Als Politikerinnengatte beim Stammtisch


Kommentare

14 Kommentare zu Als Politikerinnengatte beim Stammtisch

  1. xwolf schrieb am

    Tisch nur für Vorstände? Und dann auch noch durch Basis-Blockwarte so verteidigt? Uhoh, das klingt aber etwas danach, als ob Obrigkeitsdenken anfängt…

  2. Woogpirat (Ralf) schrieb am

    Zitat: “Uns auf das Internet zu reduzieren, ist wie die Grünen auf das Dosenpfand zu reduzieren.” Oberflächlich gesehen ist das ein guter Vergleich! Allerdings wurde das Dosenpfand ursprünglich von Umweltminister Klaus Töpfer (CDU) geschrieben. Als es eingeführt wurde, war er jedoch nicht mehr im Amt – sondern ein “Grüner”.

  3. Frank Poschau schrieb am

    Rattenfänger von Hameln hat einen Nachfolger, „Die Piraten“. Meine Freundin und ich zum „Stammtisch“ nach Kiel, im Kopf das Wahlprogramm, für diese Ideen kämpfe ich seit Jahren. In der Tasche einige weiterführende Gedanken dazu, es darf ja jeder mitmachen, mitreden. Ankunft in der Pumpe, keine Organisation, erst im Saal, musste man dann wegen eines geplanten Heavy-Metal Konzerts in den Keller ausweichen. Stinkendes Loch, viele junge Leute, biergeschwängerte Luft, was viele veranlasste sich an Flaschen festzuhalten. Ja man kommt sich besonders alt vor, aber jeder ist willkommen und Alter hat Erfahrung und die will ich mit ihnen teilen. Das Durcheinander nimmt kein Ende, auch nicht als die „leitenden“ Mitglieder erscheinen. Verteile aus langer Weile mein Gedicht, „Deutschland, Heimat, mein Vaterland“. Die Gesichter werden bei der Überschrift länger, einige geben angewidert das Blatt zurück, „für sowas habe ich keine Zeit“. Na gut, Heimat, Vaterland ist auch für die Jugend schwer zu vermitteln, die in der anschließenden Diskussion alle Werte und Rahmbedingungen unserer Gesellschaft abgeschafft sehen wollen. Als ich dann noch auf gesellschaftliche Werte bestand und mir erlaubte anzumerken, dass eine Gesellschaft ohne Rahmenbedingen und Kultur in sich zerfällt, wurde die Diskussion hitziger. Das die Bevölkerung die heute noch den Freiheitsdrang und die scheinbare Einfachheit im und durch das Computernetz Glauben schenkt, aber irgendwann Personen wie Inhalte sehen wollen, erregte die Piraten zügellos. Besonders tat sich ein Sven Krumbeck hervor, „wir haben keine Person vorne, wir sind alle, bei uns wird im Netz und überhaupt jeder entscheidet. Grenzen gibt es dann keine mehr, alle sind gleich, jeder darf bestimmen. Mir wurde langsam bang und mir fiel der gescheiterte Sozialismus und der kommunistische Gedanke ein, der an dem Verschiedensein der Kulturen und Glaubensrichtungen immer gescheitert ist. Als dieser Sven mir noch einen, seinen Beitrag zum Wahlprogramm zum Lesen gab, ich ihm zupflichtete, aber in der heutigen Zeit für Träumereien hielt, war ich raus. Er, „ dann must du überlegen, ob du hier richtig bist“. Also wer nicht für die Piraten, für die Ideen ist, ist gegen sie. Jeder darf mitmachen, alle ihre Meinung schreiben, aber keine andere Meinung wird zugelassen. Was ich mir anmaße, er stellt schon seit Jahren Plakate auf, er kandidiere. Moment, keine Führer, haben aber Mitglieder die nach vorne drängen, Widerspruch wird mit raus drängen beantwortet, haben wir alles schon. Jetzt weiß ich auch, warum die Piraten das Wahlalter auf Kinderniveau runter setzen wollen. Jugendliche, leicht zu ködernde Beute, als Wahlfutter, um realitätslos Träume zu posaunen, Grundwerte und Gesellschaftsräume aufzulösen. Patrick Ratzmann und Dr. Heiko K. L. Schulze gaben mir ebenfalls zu verstehen, dass ich hier wohl falsch wäre. Ist das neu? Nein, das ist Protest mit Slogan die der Masse gefallen, weil lange gefordert und von den etablierten Parteien unterdrückt. Ich muss raus, ich habe das Gefühl duschen zu müssen, der Dreck und Schwachsinn drohen mich zu ersticken. Vor der Tür ging die Diskussion kurz weiter, wo die Führung mit ihren Speichelleckern mich angifteten und mir die Frage gestellt wurde, „was ich vorzuweisen hätte“? Ich komme mir an meinem Gehstock ganz klein vor, man muss was vorweisen, Verdienter sein, um ernstgenommen zu werden. Zum Kotzen, ich verstehe jetzt die Betrüger der anderen Parteien, die von Dummheit, Strohfeuer und unrealistisch sprechen. Da warte ich lieber bis die etablierten Betrüger das Land zu Grunde richten, ehe dieser Flohzirkus die Gesellschaft abschafft und alle kiffend in der Ecke liegen.

