Nachrichtenmagazin der Piratenpartei

Gesundheitskongress am 02./03. Februar 2013 in Essen

Zuviel Operationen an Gesunden, nur noch billigste Medikamente, ewige Wartezeiten für Kassenpatienten, Rationierung einerseits und Fettlebe bei den Profiteuren?

Gesundheitspolitik live auf dem Gesundheitskongress der Piraten am 02.-03. Februar 2013 im Unperfekthaus Essen.

Die Zuständigen für Gesundheitspolitik der Piratenfraktionen kommen zum Kongress, berichten über ihre Arbeit, die Herausforderungen des Parlamentsbetriebs, die Ziele und Möglichkeiten in den Bundesländern.

Der Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Deutschlands erster Kontrolleur über die Wirksamkeit von Arzneien, Prof. Jürgen Windeler, berichtet über die Arbeit seines Instituts und die Grenzen in einem bisher von der Pharmaindustrie allein nach Gewinnzielen beherrschten Marktsegment.

Wolf-Dietrich Trenner, Pirat und ehemals Sprecher der Patientenvertretung im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) berichtet, wie zwischen Kassen, Ärzten und Krankenhäusern die Interessen der Patienten zerredet werden und was mehr Transparenz dort verändern könnte.

Mit Olaf Wegner, Abgeordneter im Landtag NRW, könnt ihr über Vorurteile und Notwendigkeit der forensischen Psychiatrie diskutieren.

Am Sonntag erwartet euch eine Diskussionsrunde mit Matthias Blum, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft NRW und Michael Süllwold Referatsleiter des Verband der Ersatzkassen e. V..

Über Risiken, Nebenwirkungen aber auch Chancen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) sprechen wir am Sonntag mit Prof. Dr. Arno Elmer, Geschäftsführer der gematik, Lutz Martiny und Dietmar Schulz.

Weitere Informationen findet ihr im Wiki bei den Gesundheitspiraten.

Wir freuen uns auf Euch!

Eure Gesundheitskongress-Orga


Kommentare

3 Kommentare zu Gesundheitskongress am 02./03. Februar 2013 in Essen

  1. Risiken und Nebenwirkungen der elektronischen Gesundheitskarte werden von Arno Elmer (gematik)

    Ausgerechnet einer von der gematik soll hier aufklären? Seid Ihr noch ganz gescheit? Wo ist der Arzt mit Erfahrung von der Front? Wo bleibt die Datensicherheit? Ihr müßtet doch wissen: Wenn ein Hacker rein will, kommt er auch rein!

    Gesundheitsfragen mit Aufklärer von den Ersatzkassen ist das Gleiche in grün!

    Wie der Blinde, der über Farben aufklärt!!

    Ihr müßt Menschen fragen, die im System an der Front arbeiten, die damit zu schaffen haben und nicht die, die davon profitieren!

    Das jetzige System ist so was von krank, daß es nicht mehr gesund werden sondern nur noch gesprengt werden kann! Gruß Prof.Dr.Schlamann

    • gn8 / Wolf-Dietrich Trenner meinte am

      Mit wem sonst soll man die Qualität eigener Argumente messen, wenn nicht mit einem kenntnisreichen Vertreter der wwahrscheinlichen Gegenposition? Nur mit Vertretern der eigenen Meinung kommt zwar eine Kuschelstimmung auf, aber das liegt nun einmal Piraten eher weniger, es ist auch nicht so produktiv wie ein kompetenter Streit. Die Vertreter der Kassen sind uns als Diskussionspartner so lieb wie die Lobbyisten von Ärzten und Krankenhäusern. So stehen sie wahrscheinlich auch gegeneinander. Wir lassen uns bei der Auswahl davon leiten, wie interessant und lehrreich die Diskussionen sein werden. Gesundheit geht weder nur mit denen noch den anderen, das wissen wir sicher. Der unmittelbare Kontakt zwischen denen, die Gesundheitsleistungen erbringen, und denen, die diese Leistungen benötigen oder auch nur nachfragen ist für uns keine “Front”. Es dürfte sich bestenfalls um Ort, Anlass und Gelegenheit von Heilung handeln. Es kann auch schief gehen. Wir treten beim ersten Gesundheitskongress der Piraten nicht in einem Steinbruch zur Sprengung an. Wir wollen lernen und Gewissheiten hinterfragen. Auf die Ergebnisse sind wir gespannt. Vielleicht kann man auch Wahlentscheidungen davon abhängig machen. Die erwartete Anwesenheit der möglichen Kandidaten mit Ambitionen auf Parlamente und dort Gesundheitspolitik lässt uns das hoffen. Kommen Sie doch einfach vorbei. Langweilig jedenfalls dürfte es nicht werden.

    • Francis-Drake meinte am

      Ich denke, es ist klug, alle Beteiligten zu fragen. Auch die von der Gematik. Das wären jetzt nicht die Schlimmsten und nicht die größten Profiteure, die mir einfallen. Aber ich höre gerne die Argumente anderer. Entweder um sie zu entlarven, oder um sie zu verstehen. Ich kann dir nur dringend empfehlen, wenn du dich nicht richtig vertreten oder verstanden fühlst, am Gesundheitskongress teilzunehmen. Und ich gebe dir Recht, unser Gesundheitssystem krankt. Aber ich bin nicht sicher, welche Farben du als Nichtblinder sehen kannst. Klingt sehr schwarz-weiß. Gruß FD

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