemeine China Bashing anzuspringen.

  5. Hauke schrieb am

    Hi,

    das von Dir beschriebene Szenario ist nicht unbedingt zutreffend, es kommt auf Deinen technischen Sachvernstand an. Er muss nur durchschnittlich sein, um dein Szenario zu vermeiden, Google teilt seinen Datenschatz (aka wir Anwender) nämlich nicht so gern.

    Was Du unterschlägst oder nicht weißt: Google verschlüsselt alle Zugänge vor dem Login. Und wenn Du angemeldet bist, benutzt Google per default IMMER https, selbst für Suchanfragen. Bleibt das Problem mit der man in the middle attack. Nicht ganz leicht für den Angreifer, aber wir haben ja gesehen, dass nicht alle Root CAs vertrauenswürdig sind.

    Lösung: Den Proxy nur während des Videosehens nutzen. Vorher das Googlezertifikat ansehen und möglichst ausdrucken oder elektronisch speichern. Sich aus Google ausdrücklich abmelden, Browserfenster schließen, um alle Sessions zu killen, Proxy anschalten, Google aufrufen bis zur Loginseite und jetzt das Zertifiakt vergleichen: Kommt eine Warnung oder ist das Zertifikat nicht das gleiche wie ohne den Proxy, auf gar keinen Fall irgendwo einloggen, das ist ein Honigtopf, also Proxy wieder löschen. Nur wenn die Zertifikate gleich sind (!) kann man mit seinen Googleaccounts spielen.

    Bei homebanking ist es im Prinzip das gleiche. Auch das geht über einen kompromittierten Proxy, wenn man die Zertifikate vergleicht.

    Einfach nur eine Warnung zusammenfabulieren vor dem bösen Internet kann jeder. Die technischen Hintergründe komplett zu ignorieren und die vorhandenen Schutzmechanismen zu verschweigen halte ich jedoch für suboptimal.

    Gruß Hauke

  6. Martin schrieb am

    Hmm, ich lebe ich China und brauche aber selber Proxies aus z.B. DE um Youtube, FB, Twitter und Co überhaupt öffnen zu können. Wenigstens kann ich bei Google legal Musik downloaden. 🙂

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