Geldkreislauf: Störgröße Zins

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Kommentare

25 Kommentare zu Geldkreislauf: Störgröße Zins

  1. Dave schrieb am

    Zu einfach. Das größere Problem ist imho die Geldschöpfung durch Privatbanken bzw. durch zu politikabhängige Zentralbanken.

    Ich möchte darauf nicht weiter eingehen, das würde den Rahmen des Kommentars sprengen aber ich empfehle dazu, einfach mal ein wenig zu $Suchmaschine-n 😉

  2. Andena schrieb am

    Das ist leider einer der ganz schwachen Flaschenpost-Artikel.

    Der Autor hat leider nicht verstanden, dass ein gezahlter Zins, nicht weg ist, sondern nur verlagert wurde von dem Schuldner hin zum Gläubiger.

    Die spannende Frage, warum ein Kredit überhaupt aufgenommen wird, lässt der Autor komplett links liegen und erklärt somit alle Kreditnehmer zu irrationalen Marktteilnehmern.

    Nach der anfänglichen zinskritik schwenkt der Autor zu seinem eigentlichen Anliegen über: Werbung für das sogenannte “umlaufgesicherte Geld” (vulgo: Schwundgeld) verbreiten. Gerne wird dieses Geldsystem als der Retter der Weltwirtschaft angepriesen, das Stabilität, Sicherheit und Weltfrieden bringt. Aber scheun wir mal genauer hin:

    In der Geschichte der Makroökonomie haben sich mittlerweise Heerscharen von Wirtschaftswissenschaftlern mit der Frage beschäftigt, wie die Preisgestaltung zustande kommt und durch welche Faktoren die Preise determiniert sind. Jede Lehrschule hält da so ihre eigene Definition parat, das reicht von der Betrachtung der Produktionskosten über die Berücksichtigung des Verhältnisses von Grenzkosten vs Grenznutzen und dem Vorhandensein einer Profitrate für Kapitalvorschüsse bis hin zu Geldmengenansätzen. Wink

    Nun schauen wir mal, ob “die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes neben der Geldmenge wesentlich für das allgemeine Preisniveau ist”. Die dahinterstehende Idee ist, dass mit steigender auf dem Markt angebotenen Geldmenge der Preisindex für gehandelte Güter steigt, also ein Angebots-Nachfrage-Ansatz zur Erklärung des Preisniveaus. Produktionskosten, Einkaufspreise für Vorprodukte, Arbeitskosten und die Refinanzierung von Investitionen bleiben hierbei entweder vollkommen unberücksichtigt oder nehmen einen nachgeordneten Rang ein.

    Im Falle von steigenden Geldmengen kann man sich zumindestens gedanklich vorstellen, dass diese Definition funktionieren kann. Eine verdoppelte Geldmenge trifft auf eine konstante Gütermenge und bei einer vollständigen Konsumpflicht findet sich ein neuer (höherer) Gleichgewichtspreis. So eine Preisverschiebung kann man u.a. an den Börsen beobachten.

    Im Falle von sinkenden Geldmengen gerät die obige Definition schon an ihre Grenzen. Wenn eine gleichbleibende Gütermenge auf eine halbierte Geldmenge trifft, dann wird zwar theoretisch Preisdruck ausgeübt, jedoch höchstens und allenfalls kurzfristig bis auf ein Niveau der Produktionsgrenzkosten. Fällt der Preis unter die Grenzkosten, dann muss der Unternehmer entweder seine Kostenstruktur angehen und Kosten einsparen oder – wenn das nicht möglich ist – als vernunftbegabter Unternehmer die Produktion einstellen.

    Der alleinige monatäre Ansatz dieser Preisindesdefinition findet also relativ zügig seine Grenzen. Um dem Problem der stark fallenden Geldmenge zu entgehen findet sich in der Freiwirtschaftstheorie Gesells sowohl eine Preisindexstabilität als auch ein über den allgemeinen Preisstand wachendes Währungsamt, das je nachdem ob der Preisindex messbar steigt oder sinkt mehr oder weniger neues Geld in den Markt gibt.

    Hierbei bedient sich das Währungsamt im Wesentlichen zweier Instrumente, erstens die sogenannte Umlaufgebühr, die faktisch eine permanente nominelle Entwertung der bereits herausgegebenen Geldeinheiten darstellt und zweitens die Emission von neuen Geldeinheiten. Hierdurch hat das Währungsamt die Möglichkeit, die geldmenge nach Bedarf anzupassen. Ohne eine Neuemission sinkt durch die Umlaufgebühr die am Markt befindeliche Geldmenge kontinuierlich, im Gleichgewichtsfalle würde das Währungsamt immer eine der gesamten Umlaufgebühr entsprechende neue Geldmenge emittieren. Dabei wird zBsp diese Emission über den Staatshaushalt vorgenommen, d.h. das Währungsamt stellt dem Staat neues Geld zusätzlich zur Staatsfinanzierung zur Verfügung. Soweit die grundlegende Theorie. Hierbei ist wichtig zu erwähnen, dass Geldmengenstörgrößen wie Auslandsgeldbestände im Inland (Devisen bzw Parallelwährungen), der Außenhandel und das Vorhandensein von Weltmarktpreisen und eine private Geldschöpfung durch private Kreditvereinbarungen ausgeklammert werden.

