Der (mediale) Untergang der Piratenpartei

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Kommentare

6 Kommentare zu Der (mediale) Untergang der Piratenpartei

  1. Grundsätzlich sollte man jedoch überlegen, ob das Prinzip des ehrenamtlichen Vorstandes bei einer inzwischen doch stark gewachsenen Partei nicht überholt ist. Über früher oder später werden das hauptberufliche Vorstände sein, was ich auch durchaus nachvollziehen kann, da bei einer so starken Doppelbelastung a) der Arbeitgeber b) die Partei und c) die Familie zwangsläufig zu kurz kommt.

  2. ME schrieb am

    Ich sag nur “sex sells”. Leider hält dieses Motto in allen Bereichen einzug. Wenn man Schlagzeilen machenmöchte sind diese an Themen (im Idealfall), meist jedoch an Köpfe geknüpft. ich bin froh das die Piraten (bisher noch) ohne Gesichter, sondern mit Themen auf Ihren Plakaten u.ä. ähnlichem werben. Denn von den Anderen haben wir schon genug.

    Viele Grüße und ich hofef es bleibt SO.

  3. Michael Kunz schrieb am

    Die Medien wissen, dass von uns Piraten die Öffentlichkeitsarbeit sträflich vernachläßtigt wird und nutzen das für Ihre Zwecke aus.Schließlich sind die etablierten Parteien selbst an großen Verlagshäusern beteiligt. Dazu kommt, dass wir zwar Pressesprecher haben diese aber durch Stillschweigen glänzen. Es wird zeit dass die Bundesvorstände und die Pressesprecher auf dem nächsten BPT als hauptberufliche Organe gewählt werden. Hinzu kommt, dass professionelle Hilfe aus den eigenen Reihen nicht angenommen bzw ignoriert wird um die Pressearbeit zu verbessern.

    Es darf sich gerne selbst seine gedanken machen was in der Öffentlichkeitsarbeit falsch läuft, aber so geht es nicht weiter. auch im hinblick auf die Wahlen im Saarland.

    Für Rückfragen stehe ich euch gerne jederzeit über den KV Mittelhaardt zur Verfügung

  4. Dr. Frank Schneider schrieb am

    Ob sich die Partei einen hauptamtlich Vorstand leisten kann, kann man sich ja ausrechnen. Eine Pressestelle wäre Teil eines solchen Vorstandes. Der bisherige Vorstand, macht mir, wenn er schon mal auftritt den- sorry – Eindruck von Laienspielern. Ab einer gewissen Mitgliederzahl geht das nicht mehr. Allerdings die hauptamtl. Parteiführung muß besser und progressiver sein, als die Altparteien. Dann brauchen wir uns um Wählerstimmen nicht zu sorgen. Wir müßen die Hände in die Wunden legen und eine Lösung anbieten.

  5. Herbert Uhlmann schrieb am

    Habe neulich einen Berliner Piraten angeboten bekommen, der in der ZDF – Runde mit z.Bsp. Kurt Beck sich derart uninformiert äußerte, dass es absolut gleichgültig ist, ob die Piraten einen hauptamtlichen Vorstand oder so etwas ähnliches haben. Was hätte schon ein hauptamtlicher Vorstand zu sagen, wenn doch Piraten einfach so daherreden und stolz darauf sind, nichts wirklich verstehen zu müssen. Heute, 1.4., im ARD-Gespräch der Vorsitzende aller Piraten: Seine Zufriedenheit mit der Piratenschwarmintelligenz, seine Beteuerung, die Piraten seien eine herrliche Truppe zum Aufmischen des öffentlichen Politgesprächs – na, ich glaube ihm das nicht. Er kam mir doch zu intelligent vor, als dass er solche Plattheiten wirklich vertreten kann. Auch bei den Piraten, so meine Erkenntnis, muss man sich halt verbiegen, um der Piratenideologie nicht zu nahe zu treten. Viel Glück!

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