    Frank Poschau

    • Michael Renner schrieb am

      Hallo Frank, deinen Kommentar las ich doch bereits vor einigen Wochen an anderer Stelle? Offensichtlich schlug dir beim Stammtisch in Kiel einiges an Ablehnung entgegen. Das ist nicht weiter verwunderlich, vergleicht man die Erklärung gegen die Leugnung und Relativierung des Holocaust auf der einen, mit deiner Webseite auf der anderen Seite.

      In Neumünster wurde dieses Bekentniss angenommen:

      “Die Piratenpartei Deutschland erklärt, dass der Holocaust unbestreitbar Teil der Geschichte ist. Ihn unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit zu leugnen oder zu relativieren widerspricht den Grundsätzen unserer Partei.”

      Auf deiner Seite stehen Formulierungen wie

      “was haben wir für ein Problem zu erkennen, dass auch andere Mörder waren und heute noch sind?”

      “Wir sollten nicht so tun, als wenn es keine „Hitler“ mehr geben würde.”

      Frank, ganz ehrlich: das passt nicht zusammen.

      • Hallo, was habe ich mit dem Holocaust, ich habe mich immer für Frieden und Verständigung eingesetzt. Wir sollten uns aber auch nicht durch den Holocaust erpressen lassen und uns davon befreien, denn wir haben keine Verantwortung mehr zu tragen. Aber andere leben davon, uns die Bürde der Vergangenheit aufzulegen. Frank Poschau

        • Cpt. Jumbo schrieb am

          Hallo Frank,

          das ist falsch. Wir Deutsche haben die Verantwortung zu tragen: nicht die individuelle Schuld an der Vergangenheit (dem Holocaust), sondern die kollektive Verantwortung für die Zukunft (dass so ein Zivilisationsbruch sich nie wieder ereignet).

          Und dabei geht es nicht um Erpressung mit dem Holocaust (niemand kann mich oder Dich damit erpressen), sondern um die Anerkennung einer ewigen Verpflichtung. Nur wenn wir uns diese Verpflichtung selbst auferlegen, kann es kein Anderer tun. Erst wenn wir das vergessen, sind wir erpressbar – aber nicht vorher.

        • Das kann doch nicht Dein Ernst sein, was Du da schreibst, das ist Vorschulwissen. Verantwortung, wie in diesem Fall wird immer in Schuld interpretiert, um sich an unser Volksvermögen zu laben. Wenn es Dir so ernst mit dem Frieden ist, dürften wir keine Waffen herstellen, noch vertreiben. Welche Verpflichtung haben wir? Unser Volk hat das Recht auf eine freie Ideologie. Man kann mit Geld helfen, auch Schaden wieder gut machen, aber nicht zusehen wie von dem Geld Waffen gekauft werden. Nenne mir eine der “Großmächte”, die kein Blut in ihrer Geschichte vergossen haben. Es gibt aber nur einen Staat, der über 60 Jahre gezahlt hat und von seinen eigenen Politikern und den Nutznießern der Geschichte an den Pranger gehalten wird. Du solltest, wenn Du Dich so “klug” äußerst, mit der Geschichte auseinandersetzen.

  4. Frank Poschau schrieb am

    Revolution Aufstehen, verändern, es ist genug, Unterdrückte, Hungernde beraubt, Herrschende im Selbstbetrug, an Masse, an Glanz, Gewalt glaubt.

    Munition verkauft von Demokraten, stehend um ihr Recht, in Bahrain, Ihr, Menschen in Syrien verratend, Dein Wohlstand, sterben sie allein.

    Friedrich Engels hat es begriffen, es ist über hundert Jahre her, das Tuch in Blut zerschlissen, steht das Volk auf, kein Halt mehr.

    In Tunesien ein Toter zu viel, die Angst knöchernd überwunden, unsere Waffen töten am Nil, im Nah-Ost auf ewig verschwunden.

    Foltern, erniedrigen, unterdrücken, es sind Menschen, Eure Brüder, unter den Stehenden mehr Lücken, schwappt es langsam zu uns rüber.

    Aus dem Fernsehen tropft deren Blut, Brandstifter sitzen im Bundestag, Parteien, Wachstum im Selbstbetrug, zimmern diese an ihrem Sarg.

    Ein Volk biegt sich bis es bricht, ein Gewehr schießt am Abzug, der Folterer verliert sein Gesicht, Werte verlierend in Lug und Trug.