    Betrachten wir uns diesen Ansatz unter Störgrößen mal genauer in einem kleinen Beispiel:

    In der im Gleichgewicht liegenden umlaufgesicherten Volkswirtschaft sei die Güterproduktionsmenge = 100 und auch die umlaufende Geldmenge = 100 und der allgemeine Preisindex = 1 , die Umlaufgebühr = 6% p.a. also 6 Geldeinheiten und die Neuemission von Geld auch 6 Geldeinheiten.

    Stellt das Währungsamt fest, dass der Preisindex auf 0,97 gefallen ist, so wird die monetäre Maßnahme Nr. 1 vorgenommen, d.h. es wird ca 3 Einheiten zusätzliches Geld emittiert, um ein neues Gleichgewicht zwischen Gütermenge vs Geldmenge bei einem Preisindex von 1 zu erzielen. das kann zBsp dadurch stattfinde, dass der Staat mit dem neuen Geld als zusätzlicher Konsument auftritt oder der allgemeine Steuersatz gesenkt wird.

    Stellt das Wärhungsamt dagegen jedoch einen steigenden Preisindex auf 1,03 fest, dann wird zur monetären Maßnahme Nr.2 gegriffen, d.h. es wird weniger zusätzliches Geld (3 statt 6) emittiert und über die Umlaufgebühr (-6) sinkt die am Markt befindliche Geldmenge (um -3) , so dass sich nach dieser Theorie wieder ein neuer allgemeiner Gleichgewichtspreis von 1 ergeben müsste. Die spannende Frage ist aber, ob das wirklich so funktioniert.

    Solange wir uns auf einem reinen Händlermarkt befinden, kann das sogar funktionieren, denn an den Börsen kann man ja auch beobachten, dass eine sinkende Aktiennachfrage zu sinkenden Aktionkursen führt.

    Sobald wir uns jedoch in die realen Niederungen der Produktionwirtschaft begeben, klappt Maßnahme Nr.2 nicht mehr so ohne weiteres. Betrachten wir uns mal zwei Problemstellungen genauer:

    A. Steigende Lohnkosten

    Die Gewerkschaften in friedlich Freigeldland setzen gegenüber den Unternehmerverbänden eine allgemeine Lohnerhöhung von 3 Geldeinheiten durch. Die Unternehmer ihrerseits müssen, um betriebswirtschaftlich zu überleben diese gestiegenden Produktionskosten in die Preise einfliessen lassen, kurz: Die Angebotspreise steigen um 3 Geldeinheiten . Schon kurz darauf stellt das Währungsamt einen gestiegenden Preisindex auf 1,03 fest und initiiert Maßnahme Nr.2 = dem Staat wird weniger neues Geld zur Emission zur Verfügung gestellt, anstatt wie üblich 6 bekommt der Staat nur 3 Geldeinheiten. Das führt dazu, dass entweder der Staat weniger konsumieren kann oder die Steuern erhöhen muss. Sagen wir mal, der Staat entschließt sich die Lohnsteuern um 3 zu erhöhen, so den Werktätigen von ihrem erkämpften höheren Lohn am Ende nichts übrig bleibt. Nebenbei sinkt natürlich durch die monetäre Maßnahme die am Mekrt befindliche Geldmenge wodurch ja der Preisindex zurückgefahren werden soll. Solange die Unternehmer über einen auskömmlichen Unternehmerlohn aus der Produktion verfügen, könnten sie es sich sogar leisten, über einen Verzicht auf Unternehmerlohn niedrigere Preise am Markt anzubieten, wenn allerdings die Preise nur geringfügig über den Produktionskosten liegen, dann ist für den Unternehmer eine Preissenkung nicht mehr machbar, d.h. über die rein monetäre Maßnahme der Verringerung des Geldumlaufs ist eine Zurückführung auf einen allgemeinen Preisindex nicht möglich.

    Die Senkung des Preisindex ist faktisch nur möglich, wenn die Werktätigen auf ihren gestiegenden Lohn verzichten. Im Prinzip haben wir hier einen Konflikt zwischem dem Staat auf der einen Seite, der Preisstabilität als politisches Ziel definiert, und den Bürgern auf der anderen Seite, die auf die höheren Löhne nicht verzichten wollen. Ein so nicht losbares Problem, die einzigen Lösungsmöglichkeiten besteht in der Aufgabe der staatlich propagierten Preisstabilität oder der Einführung einer staatlichen Lohnfestlegung.

