560.000 Onlinesüchtige?


Kommentare

7 Kommentare zu 560.000 Onlinesüchtige?

  1. alfdw schrieb am

    Es ist immer das gleiche Spiel: wir werden von Politik und Medien für zu blöd gehalten Originalquellen zu lesen. Gruß @lf

  2. omer schrieb am

    IHMO sollte man der Fairnis halber eine entsprechende Studie zur TV-Sucht o.ä. gegenüberstellen. Ist zwar als Vergleich nicht wirklich passend, glaube aber das hier eine erstaunliche Zahl suchtgefährdeter Personen zustande käme. Würde hier und da evtl. auch noch etwas Wind aus den Segeln dieser Diskussion(en) nehmen.

  3. gonzo1910 schrieb am

    Meine Frage ist, ab wann fängt man an, von Internetsucht zu reden? Wenn es so wie bei uns ist, wo der Sohn von der Ausbildung Abends nach Hause kommt und nur noch bei Facebook anzutreffen ist, nur zum essen das Zimmer verlässt. Da bin ich schon der Meinung, man kann über Internetsucht reden. Selbst solche Hinweise, “wie Facebook spioniert dich aus und ist an der Grenze der Legalität”, halten ihn nicht ab. Auch der Nachweis über verstärkte Angriffe von Häckern über diese Seite, haben ihn nicht beeindruckt. Für meinen Sohn geht Internet über alles. Und was ich noch bemerkt habe, seitdem kann man sich nicht mehr unterhalten mit ihm. Also es gibt eine Sucht zum Internet.

    • dirk7980 schrieb am

      genau solch ein Verhalten hat unser Sohn beim erwachsenwerden auch gezeigt, jedoch gab es damals kein Internet. Die

      Studie sagt zum Thema inwieweit das Internet krank macht nichts aus und definiert nicht den Begriff

      Internetabhängigkeit. Vom Internet ist das öffentliche und private Leben automatisch mit seiner Verbreitung

      zunehmend abhängig, und auch eine Erleichterung menschlicher Kommunikationswege. Zum Anfang wäre also zu klären was

      krank macht, die Internetnutzung oder das sich verändernde gesellschaftliche Umfeld. Spielsucht im Internet ist

      gleichbedeutend einer Spielsucht am Automaten in der Kneipe oder am Skattisch. Wie verändern sich also bekannte

      Süchte mit der Verbreitung des Internets, welche kommen hinzu und wie verändert sich die soziale Kompetenz, mentale Empathie,die Resonanz der Gellschaft, wie teilt sich die Gesellschaft in voneinander getrennte semantische Bewußtseinsebenen … danach können dann auch Statistiken mit qualitativen Merkmalen erstellt werden. So jedenfalls ist die Studie zur Onlinesucht nicht das Papier wert, wird bestimmt vom Steuerzahler getragen. Die haben irgendetwas untersucht, eigentlich nur Antworten auf höchst allgemeine suggestive Fragen, die für jedes andere Thema auch passen.

  4. Hippodamus schrieb am

    oops! ich hab das hier gelesen.. …bin ich jetzt Internetsüchtig?

    erst heißt es das volk soll sich informieren (wir deutschen genehmigen uns dafür sogar einen GEZ vertrag), dann heißt es wir sind zu einem geringem prozentsatz süchtig, ööm hää? wenn ich jetzt behaupte ich sei fernsehsüchtig, darf ich dann die GEZ-gebühr als beschaffungskriminalität betrachten. okay, okay, schon an dieser argumentation zeigt sich selbst dem otto normalverbraucher, dass die allgemein als “medien” bezeichneten media in erster linie SENDEN und erst danach der inhalt der sendung die definition/wertung des mediums zulässt. verstehen wir “internet”-funktionalität als die derzeit schnellste und direkteste rückkopplung zwischen sender und empfänger, abgesehen vom gallischen markschreier umme ecke, dann wird auch der empfänger zum medium in gewisser weiße. einen teil dieses prozesses verbinden wir mit dem wortspiel “sozial media”. nun, dann sind die “süchtigen” doch wohl eher menschen, welche zwangsläufig beim konsumieren auch senden. das missverhältniss zwischen passivem verhalten und aktivem eingreifen des empfängers kann man schlicht nicht als sucht bezeichnen. dann wären wir nämlich auch sprechsüchtig, theatersüchtig, familiensüchtig.. die formulierung internetsucht kann nur jemand erfinden dem ein stummer nachbar (den man dann als süchtig bezeichnet) lieber ist, als einer der leise klick macht und dir auch noch zuhört.. oh gott, ich bin ja sender! wir kommunizieren.. atemberaubend. suchtpotential! *yeahh! wo bekomme ich meine gebüren dafür?

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