    Wenn Du heute nicht begreifst, liegen morgen Deine auf den Straßen, die Macht, auf Macht versteift, Elend, die nächste Kugel wartend. Frank Poschau 17.06.12

  5. Frank Poschau schrieb am

    Steuern zahlen Geben ist seliger als nehmen, die Kirche hatte es begriffen, der Kleine nicht hoch streben, der Große es besessen.

    Neu ist nur, es kommt zurück, du zahlst, in treue Hände, Sicherheit, Zukunft, Glück, Wert für alle verwende.

    Der Gedanke, Ursprung gut, Gemeinschaft, Volk, Staat, Treue halten bedeutet Mut, verteilen, diskutieren im Rat.

    Sich Gewählte an uns laben, holten Kirche schnell ein, verschwenden unsere Gaben, nur mit sich einig zu sein.

    Steuern zahlen ohne Sinn, ungeschützt, Kind und Haus, wieder am Anfang bin, schmeißt die Fettsäcke raus.

    Der höchste Wert ist das Leben, gib es nicht aus deiner Hand, Versprechen heißt nicht geben, Einheit ist das stärkste Band. Frank Poschau 16.07.12

  6. Frank Poschau schrieb am

    Hallo Leute, Eure Auflösung ist beschlossen, Freiheit muss doch verwaltet werden und nicht wir Ihr Euch mit ständiger Ahnungslosigkeit durchzuschnurren. Vergesst das Schöne nicht und Politik ist was für Erwachsene! Schönen 1. Advent

    Weihnachtsleuchten

    Hell, hell scheinen die Straßen, ein tausendfach mein Herz, Leute lachend, träumen lassen, vergessend Trauer, den Schmerz.

    Hell, hell scheint das Haus, in jedem einkehrt Seligkeit, mit Mama durch die Küche saus, wartend bis es endlich schneit.

    Hell, hell möchte ich singen, Freude, Freude verbreiten, dem Armen was bringen, Grenzen überschreiten.

    Hell, Hell leuchtet ein Stern, Weihnacht, Christ ist geboren, keiner soll alleine sein, Helft denen,stehend vor den Toren.

    Hell leuchte auch Dein Sein, bist Du heut noch nicht dabei, kein Mensch ein Herz aus Stein, sollst auch Du selig sein.

    „Selige Weihnachten“ Frank Poschau 24.12.12 http://www.frank-poschau.jimdo.com

    • Michael Renner schrieb am

      Hallo Herr Poschau,

      ihr Wunsch nach der Auflösung der Piratenpartei scheint ein wenig frommer Wunsch von ihnen alleine zu sein. Die 35.000 Mitglieder sowie die Wähler in Berlin, dem Saarland, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein sehen das anders.

      Ihnen einen schönen 1. Advent.

      • Frank Poschau schrieb am

        Hallo Herr Renner, hatte ich nun recht? Ich bin kein Hellseher, nur Realist!!

        Europa ist der Holocaust des 21. Jahrhundert, errichtet eine „Brandmauer“ um im eigenen Saft zu schmoren.

        Eine Brandmauer soll einen Brand an der Ausbreitung hindern, hier mauert man sich zur Selbstvernichtung ein, die Maurer sind Frankreich, Deutschland. Alle armen, benachteiligten Staaten ab in den „Euroraum“, um sich von dem Raubzug des Kapitals aus Frankreich und Deutschland die Souveränität rauben zu lassen. Die Neuordnung Europas im Sinne des Kapitals, mit Abschaffung der gesellschaftlichen Grundordnung. Die neue Angst ist die Verbreitung, wir sitzen alle im selben Boot, wenn dann gehen wir alle unter, „der Endsieg naht“. Eine Mauer hat immer zwei Seiten, wie wir Deutsche wissen, sollte man auf der richtigen Seite stehen. Wir schreiben anderen Staaten Staatsräson vor, die wir nie erfüllen und nur besser dastehen, weil wir unser Land und Bürger vernachlässigen, mit Niedriglöhnen wie Subventionen erpressen. Wenn die, die heute noch glauben in eine Gemeinschaft einzutreten, um an dem Spiel im Wirtschaftsrollet zu genesen, die Falschspieler erkennen, wird es uns Deutschen schlecht ergehen. Der Franzose wird die führende Rolle der Deutschen als Entschuldigung ihrer Gier ausrufen und schon sind wir Deutschen wieder die Kriegstreiber. Das Kapital lässt sich nicht beherrschen, es ist Mittel zum Zweck, wurde zur Vorratshaltung erdacht. Frank Poschau http://www.frank-poschau.jimdo.com

        „Es ist ein Produkt unserer Zeit, Dessinteresse ist die Geißel des Wohlstandes, um den Strick an der Demokratie enger zuziehen.“ Frank Poschau 22.01.12

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