    B. Steigende Rohstoffpreise

    Durch den zunehmenden Explorationsaufwand, um die knapper werdenden Rohstoffe zu fördern, steigen für die produzierenden Unternehmer die Einkaufspreise für ihre zur Produktion benötigten Rohstoffe um 3 Geldeinheiten. Um nicht auf den gestiegenden Produktionskosten sitzen zu bleiebn müssen die Unternehmer die Verkaufspreise entsprechend um 3 anheben, dabei steigen rohstoffintensive Produkte deutlich stärker im Preis als Produkte, für die man keine Rohstoffe einsetzen muss. Das Währungsamt stellt einen gestiegenden allgemeinen Preisindex fest und greift wieder mal zu Maßnahme Nr.2, um den Preisindex wieder auf 1 zu drücken. Davon mal abgesehen, dass die Preissenkung faktisch nicht möglich ist, wenn die Unternehmer nicht bei anderen Kostenposten Einsparungen vornehmen können, wäre selbst in einem monetären Erfolgsfall der Zustand so, dass die rohstoffintensiven Produktpreise dennoch gestiegen sind und die rohstoffunabhängigen Produkte einer Preisminderung ausgesetzt sind, also einem deflationären Trend unterliegen.

    Wie man sieht, kann man nach einer relativ kurzen Betrachtung der Eiingangsthese “die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes neben der Geldmenge wesentlich für das allgemeine Preisniveau ist” feststellen, dass sie nicht stimmig ist und die Vernachlässigung des Produktionspreisansatzes die Theorie der Umlaufsicherung zum Einsturz bringt.

    Im Ergebnis vermag ein sogenanntes “umlaufgesichertes Geld” kein Problem zu lösen, vielmehr löst es systembedingt Gütermarktdeflation aus und führt letztenendes zu staatlichem Dirigismus bei der Preisgestaltung, bei der Lohnhöhe und im Außenhandel.

    Freiwirtschaft ist faktisch nur in einem staatdirigistischen System ohne demokratische Strukturen und ohne Marktwirtschaft umsetzbar.

    Die Tragik an diesem Beitrag von Herrn C.Heller ist, dass man nicht genau erkennt, ob er einfach nur das Dilemma des sogenannten “umlaufgesicherten Geldes” nicht kennt – also eher Mitläufer bei den zinskritischen Geldsystemikern ist. Oder aber ob er genau um die systemischen Probleme der veralteten Schwundgeldtheorie weiß, diese aber aus politischem Kalkül verschweigt und somit die Leser bewusst hinters Licht führt.

    Ich will von ihm mal positiv annehmen, dass er zur ersten Gruppe gehört.

    Besten Gruß, Andena

    • Hallo Andena,

      ich danke für deine fundamentierte Kritik. Leider lässt sie den Titel des Themas, “Geldkreislauf: Störgröße Zins” (oder genauer den Zinseszins) völlig außer acht. Der einzig von dir dazu aufgeführte Punkt ist folgender:

      Der Autor hat leider nicht verstanden, dass ein gezahlter Zins, nicht weg ist, sondern nur verlagert wurde von dem Schuldner hin zum Gläubiger.

      Im Rest deines Kommentares gehst du sehr schön auf finanzpolitische Möglichkeiten der Zentralbanken ein aber was ist den nun mit dem Zins?

      Er wandert von einem Schuldner zum Gläubiger. Aber wo kommt das Geld her? Was macht der Gläubiger damit? Ist es eine Bank, dann brauch er nur einen gewissen Teil des Geldes zurück zu halten um den Rest wieder auszahlen zu können und schaft damit Geld, welches “nicht existent”. Ist das Problem nicht, das auch darauf wieder Zinsen gezahlt werden müssen (und Zinseszinsen)?

      Ich würdem ich freuen, wenn du noch mehr auf diesen Punkt eingehen könntest. Gerne auch in einer privaten Mail.

      liebe Grüße,

      Max

      • Andena schrieb am

        Hallo Max,

        besten Dank für Deine direkte Antwort auf meine “fundamentierte Kritik”. 😉

        Man kann diesen Absatz

        “Ein Blick in die Geschichte liefert historische Beispiele, die zeigen, dass ein umlaufgesichertes Finanzsystem durch Vermeidung leistungslosen (rein zinsbasierten) Einkommens zu langfristigem Wohlstand führt.”

        einfach so nicht stehen lassen. Er ist sowohl in einem geschichtlichen Kontext falsch – ein geschichtliche Beispiel für ein “umlaufgesichertes Finanzsystem” findet sich nicht – als auch systemtheoretisch als finanzpolitischer Ansatz unhaltbar. Dieses klar zu stellen, war Anlass meines Kommentars.

        Kommen wir mal zu Deinen Fragen:

        Aber wo kommt das Geld her?

