Piratige Oberbürgermeisterkandidaten

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Kommentare

3 Kommentare zu Piratige Oberbürgermeisterkandidaten

  1. “Zum einen war uns aus den vergeblichen Versuchen in Neumarkt und in Lindau klar, dass nur direkte Gespräche mit den Bürger/Innen die unmittelbar zur Unterschrift führen, erfolgversprechend sind und zum anderen haben wir ein sehr engagiertes Wahlkampfteam…”

    Also in Lindau sind wir länger als 21 Stunden in Kälte/Sturm/Regen/Schnee gestanden… Ist ja nicht so, dass wir hier keine direkten Gespräche geführt hätten. Im Gegenteil. Gratulation zur Zulassung! Trotzdem, vielleicht mal Kontakt aufnehmen und nachfragen woran es lag bei und uns nicht hinstellen als hätten wir vor den PCs gewartet bis die Zulassung ganz von selbst eintrudelt 😉

  2. Eric Lembeck schrieb am

    Lieber Steve,

    natürlich hatten wir vorab Kontakt zu euch aufgenommen.

    Die Infos von Thomas waren äußerst hilfreich und haben uns geholfen unsere Aktion effektiv zu planen und so viel Zeit zu sparen.

    Grüße, Eric

    • Ne lieber Wolfgang, so war das nicht: Deine Version: “Für uns war es sehr hart. Wir haben den Einwohnern von Bad Reichenhall drei Wochen Zeit gegeben und nur mit Pressemitteilungen und Radiowerbung auf die Unterschriftenlisten aufmerksam gemacht. Das Ergebnis: 8 Stimmen. Somit musste ich ein paar Tage Urlaub opfern und mich bei teilweise -14° Celsius in die Innenstadt stellen und um Stimmen werben. Zum Glück waren an einem Samstag für zwei Stunden 20 Piraten aus Oberbayern zu Besuch, mit denen wir es schafften 65 Stimmen auf einmal zu sammeln.”

      Meine Sicht: Nachdem der Wahlleiter die Liste auflegte musste eine völlig unzureichende Presseerklärung raus, dass man jetzt unterschreiben könnte. Sonst war nichts. Dann kamen deine Bedauern erweckenden Äußerungen in der Zeitung, dass du allein am Rathausplatz stehst und nur 8 unterschrieben hätten, kommentiert, dass es wohl aussichtslos sei mit der Piratenkandidatur. Dann erst donnerstags kam unser PR-Rollout: vorweg Vorgespräche in verschiedenen Redaktionen, dass es jetzt erst los ginge, dazu Anzeigen im Tagblatt, Blickpunkt und Anzeigenblatt (Verteilung mi) und am Do 5 Radioclips 15 sec – sonst täglich 3, “mehr Konkurrenz, gehen Sie jetzt zum Unterschreiben”. Am Samstag, an dem das Rathaus offen hatte, war wieder Anzeige im Tagblatt, 8 x Clips am Radio & natürlich die tolle Manpower der Piraten aus Obb., als wir nach ca. 183 U. nicht mehr sammelten lief noch 3 Tage lang 3 mal/tgl. der Clip am Radio – dabei kamen noch mal ohne unsere Gegenwart am Rathausplatz 25 Unterschriften zusammen. Ich schreibe diese Richtigstellung zur Auswertung dieser Aktion und zum Lernen für andere Piratengruppen. Aktionen müssen inszeniert sein, in einem medialen Umfeld eingebettet sein – keins geht ohne das andere. Es geht nicht nur darum, dass man mit Personaleinsatz was macht, es muss medial gehebelt wie ein Theaterstück inszeniert sein. Infos müssen gezielt an Multiplikatorenstellen injiziert werden. Deswegen steckt Energie in Planen, Planen, Planen (auch A, B, C-Versionen)und Regie – Geld sammeln um mediale Ressourcen einsetzen zu können, nur mit zur Schau gestellter Riesen-Aktivität und gutem Willen allein schafft man es nicht und erweckt nur Mitleid!

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