Daniel Volk (FDP) unter Plagiatsverdacht

Daniel Volk MdB | CC BY-SA 3.0: C.Olmar

Kommentare

12 Kommentare zu Daniel Volk (FDP) unter Plagiatsverdacht

  1. schorlie schrieb am

    JaJa, Arbeit muss sich wieder lohnen. Auf Hartz4-Empfänger verbal einschlagen aber sich Titel und Ansehen erschleichen. :[

    • Andreas Heimann schrieb am

      Da steht doch ganz klar Plagiatsverdacht. Die vorhandenen Beweise, und das vorgehen der Uni werte ich aber als ziemlich klaren Sachverhalt. Aber wir werden ja sehen wie die Geschichte ausgeht.

      • Fuchsbeuter schrieb am

        Eben, das werden wir sehen. Jetzt bereits die Verteidigungsrede des Beschuldigten, der es wagt, zu widersprechen, im Konjunktiv zu schreiben und mit “Natürlich” einzuleiten, zeugt von unangemessener Vorverurteilung. Steht ja auch schon im Artikel, dass der Verlust des Doktortitels sicher sei. Oder noch klarer im Verweis auf diesen Artikel, wo es – grammatikalisch falsch – schlicht heißt “Einen [sic!] FDP-Politiker mit Doktortitel weniger.”

        • Donnerbüchse schrieb am

          Dir mag das vielleicht nicht gefallen, aber dies ist von der Meinungs- und Pressefreiheit gedeckt.

        • Fuchsbeuter schrieb am

          Naja, zu behaupten, dass der Titel weg ist, wäre nicht gedeckt, aber ich habe nirgends etwas derartiges gesagt, oder? Und es gefällt mir sogar sehr gut, dass dies jeder sagen darf. Aber ich darf doch auch kommentieren, dass ich das als Messen mit zweierlei Maß empfinde, oder? Oder dass es nicht gerade von Stil zeugt, wenn man die Aussagen des Beschuldigten abtut, als wären Sie abwegig und so tut, als würde man den Charakter eines FDP-Hinterbänklers, von dem hier garantiert noch niemand zuvor gehört hat kennen. Und ich darf doch sagen, dass ich Vorverurteilung in keiner Weise piratig finde, oder? Entschuldigung, wenn ich etwas missverstanden habe und die Kommentarfunktion hier nur für Jubelarien verwendet werden darf.

    • Narf schrieb am

      VroniPlag hat in der Vergangenheit oft genung bewiesen, dass es sauber arbeitet. Selbst wenn nur die Hälfte der Vorwürfe stimmen würde, würde das immer noch für einen Entzug reichen. Und die Uni nimmt nicht umsonst offizel die Ermittlungen auf…

      Ich gehe jede Wette ein, das wir bald einen weiteren Abgang erleben.

  2. Marius K. schrieb am

    Ich habe eine interessante Seite entdeckt:

    http://blog.nz-online.de/vipraum/2012/02/07/wie-man-bei-der-fdp-krisen-bewaltigt/#comments

    Das Prüfverfahren zur Aberkennung des Doktortitels bei dem Bundestagsabgeordneten der FDP Daniel Volk läuft schon und auf mehr als der Hälfte der sog. “Doktorarbeit” sollen sich Plagiate befinden. Bezüglich der in diesem Bericht dokumentierten Plagiate lässt sich zusammenfassend feststellen:

    In der untersuchten Dissertation wurden in erheblichem Ausmaß fremde Quellen verwendet, die nicht oder nicht hinreichend als Zitat gekennzeichnet wurden. Dies stellt eine eklatante Verletzung wissenschaftlicher Standards dar.

    Quantitativ sticht hierbei A. Randelzhofers Kommentar zu Art. 51 der UN-Charta als Plagiatsquelle hervor. Auffällig ist zudem die Verwendung der im Jahr 2001 ebenfalls am damaligen Lehrstuhl für Völkerrecht, allgemeine Staatslehre, deutsches und bayerisches Staatsrecht und politische Wissenschaften der Juristischen Fakultät der Universität Würzburg fertig gestellten Dissertation von K. Wodarz als Quelle.

    Die Tatsache, dass die Plagiate über die gesamte Dissertation hinweg – bis auf Teil 1 II, der noch nicht ausführlich untersucht worden ist – zu finden sind, und insbesondere die systematische, meist seitenzahlgenaue Nennung von Literaturreferenzen aus den Quellen lassen darauf schließen, dass die nicht kenntlich gemachten Textübernahmen kein Versehen waren, sondern bewusst getätigt wurden. Quelle: http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Dv/Bericht/20111017

  3. Marius schrieb am

    Hat die Uni Dr Daniel Volk MdB nun entlastet oder nicht? Was ist denn richtig in diesem undurchsichtigem Prüfungsverfahren??? “Dass mit Uhl unzufriedene CSU-Wähler ihre Erststimme dem FDP-Kandidaten geben, ist dagegen insofern unwahrscheinlich, als die Liberalen im Juli erneut den Juristen Dr. Daniel Volk nominierten. Durch die Belastung mit einer Plagiatsaffäre dürfte der 2009 über die Parteiliste eingezogene Abgeordnete nur sehr bedingt in der Lage sein, bürgerliche Stimmen zu binden.” Heise vom 23.10.2012 http://www.heise.de/tp/blogs/8/153037

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