        Geld – so wie es heute bei der Geldmengenbetrachtung definiert ist- entsteht durch einen bilanzverlängernden Buchungssatz Forderungen an Sichteinlagen. Das Besondere an dieser Definition ist, dass nur die eine Seite der Buchung (Zunahme der Sichteinlagen) bei der Geldmengendefinition berücksichtigt wird, die Gegenbuchung jedoch ausgeblendet wird. Faktisch jedoch hat sich die eigentliche Geldmenge nicht erhöht, da beide Beträge entweder gegeneinander saldierbar oder wieder auflösbar sind.

        Was macht der Gläubiger damit?

        Der Gläubiger ist derjenige, der daran glaubt, dass der Schuldner die vertraglich geschulderte Leistung einlösen wird. Dieses Gläubiger-Schuldner-Verhältnis finden wir bei allen Arten von Verträgen, die eine Leistungserbringung begründen. Also zum Beispiel ein Kaufvertrag oder ein Arbeitsvertrag oder aber auch ein Kreditvertrag. Bei einem Kaufvertrag sichert der Verkäufer dem Käufer die Übergabe des Kaufobjektes zu und der Käufer schuldet die Bezahlung des vereinbarten Kaufpreises. Beim Arbeitsverhältnis sichert der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber zu, dass er die ihm übertragende Arbeit erbringt und der Arbeitgeber verpflichtet sich im Gegenzug zur Lohnzahlung. Beim Kreditvertrag sichert der Kreditgeber dem Kreditnehmer die Bereitstellung von Liquidität innerhlab der Vertragslaufzeit zu, im Gegenzug verpflichtet sich der Kreditnehmer zur Rückgabe der gewährten Liquidität incl einer Zahlung für Gewährung des Kredits. Diese Zahlung kann zBsp eine Kreditgebühr, ein Disagio oder ein Zins sein.

        Wenn der Gläubiger erst mit der Kreditbuchung das Geld “schöpft” dann macht er vor dem Vertragsschluss mit dem Schuldner eigentlich nichts mit dem Geld, denn es existiert erst mit der bilanzverlängertem Buchung.

        Wenn der Gläubiger seinerseits über eine überschießende Liquidität verfügt, dann macht es für ihn mehr Sinn es entweder gegen Zins zu verleihen oder aber seinerseits zu investieren.

        Viel entscheidender ist jedoch die Frage, warum denn überhaupt der Schuldner ein Kreditverhältnis eingeht. 😉 Da hat natürlich jeder Schuldner so seine subjektiven Gründe – insbesondere im Privatbereich, wenn der Kredit zur Finanzierung von Konsum genutzt wird. Im Wirtschaftskreislauf nimmt der halbwegs vernunftbegabte Kreditnehmer dann einen Kredit auf, wenn die mit dieser zusätzlichen Liquidität erzielbare Profitrate größer ist als die aus der Liquiditätsgewährung resultierende Kosten, die eine zu zahlende Belastung des Eigenkapitals darstellen.

        Ist das Problem nicht, das auch darauf wieder Zinsen gezahlt werden müssen (und Zinseszinsen)?

        Nein. Die Zinsen stellen im Prinzip kein Problem dar, da Zinsen lediglich eine Vermögensübertragung vom Schuldner hin zum Gläubiger darstellt. Die Zinsbuchung ist in der Bankbilanz ein reiner Passivtausch zwischen den Sichteinlagen (Fremdkapital) und dem Eigenkapital der Bank. Durch die Zinsbuchung wird kein Geld “geschöpft”.

        Die Zinskritik geht insofern grundsätzlich von falschen Annahmen aus, die Problemableitungen, die auf diesen falschen Grundannahmen beruhen sind demnach samt und sonders substanzlos.

        Natürlich gibt es Fehlentwicklungen in unserem heutigen Finanzsystem, das kann niemand vernunftbegabter in Frage stellt. Aber für eine fundierte Kritik und der aus der Kritik erwachsenden Alternativlösungen muss man sich erstmal grundlegend mit dem System beschäftigen und darf nicht nur platten Parolen, die eine schnelle Ursachenfindung suggerieren, hinterherlaufen.

        Um der Frage vorwegzugreifen:

        Meiner Meinung nach sind die die Problem ™ unseres gegenwärtigen Finanzsystems viel eher a) die umlaufenden Interbankenkredite, für die keine Mindestreserven hinterlegt werden b) die Disparität zwischen der Profitrate in der Finanzwirtschaft und der Realwirtschaft c) die zunehmend ungleiche Einkommensverteilung d) die gravierenden Unterschiede in der Leistungsbilanz der einzelnen Staaten e) die Zementierung von Wechselkursen bei unterschiedlichster Wirtschaftsdynamik

        Wenn man diese 4 Punkte zügig angeht, dann werden sich ein Reihe der Finanzsystemprobleme aufgelöst haben.

