Piratiges Selbstverständnis – Impressionen vom BPT

Das Wortprotokoll [Tag 1 und Tag 2]vom Bundesparteitag verrät viel über unser Selbstverständnis. Die folgende, sehr willkürliche Auswahl gibt wieder, was den Saalmikrofonen zu unserer Selbstwahrnehmung zugetragen wurde.

  • Niemand kann nur Politiker oder nur Pirat sein, wir müssen Politikpiraten sein. Ich denke wir müssen gemeinsam an einem Strang ziehen.
  • Da geht es um unsere Glaubwürdigkeit – wenn wir zu einer Wahl antreten und gewählt werden – dann müssen wir glaubwürdig sein und zu unseren Themen – wie die auch immer heißen – stehen. Und wenn wir die in einer Koalitionsverhandlung aufgeben machen wir uns unseriös.
  • Wir wollen keine Impressumspflicht.
  • Wir fordern Regeln zur Parteienfinanzierung.
  • Wir wollen die Integration von Ausführungsbestimmungen haben, wir wollen die Veröffentlichung der Höhe aus jeder einzelnen Nebentätigkeit.
  • Wir werden es nie schaffen, “vernünftige” Sachen zu machen, denn die Fachleute sitzen in Lobbyverbänden.
  • Wir sind hier der Souverän.
  • Und wenn wir sagen “Freiheit statt Angst”, dann wollen wir, dass der Staat sich raus hält.
  • Wir wollen keine Gesellschaft in der Angst herrscht.
  • Wir wollen das niemand in Armut oder Angst vor Armut lebt.
  • Wir wünschen uns ein Schlaraffenland.
  • Wir wollen einen freien Menschen, einen Menschen, der nicht von Zwängen geleitet werden muss. Das ist natürlich eine Vision, aber eine für die es sich lohnt zu kämpfen.
  • WIR HABEN DIE HISTORISCHE CHANCE DEN ANDEREN PARTEIEN IN DEN ARSCH ZU TRETEN.
  • Wir sind eine Mitmachpartei.
  • Wir haben den Anspruch. Wir setzen was um.
  • Wir Kämpfen gegen ACTA. Wir können das nicht zulassen.
  • Wir sind für eine schone, bunte, grüne Welt. Aber irgendwo müssen wir konkreter werden.
  • Wir sind alle Urheber und Konsumenten.
  • Wir sind die Partei der Transparenz.
  • Wir sind Piraten. Wir geben Tipps, wie wir das Zugangserschwernisgesetz umgehen können.
  • Wir sind Piraten.  Wir sind nicht feige.
  • Wir sind uns einig geworden.
  • About Michael Renner

    Meine Karriere als Redakteur bei der Piratenpartei startete 2009 beim Bundesnewsletter, aus dem 2010 die Flaschenpost hervor ging. Im Sommer 2012 wurde ich stellvertretender Chefredakteur, Anfang 2014 Chefredakteur. Da die unzähligen Aufgaben an der Spitze der Flaschenpost einen Vollzeitjob in der Freizeit mit sich bringen machte ich nach zwei guten, aber auch stressigen Jahren zwei Schritte zurück und gab die Redaktionsleitung ab. Die gewonnene Freizeit wird in die Familie und mein zweites grosses Hobby, den Amateurfunk, investiert.


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