Kandidateninterview – #26 – Klaus Schimmelpfennig


Kommentare

5 Kommentare zu Kandidateninterview – #26 – Klaus Schimmelpfennig

  1. Sven schrieb am

    Also jemand der in Mailinglisten andere Landesverbände diffamiert, weil sie nicht nach seiner Pfeife tanzen ist meiner nach unqualifiziert für so ein Amt. Im Schiedsgericht sollten Personen sitzen, die souverän und loyal sind.

  2. elzoido schrieb am

    Wie man Sätze wie “Verstößt ein Pirat gegen die Satzung oder gegen Grundsätze oder Ordnung der Piratenpartei Deutschland und fügt ihr damit Schaden zu…” rein formell und objektiv bewerten können, soll, will sich mir nicht so ganz erschließen. Dafür braucht man ein Fingerspitzengefühl, was ich dem Herrn Schimmelpfennig absprechen muss. Dafür hat er mindestens einmal zu oft unpassende Nazivergleiche ausgepackt.

    Und was der Herr Schimmelpfennig unter Sachlichkeit und Objektivität versteht, sieht man recht deutlich, wenn man seine Rolle im Hintergrund des berühmt-berüchtigten “satirischen” Nazidemo-Unterstützungsantrags betrachtet – eine Aktion, die zwar rein formell und losgelöst von der Geschichte betrachtet fast schon legitim war, aber moralisch und menschlich zu deutlich zeigt, wes Geistes Kind er ist.

  3. Sven Krohlas schrieb am

    Klaus fordert genau das richtige: endlich ein BSG, das nicht mehr irgendwelche Deals im Hinterzimmer aushandlet und nach Gesetz und Satzung klar begründete Urteile fällt und aufhört, dabei ständig Formfehler zu machen. Nichts gegen die engagierten Ehrenamtliche, die das bisher getan haben, aber wir können das noch besser.

    @elzoido: An dem Antrag war kein Wort satirisch. Und ich bin mir sicher, dass du das weißt. Es war damals wichtig dem Bundesvorstand klar zu sagen, dass man nicht eine Demonstration unterstützt, “weil es eine Demo ist”. Die Diskussion um diesen Antrag hat es geschafft, eine Öffnung der Piraten beliebig weit in beliebige Richtungen zu verhindern. Sicherlich, das betone ich auch jedes Mal, war es ein unverhältnismäßig hartes Mittel, um dies klarzustellen. Aber das wurde auch geklärt.

    • elzoido schrieb am

      Formfehler zu vermeiden ist die eine Sache, aber Rechtssprechung ist nunmal mehr als nur das korrekte Anwenden von formellen Regeln. Da gibt es einfach kein stur abzuarbeitendes if-then-else. Es muss immer abgewägt und der Einzelfall im Kontext betrachtet werden.

      Herr Schimmelpfennig hat auf mich auf jeden Fall bisher nicht den Eindruck gemacht, das Konzept von Fingerspitzengefühl, Kontext oder Graustufen auch nur zu kennen und deshalb halte ich ihn nach wie vor (nicht nur) für eine solche Position absolut ungeeignet.

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht öffentlich angezeigt. Verbindlich einzugebende Felder werden mit diesem Zeichen kenntlich gemacht: *

Weitere Informationen

Archiv aller Artikel

  • Feinstaubsensoren
  • SH-STOPPT-CETA