        Besten Gruß, Andena

    • Stefan schrieb am

      Netter Beitrag, aber leider habe ich aufgehört zu lesen als ich die Meinung des Autors zu ‘sinkenden Geldmengen’ gelesen habe. Wie könnte man auch vermuten, dass bei halbierter Geldmenge die Wahren doppelt so viel kosten? Wenn man die EINFACHSTE aller Möglichkeiten noch nicht einmal anspricht plappert man nur Sachen nach, die Andere lehren. Traurig.

  3. Thomas schrieb am

    Klasse, in kurzen Worten zusammengefasst. Wenn das die Gegenseite auch hinbekommen würde, könnte man einen richtig schönen Diskurs bekommen, der uns Zielführend weiter bringen dürfte. Leider wird von dieser Seite meistens mit etwas wie “Blabla blabla blabla, bla bla blablabla blablablabablaberblub bla bla blaaa! Bla bubel blablub bla, blaberlablab blabblab bla blub. Blaberlabab blab luberblab bla blubelblub bla blubelbablub … … … blaberlablub bla bla.” argumentiert. In der Regel ist dies dann noch mit Hinweisen auf das ja zu erkennende Fachwissen und die eigene Unzulänglichkeit garniert. Dies macht es natürlich dem nicht so studierten schwierig, auf den gesunden Menschenverstand zu verweisen und man hält in der Regel schnell die Klappe. Jenes und ähnliche Muster sind vermutlich mit verantwortlich dafür, das hier die “historische” Revolution momentan noch auf sich warten lässt. Aber genauso wie sich auch niemand mehr zur Ader lässt um sein Säftegleichgewicht wieder herzustellen, kann man auch hier sicher sein, das die Zeit es schon richten wird und die Quacksalber verschwinden werden. Bleibt nur zu hoffen, das es noch möglichst vor dem nächsten Weltkrieg passiert.

  4. Acamir schrieb am

    Ein paar kritische Anmerkungen:

    Die Vorstellung dass die Reichen wegen der Zinsen auf ihr Vermögen automatisch immer reicher werden ist falsch. Die Zinsen auf eine risikolose Anlage (z.B. Tagesgeld) gleichen gerade mal die Inflation aus. Vermögen wächst durch Investitionen, nicht leistungslos durch Zinsen.

    Die Blütezeit im Hochmittelalter ist wohl eher darauf zurückzuführen, dass es damals Frondienste und Leibeigenschaft gab. Wenn man massenweise kostenlose Arbeitskräfte zur Verfügung hat, ist es einfach zu Wohlstand zu kommen, egal mit welchem Finanzsystem.

    Außerdem vermisse ich eine brauchbare Alternative zum Zinssystem. Ohne Zinsen keine Kredite, ohne Kredite keine Investitionen. Wie soll eine Volkswirtschaft so funktionieren?

    • Stefan schrieb am

      Ohne Zinsen keine Kredite? Dann verkauft man halt Geld? Du willst jetzt 100.000 ‘GELD’ und ich erwarte in 3 Jahren 150.000 ‘GELD’ zurück – und fertig.

      • Acamir schrieb am

        Das ist exakt das selbe wie ein Zins von 50% über 3 Jahre. Glaubst du in Ernst du löst das Problem in dem man den Zins einfach irgendwie anders nennt, das Prinzip aber genau das Gleiche bleibt? Anders ausgedrückt, welchen Unterschied macht es für dich ob du für einen Kredit 50.000 Zinsen zahlst oder eine Verkaufsgebühr von 50.000? Denk mal drüber nach.

  5. Austrian schrieb am

    Der Artikel begeistert wenig. Eine rein monetäre Diskussion von zwei Pseudo-Fachleuten der Finanzwirtschaft, die sich mit allerlei Fachkauderwelsch an allerlei Stellschrauben der Märkte versuchen kann in einer Partei, die etwas verändern will nur mässig begeistern. Dann die Phantom-Diskussion von unternehmerischen Laien über eine Welt ohne sog. “leistungslosen” Zins! Wer von leistungslosem Zins spricht ist ein Phantast. Leistungsloses Kapital trifft es da schon eher. Ein Unternehmer, der durch harte Arbeit und Kreativität, indem er der Gesellschaft DIENT, indem er dessen Bedürfnisse befriedigt, Kapital erwirtschaftet hat und dieses dann wieder investiert – in einen Markt voller Risiken, wohlgemerkt, vor allem politischer, der hat sich seinen Zins sehr wohl verdient. Dies kann auch der Bäcker an der Ecke sein, der sein mühsam Erspartes anlegt.

    Das Problem sind nicht die angeblich leistungslosen Zinsen, sondern das leistungslose Kapital!

    Zinsen lassen sich nicht abschaffen, denn sie sind der Preis des Geldes. Wo versucht wird sie abzuschaffen, wird der Versuch einfach umgangen, wie in arabischen Ländern, wo der Mercedes dann eben nicht 100.00.-, sondern 150.000.- kostet.

    Es ist das leistungslose Kapital der Zentralbanken anglo-amerikanischer Prägung und ihrer Vasallen-Armee, der Club-Grossbanken der Eliten, die sog. Primary-Dealers der Zentralbanken.

