Piraten erzielen nur 1,0 % bei der Landtagswahl in Thüringen


Kommentare

2 Kommentare zu Piraten erzielen nur 1,0 % bei der Landtagswahl in Thüringen

  1. claus martin schrieb am

    Die Piraten haben in Thüringen also in sehr kurzer Zeit ein hervorragendes Wahlergebnis von 1% erreicht.

    Die FDP benötigte dafür 60 Jahre, um von der anderen Richtung in die Nähe dieser Zahl zu kommen. Die FDP hat durch interne, aber öffentlich ausgeprägte Streitereien und durch die 1 Million-Euro “Parteispende” des Hoteliergewerbes ihre Glaubwürdigkeit verloren. Vielleicht erholt sie sich von diesem Rückschlag, aber das kann einige Jahre dauern. Enttäuschte Kunden und enttäuschte Bürger sind fast nie mehr zurückzugewinnen.

    Die Piratenpartei sollte also interne Streitereien vermeiden und durch faire, tolerante und respektvolle Diskussionen ersetzen. Alle Wahlen und Spenden müssen transparent und jederzeit überprüfbar sein. Das Problem wird aber erst dann voll auftreten, wenn in Zukunft Mitglieder der Piratenpartei einmal politische Ämter bekleiden und viele Lobbyisten versuchen werden, sie zu bestechen ( siehe das Schicksal FDP; es kommt dabei nicht darauf an, was rechtlich als Bestechung definiert wird, sondern was Bürger als politische Bestechung ansehen. Dazu gehören also auch lukrative Jobs in der Industrie oder in Organisationen, wenn Politiker, die politische Ämter bekleidet haben, in die Wirtschaft wechseln. )

    Wenn die Piratenpartei zäh und hart für das Gemeinwohl unseres Staates arbeitet und dafür auch viele Bürger zur aktiven Mitarbeit begeistert, werden die benötigten Wählerstimmen kommen, so dass noch wirkungsvollere politische Arbeit geleistet werden kann. Aus 1% können dann bereits bei der nächsten Landtagswahl 10% werden und Ziel sollte es natürlich sein, in einigen Jahren den Ministerpräsidenten zu stellen. Ich mag zwar Napoleon nicht, wohl aber seinen Ausspruch, den er teilweise auch durch sein Handeln unterstützte: ” Jeder Soldat trägt den Marschallstab in seinem Tornister. ” Also auch hier den Fehler der FDP vermeiden, die nie versuchte, politisch so stark zu werden, dass sie einmal den Bundeskanzler stellte.

    • Lieber Claus, vielen Dank für deinen Kommentar. Ich persönlich Stimme mit deiner Sichtweise überein, aber natürlich hoffe ich, dass wir langfristig dazu lernen und unsere Energie nicht mehr für üble Streitigkeiten verschwenden, die uns an wesentlicher politischer Arbeit hindern.

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