Kein Fluchverbot mehr im US-Fernsehen

Fuck! – Das darf man im US-Fernsehen wieder sagen. Ein Gericht in New York hat die Anstandsregeln der Rundfunkbehörde Federal Communications Commission (FCC) mit der Begründung aufgehoben, dass diese das garantierte Rechte auf freie Rede einschränken würde. Ab jetzt sind somit Schimpfwörter und sexuelle Ausdrücke in Radio und Fernsehen auch vor 22 Uhr erlaubt. Wer bisher im Rundfunk pöbelte, musste bis zu 325.000 Dollar Strafe zahlen. Allerdings wird die FCC wohl vor den Supreme Court ziehen, um das Urteil prüfen zu lassen.

Quelle: http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/its-about-fing-tiime/


Kommentare

Ein Kommentar zu Kein Fluchverbot mehr im US-Fernsehen

  1. “Ein Gericht in New York hat die Anstandsregeln der Rundfunkbehörde Federal Communications Commission (FCC) mit der Begründung aufgehoben, dass diese das garantierte Rechte auf freie Rede einschränken würde.” stimmt nicht so ganz.

    Es hat die Regelung aufgehoben, weil sie zu weit und schwammig ist und damit einen chilling effect auch auf geschützte Rede hat. Den taz-Artikel habe ich jetzt selbst nicht gelesen – aber das ist ja wohl eher eine Tertiärquelle …

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