    Dann kommen die Schulden. Kredit sollte eigentlich immer eine Investition sein. Eine Investition in unternehmerische Leistung, die man in der Zukunft erwartet. Derartige Investitionen setzen unternehmerische Kenntnis voraus – und zwar praktische unternehmerische Kenntnis und Befähigung.

    Daher scheidet der Staat in einer fairen, freien Marktwirtschaft, die nirgendwo auf diesem Planeten je existiert hat, daher scheidet der Staat als Schuldennehmer aus. Er ist nicht produktiv und verfügt nicht über das Personal um unternehmerische Entscheidungen zu treffen.

    Zins-Zinseszins, was eigentlich nichts anderes ist als Wachstum, aus monetärer Sicht, verkehrt sich folgerichtig in dem Moment destruktiv, indem mit neuen Schulden alte Schulden beglichen werden und es nie zu einer projektbezogenen Tilgung kommt. Und indem, wie jetzt und viele Male davor, gescheiterte unternehmerische Projekte, gescheiterte Schulden also, einfach monetisiert werden und auch durch andere Massnahmen “sozialisiert” werden.

    Das globale Zentralbanksystem, erdacht und entwickelt in enger Zusammenarbeit mit der City of London, von den Gründern der USA blutig bekämpft, hat, mithilfe des Finanzputsches 1913, Gründung der FED, die gesamte globale Finanzstruktur, und damit in zweiter Struktur den globalen Wettbewerb, fest im Griff.

    Für solche Debattanten wie oben hängt der Hammer also zu hoch.

    Ich rate der Piratenpartei daher DRINGEND, sich mit der von den anglo-amerikanischen Eliten (und damit auch der Westeuropäischen) skandalös niedergehaltenen sog. ÖSTERREICHISCHEN SCHULE zu beschäftigen!

    Es gibt eine Reihe herausragender Ökonomen, die die Inhalte der Österreichischen Schule verinnerlicht und zu einer ökonomischen Theorie erweitert haben oder die den Grundinhalten der Östereichischen Schule auf jeweils ihre persönliche Weise interessante Aspekte hinzugefügt haben.

    Die Ökonomielehre der westlichen Welt ist inhaltlich destruktiv verseucht. Niemand, der im akademischen System unter anglo-amerikanischem Einfluss gelernt hat, und sich davon nicht befreit hat, kann einen praktischen Beitrag zur Lösung der derzeitigen Probleme leisten. Das betrifft übrigens auch das Fach Geschichte.

  6. Christian Heller schrieb am

    Hallo zusammen,

    zunächst vielen Dank für jegliche Kommentare!

    Natürlich ist der Artikel viel zu kurz und vereinfachend abstrahiert. Für Leserartikel empfehlen andere Zeitschriften ca. 3.000 Zeichen, um prägnant und lesbar zu bleiben.

    Sein Anspruch ist nicht, Bücher zu ersetzen, z.B.: http://www.berndsenf.de/BlindenFleckenOekonomie.htm http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/creutz/29irrtuemer/ http://www.falschgeldsystem.de/ usw.

    Ich bitte um Verständnis, mich hier nicht auf eine längere Diskussion einlassen zu wollen, die inhaltlich doch nur die Argumente gängiger und neuer Theorien aufführen würde, welche in der Literatur ausreichend beschrieben sind.

    Jene Leser, die nach neuen Denkanstößen suchen, werden, vielleicht auch durch den Artikel, ermutigt, sich mit neuen Wegen zu beschäftigen. Solche, die auf ihrer Meinung beharren, werden diese durch eine Diskussion im Forum nicht ändern.

    Mein Ziel war es, die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, dass ein alternatives Finanzsystem möglich ist und es historische Beispiele gibt.

    Und: Ja, ich bin ein “Mitläufer” und gerade erst dabei, die wunderbare Welt der alternativen Geld- und Wirtschaftssysteme zu entdecken, die endlich mögliche Lösungen liefern. In diese Quellen werde ich auch weiterhin meine Zeit stecken und kann Andere nur ermutigen, sich selbst ein Bild zu machen.

    Jeder kann sich engagieren. Angefangen von Regionalgeldinitiativen über das Einbringen entsprechender Ideen in Parteien und Kommunen. Wer nichts davon hält, soll es bleiben lassen. Die Geschichte läuft auch so weiter …

    Ich verzeihe gerne persönliche Angriffe. Wer nicht anders kann, der tut mir leid. Werde hierzu nichts weiter von mir geben. Nun aber auf zu neuen, konstruktiven Dingen!

