Zwei Leute, ein Euro

CC BY-NC 3.0 by Mike Grosse-Hering

Kommentare

3 Kommentare zu Zwei Leute, ein Euro

  1. K-P schrieb am

    Die Geschichte ist gut, ganz sicher zutreffend.

    Nur bei einer erneuten Veröffentlichung empfehle ich, den letzten Satz mit einem Konjunktiv enden zu lassen, denn der Nachbar wird keine Belastung seines Kreislaufs erleben müssen. Die Bundeskanzlerin wird nicht in den Laden kommen! Also: “… wenn er Angie beim Bäcker neben sich an der Theke entdeckte?”

    Natürlich weiß die Kanzlerin wohl nicht mehr worum es geht, denn wir zahlen uns dumm und dämlich, aber die Griechen denke nicht an eine Verbesserung ihrer Infrastruktur, sondern nur an Streik. Streik in einem Touristenland. Ja, will ich für mein sauer erarbeitetes Geld im Urlaub auch noch die Willkür von Streikenden erleben. Der Staat ist pleite, also muß er auch pleite gehen, aber nicht sich von den so verachteten Deutschen durchfüttern lassen? Und war da noch etwas mit den Banken? Richtig auch pleite gehen lassen! Warum? Dann verlieren die Vorstände all ihre goldenen Pensionsansprüche, und die Boni sind dann auch futsch. Prima, aber auch das soll der kleine deutsche Steuerzahler “löhnen”, oh Gott. Geld von den zum Teil so Verachteten zu nehmen, da müßte bei redlichen Menschen doch die Hand verdorren, oder? Die kleinen Sparguthaben – sind 100.000 € wirklich so klein? – sind doch über Einlagenfonds garantiert. Das wird bei der allgemeinen Angstmacherei bewußt immer wieder unterschlagen. Und früher hieß es im Vertrag “kein Bailout”, nun wird der Vertrag jede Woche, jeden Monat in eine neue Fassung gegossen, damit der Bürger endgültig die Übersicht verliert, die man ihm vorher schon kaum gegeben hatte.

    “Pacta sunt servanda”. Verträge müssen eingehalten werden, gelten in der Realität doch nicht für die vergoldete Oberschicht. Den Griechen wurde die demokratische Befragung, ob sie nicht doch besser mit ihrer früheren Drachme weiterleben wollten, verweigert. Den Tag nach diesem Vorschlag schon war Papandreou aus dem Amt gejagt von den niemals von Bürgern direkt bestimmten Europäischen Kommissionen. Und von der zugesagten Bankenbeteiligung an den Verlusten aus den verrotteten griechischen Staatspapieren – 50 % hieß es einmal – wird nun nicht mehr geredet, die Banken-Lobby hat in ganz Europa, besonders in Brüssel, eine “hervorragende” Arbeit geleistet.

    Wir brauchen mehr Demokratie, aber nicht immer wieder die fremde Hand in der eigenen Geldtasche. Oder?

    • bernhart schrieb am

      auch auf die gefahr hin, dass ich hier gleich mehrere gramm. fehler begehe: …. mir hat der Artikel gefallen – aber auch der kommentar dazu. Nur, der hinweis auf den gramm. fehler war m.E. unnötig! natürlich wissen wir ja alle, dass unser bundestag voll von juristen, oberlehrern und akademikern ist. Die machen logischerweise kaum solche gravierenden fehler … bei der Grammatik. Dafür aber jede menge politsche …! Wenn ich nun als wähler tatsächlich mal die wahl hätte, dann würde ich den wählen, der die sprache des volkes / meine sprache spricht und nicht den aalglatten, realitätsfremden germanisten oder deutschlehrer.

      Darum meine Bitte: besser eine information mit gramm. fehlern – als keine informarmation.

      • Andreas Frantz schrieb am

        geht mir so ähnlich; ich denke, der Kollege hört sich gern selber schwafeln und brüstet sich mit seiner verquasten Bildung (wer spricht denn bitte heute noch Latein ?!)- aber lassen wir das ! Viel wichtiger: mir hat der Artikel auch viel Spaß gemacht ! Hat er doch auf sehr humorige Weise zum Ausdruck gebracht, was ich ebenso schon länger vermutet habe, nämlich dass unsere Damen und Herren Volksvertreter fern aller Realität ihr Dasein fristen (kein Wunder bei diesen Diäten !!)

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