Das BGE vom Kopf auf die Beine stellen – Der PP002 zum Bundesparteitag


Kommentare

3 Kommentare zu Das BGE vom Kopf auf die Beine stellen – Der PP002 zum Bundesparteitag

  1. Tensor schrieb am

    Da isses ja wieder, mein Lieblingsplakat! Und mit dem Zusatz “Einkommen aus” noch … fragwürdiger als im Original. Der Autor setzt sich kritisch mit dem Plakat auseinander – hätte man es dann nicht sauber durchstreichen müssen (am besten doppelt), um dies von vornherein klar zu machen? Überhaupt musste ich sowohl den Text als auch den Antrag an den BPT zwei Mal lesen, um die Intentionen des Autors zu erkennen; kann aber auch an mir liegen. Ich teile den Grundtenor des Textes, allerdings sehe ich große Schwierigkeiten bei der Definition und gerechten Abrechnung dieser “Patenschaften” als “Bürgergeld”. Wer soll das tun? Dafür könnten wir gleich die Arbeitsagenturen am Start lassen…und hätten dann kaum etwas geändert. Oder halt ein anderes bürokratisches Monster erschaffen, das am Ende auch wieder nur die Repressionskeule schwingt.

    Tipp zur Wissenserweiterung: https://www.youtube.com/watch?v=BZd4JsT18mo

    Dieser als Professor getarnte Kommunist(Ironie) schlägt u.a. schlicht die bessere Verteilung der Arbeit durch radikale Arbeitszeitverkürzung vor und stellt dabei ganz frech die derzeit idealen Verwertungsbedingungen des Großkapitals infrage. Dadurch weitgehende Abschaffung der Arbeitslosigkeit ganz ohne BGE – geht m.E. auch. Das Video ist zwar eine ökonomische Betrachtung, bleibt aber einigermaßen verständlich.

    • Rüdiger schrieb am

      [Die Redaktion: Rüdiger, dein Kommentar wurde wegen des Links auf einen “das Finanzjudentum ist an allem Schuld” Film gelöscht. Bei der Staatsanwaltschaft werde ich nachfragen, ob ein Anfangsverdacht auf Verbreitung von volksverhetzendem Material besteht. Als Chefredakteur spreche ich ein virtuelles Hausverbot gegen dich aus und sperre dich für weitere Kommentare. Michael Renner – Chefredakteur der Flaschenpost]

  2. Rüdiger schrieb am

    Das BGE ist für mich nicht das Ende aller Dinge. Das BGE ist allerdings ein guter Schritt zu weniger Bürokratie, wenn es richtig umgesetzt wird. Und ist vor allem ein guter Ausgleich für das mehr an Selbstverwaltung (Kunde scannt seine Einkäufe selbst). Zudem steigert das BGE die eigene Selbstbestimmung, weil ich mich frei von Existenzängsten für das entscheiden oder anwerben lassen kann was ich wirklich von Herzen will. Das eigene Erleben wäre dadurch für viele ein ganz neues Lebensgefühl und eine hervorragende Plattform in die Freiwilligkeit! Letztlich bin ich ein Freund von allen Entwicklungen, welche die Freiheit des Einselnen fördern. Nichts finde ich schlimmer, wie wenn jemand innerlich gekündigt hat, deshalb krank wird, oder nur von Wochenende zu Wochenende “lebt”. Das BGE ist flexibel anwendbar, kann partizipiel eingeführt und getestet werden. Und nach und nach optimiert werden.

    Es muss das BGB auch nicht neu Erfunden werden, indem der ein oder andere es Bürgergeld nennt und man sollte es keinesfalls zu kompliziert angehen. Die soziale Einbindung finde ich auch sehr wünschenswert, dafür kann wie ich erwähnt habe geworben werden, die Bereitschaft dazu sollte honoriert, aber nicht erzwungen werden, sonst bringt es nichts. Sowieso dürfte wohl das BGE wahrscheinlich erst mal kein Leben im Luxus sein, sondern wohl eher gerade noch zum sozialen Frieden etwas beitragen. Oder anders herum wer mit relativ wenig Konsum auskommen will und kann, schont die Umwelt und der hat sich dadurch das BGE ohnehin redlich verdient… Selbstverständlich sollte sich das BGE Dynamisch erhöhen. Das BGE sollte ein normales Leben ermöglichen und kann zur Regulierung auch höher liegen um bestimmte Effekte zu erzielen. Ansonsten ist das BGE in Büchern ja bereits gut beschrieben.

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht öffentlich angezeigt. Verbindlich einzugebende Felder werden mit diesem Zeichen kenntlich gemacht: *

Weitere Informationen

Archiv aller Artikel

  • RLP
  • Werde Demokrat
  • Programmpartei
  • Vogelfutter