    Soweit. Christian Heller

    • Austrian schrieb am

      Sehr geehrter Herr Dr. Heller, mir ist auch erst aufgefallen, nachdem ich mit meinem “rant” fertig war, dass Sie sich ja hier unentgeltlich Mühe geben und sich exponieren. Dass Sie den Versuch gewagt haben, in der Flaschenpost endlich das Thema Finanzkrise aufzugreifen verdient natürlich Zustimmung! Das ist mir auch erst hinterher aufgefallen. Trost kann für Sie sicherlich sein, dass ja erkennbar so gut wie allen Top-Politikern der Welt der derzeitige Finanzhammer zu hoch hängt. Ausser vielleicht bei denen, die dieses Thema wider besseren Wissens betreiben. Und davon gibt es allzuviele.

      Die größte, informierteste, einflussreichste und älteste Bewegung gegen den elitären, fehlgeleiteten Keynesianismus und seines betrügerischen, ewig inflationären Zentralbankensystems, welches durchaus auch mit Absicht für die Zerstörung der Ordnung der freien Marktwirtschaft sorgt, ist das Umfeld um die Österreichische Schule herum.

      Hier finden Sie Organisationen und Ökonomen, die den akademischen Verzerrungen und Halbwahrheiten der anglo-amerikanischen Systemelite Widerstand leisten können.

      Das Umfeld der Österreichischen Schule wird seit Jahrzehnten mit ungeheuerem Aufwand von den Eliten marginalisiert. Ökonomen aus diesem Umfeld werden von den anglo-amerikanischen Eliten mit allen Mitteln bekämpft, vor allem indem man sie in den relevanten Medien und an den Hochschulen komplett ignoriert.

      Obwohl, oder gerade weil das Umfeld der Österreichischen Schule seit Jahrzehnten sehr wohl in der Lage ist, Probleme in den Märkten korrekt vorher zu sagen. Auch den Crash von 2008.

      Die natürlichen Feinde des leistungslosen Kapitals finden sich auch im Umfeld der sog. “Gold-Bugs”, da Gold und Silber der natürliche Feind des anglo-amerikanischen Zentralbanksystems sind.

      Ich darf hier vielleicht ein paar Namen nennen, allerdings sind diese Experten durchweg englischsprachig und nur selten übersetzt. Außer Hayeck, natürlich. Auch über goldseiten.de findet man den einen oder anderen deutschen Experten.

      Als da sind Peter Schiff, Gary North, Martin A. Armstrong (gleich so gefährlich, dass man ihn ein Jahrzehnt ohne Gerichtsurteil ins Gefängnis warf, mittlerweile ist er etwas fertig…), Anthony Wile, Lew Rockwell, Antal Feteke, ganz wichtig, John Mauldin, Jim Quinn, Jim Willie und auch sehr wichtig, Bill Bonner, der wird sogar oft übersetzt.

      Mit dieser Liste tauchen Sie in eine Welt ein, die Ihnen vielleicht nicht unsympathisch sein dürfte.

      Die Österreichische Schule ist gefestigt und conzise. Vor allem widerspricht sie nicht dem gesunden Menschenverstand, wie es die perverse Karikatur einer freien Marktwirtschaft, die nichts anderes ist als blanker merkantilistischer Imperialismus, permanent tut.

      Es tut mir also sehr leid, Ihre redliche Mühe untergraben zu haben, aber Gesell und Zinslosigkeit führt berechtigt zur Marginalisierung, da Kapital eine Motivation benötigt, um risikobehaftet eingesetzt zu werden. Da ging mir der Hut hoch.

      Gerne spende ich Bücher von Ludwig von Mises, dem Vater der Österreichischen Schule, wenn es bei Ihnen in der Redaktion oder in der Partei Möglichkeiten gibt, diese auszulegen. Auch empfehle ich das Buch: “This Time is Different”, von Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff, das erste Werk, dass sich mit historischen Bank- und Staatspleiten in einzigartiger Tiefe beschäftigt.

      Gelänge es der Piratenpartei sich mit dem Umfeld der Österreichischen Schule zu identifizieren, wäre sie zügig argumentativ beschützt und würde umgehend überall etliche Prozentpunkte dazu gewinnen. Davon bin ich überzeugt. Nicht Kommunismus, nicht Kapitalismus – sondern faire, freie Marktwirtschaft – DAS ist es was wir alle dringend nötig haben!

      Ich hoffe also, Sie schreiben weiter und andere Piraten tun das auch, über diesen Skandal einer asozialen Marktwirtschaft. Es wird höchste Zeit für die Piraten finanz- und wirtschaftspolitisch Flagge zu bekennen.

      Dazu muss man aber erst einmal Boden unter den Füßen haben, und den bietet das Spektrum der Österreichischen Schule.

      • Stefan schrieb am

        Wow – der Artikel ist schön. Kannst Du nicht bei den Piraten Dein Wissen und nicht nur Deine Bücher einbringen? In Wirklichkeit muss eine Partei doch immer Menschen haben, die etwas bewegen und nicht nur Bücher, die man lesen könnte. Aber im Ernst – solch eine Wirtschaftspolitik stünde den Piraten wirklich gut!

  7. Martin Ruthenberg schrieb am

    Dank an Christian Heller und Austrian für ihren Dialog jenseits von Rechthaberei und Profilneurose. Wenn er in entsprechender Form eine Fortsetzung innerhalb der Piratenpartei finden könnte, würden die Erfolgsaussichten auch meiner Ansicht nach schlagartig steigen. Mit einer echten wirtschafts- und finanzpolitischen Alternativen hätten die Piraten allen anderen Parteien eine Menge voraus. Bislang kann ich hier zwar Ansätze aber noch kein wirkliches Profil erkennen. Der verkrustete akademische Betrieb ist daran bestimmt nicht unschuldig, weil es ihm vielfach nicht um Wissenschaft sondern nur um Machterhalt und damit um die Unterdrückung von Alternativen geht; eine Tatsache, der die meisten Menschen viel zu wenig Aufmerksamkeit schenken.(Vielen Dank übrigens für den Hinweis auf die vernachlässigte österreichische Schule in den Wirtschaftswissenschaften.)

  8. Austrian schrieb am

    Ehemaliger BDI-Chef Hans Olaf Henkel: “An der Einführung des Euro mitgearbeitet zu haben war mein größter professioneller Fehler.”

    Wehrt euch gegen ESM und EFSF JETZT. Reicht Petitionen ein!

    Mach ich andauernd. abgeordnetenwatch.de

    Gruß

    • Austrian schrieb am

      Ja, die internationale Linke und ihre alte Tante Berta “demand-side” economics. Wie das auf Dauer funktioniert haben wit ja in der Sowjetunion et. al. gesehen. Der Beitrag von Spiegelfechter, “Die Eurokrise in Zahlen” ist ja wohl ein schlecht informierter Witz. Entweder hat Ihr Spiegelfechter absolut keinen Schimmer, oder, wie wir es alle von der internationalen Linken gewöhnt sind, es wird aufs fleissigste verzerrt, gelogen oder gehalbwahrheitet (die gefährlichste Version). Ihr eigener Blog und Ihre Analysen sind ja, auch wie sooft bei der internationalen Linken, gar nicht schlecht: gute Diagnosen teilweise, so wie man es auch bei Lafontaine, Gysi und Sarah Wagenknecht gewohnt ist, allerdings wird einem bei der Medizin dann nur noch schlecht: Transferunion – her damit! Ja, die Linke kann es gar nicht abwarten, wieder ein bürokratisches Zentralregierungsmonster aufzubauen. Willkommen in der EUDSSR! Dann kommen die super-klugen Linken und werden es mit ganz viel Rationalität und ganz ohne menschliche Regungen, wie der bösen Gier, für das ungebildete schon Volk regeln. Fazit: mehr Staat, mehr Staat, mehr Staat. Es muss ja nur ein wirklich kluger, rationaler und weiser Staat sein und alles wird gut. Und guter, weiser Zentralstaat, das können die Linken, das haben sie ja schliesslich historisch bewiesen. Lustig auch, dass sie sich mit Dick Cheney einig sind, die ganz neue ökonomische Theorie – “deficits don´t matter”.

      Das war schon lächerlicher, giftiger Unfug als es Dick Cheney gesagt hat.

      Ich glaube, wenn es die Piraten mit der linken Verzerrungsökonomie hätten, dann hätten sie einfach das Original gewählt und keine Partei gegründet.

      Nachdenken, jedenfalls, das haben hier andere ganz bitter nötig. Da hat Ihnen Dr. Heller das entscheidende voraus: er versucht es wenigstens mit intellektueller Redlichkeit.

      Ich glaube für eine Transferunion müssen Sie sich ein anderes Volk suchen. Aber auch das sind wir ja von der internationalen Linken gewöhnt….

  9. Klaus Witzmann schrieb am

    den Zins zu verurteilen halte ich für das Abstrafen des Boten. Damit meine ich, wir haben Probleme, weil ungehemmt zu lange zu viele Schulden gemacht wurden. Und jetzt, fünf Stunden nach zwölf merkt man, dass das nicht unendlich machbar ist.

    Daher halte ich eine Diskussion, wieviel man Schulden machen kann, darf oder sollte für wesentlich produktiver, als zu sagen, die Welt ist schlecht, weil Kapitalgeber Zinsen wollen.

    Natürlich alles richtig was der Autor sagt und die folgenden Beiträge, aber ein wenig Themaverfehlung bzw. Realtiätsdistanz

  10. Austrian schrieb am

    Der Kommunist manipuliert den Preis des Brotes, der Kapitalist manipuliert den Preis des Geldes.

    Faire, freie Marktwirtschaft ist möglich. Denn sie ist natürlich.

  11. Christian Heller schrieb am

    War zwei Wochen abstinent, um Ruhe einkehren zu lassen. Will hier auch nicht weiter diskutieren, mich nur bei Austrian für die Verweise bedanken! Neue Wege sind möglich und das stimmt optimistisch.

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