Kante oder Flanke? Wie präsentieren wir uns dem Wähler?

Stefan Körner

Kommentare

7 Kommentare zu Kante oder Flanke? Wie präsentieren wir uns dem Wähler?

  1. trollfresser schrieb am

    Das typische Gewäsch eines typischen Politikers.

    Herzlichen Glückwunsch, Herr Körner, sie werden eines Tages Kanzler. Und das wir für uns genau so viel Wert sein wie Frau Merkel.

    • Carl Wilde schrieb am

      Den Vergleich verstehe ich nicht. Von Frau Merkel habe ich NIE ein auch nur annähernd so kluges und realistisches Interview gelesen wie dieses von Herrn Körner. Klar muss man zum Verstehen ein wenig genauer hinsehen. Wer den Unterschied nicht erkennt, findet natürllich beide blöd, Merkel und Körner. Nur resultiert diese Ähnlichkeit nicht aus der Realität, sondern aus den Flecken auf der eigenen Brille. Nicht verstanden? Dan wähl FDP:)

  2. Harald Damskis schrieb am

    Die Aussage, dass in unserem Wahlprogramm nur Phrasen stehen, ist unsachlich, falsch und schädlich. Jeder, der die teilweise unendlichen Diskussionen in den Arbeitsgruppen mitgeführt hat, weiß, dass es um Lösungsvorschläge für bestehende Probleme gegangen ist. Wenn die Zusammenfassung von ellenlangen Positionspapieren, pauschal als Phrase abqualifiziert wird, dann macht man es sich wirklich sehr einfach. Die Alternative für die Piraten kann auf Dauer nicht eine inhaltsleere Vermittlung von Lebensgefühlen sein. So etwas reicht nur für Momenterfolge. Und wäre das im Übrigen wirklich ein Unterschied zu den anderen Parteien?

  3. Siegfried Wessel schrieb am

    Herr Körner Sie sollten aber schon Wissen, wenn ein Schiff Kentert geht es auch Unter, das liegt meisten am Wetter und Kapitän. Das Wetter können wir nicht ändern, aber wir können den der glaubt Kapitän zu sein und sein Maul Aufmacht bevor er sein Gehirn Einschaltet mit Unter gehen lassen.

  4. Andreas1964 schrieb am

    Der Sekor sagt “Wir müssen den Menschen glaubhaft versichern, …, dass uns Mitbestimmung tatsächlich wichtig ist”.

    Machen wir den Lackmustest:

    In Offenbach hat die anwesende Basis beschlossen, dass wir ein Wahlprogramm 2013 haben wollen (und sogar, dass der Vorstand das redaktional bearbeiten soll – siehe http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2011.2/Antragsportal/PA013). In Bochum hat die anwesende Basis darauf aufbauend beschlossen, dass dieses Wahlprogramm eine definierte Struktur haben soll (siehe http://wiki.piratenpartei.de/Antrag:Bundesparteitag_2012.2/Antragsportal/PA378). Nun findet Sekor Wahlprogramme für die Piratenpartei aber Mist. Die brinbgen seiner Meinung sach nix. Was gilt jetzt? Seine eigene Meinung als Vorsitzender oder die Mitbestimmung der Basis?

    In München gibt es eine AG60+. Die hat sich politisch eingebracht und im Schulterschluss mit anderen Piraten erfolgreich einen Beschluss zur Rentenpolitik in Bochum platziert (http://wiki.piratenpartei.de/Antrag:Bundesparteitag_2012.2/Antragsportal/PA118). Findet der Sekor auch doof. Was gilt jetzt? Seine eigene Meinung als Vorsitzender oder die Mitbestimmung der Basis?

    Interessant wie konsequent ein LV der Piraten offensichtlich zu den von ihm selbst formulierten Werten steht. Erinnert mich irgendwie an etablierte Parteien.

    Na ja, und dann sagt der Sekor: “Wir brauchen klare, kernige, eindeutige Forderungen…Wir brauchen Positionen, die sich so deutlich unterscheiden, dass es unserem politischen Gegner die Schweißperlen auf die Stirn treibt…” Was er NICHT sagt ist, was denn diese kernigen, eindeutigen Forderungen, diese unterscheidbaren Positionen seiner Meinung nach sein sollten. Also, entweder schwimmt er da selbst massiv oder hat kein Fünckchen Mut, sich aus dem Fenster zu lehnen. Oder soll der Protest gegen ACTA, INDECT, Gema alles gewesen sein?

    Aber die Parteibasis anmosern. Klasse LV.

    Andreas 1964

  5. maurice dubois schrieb am

    Die Führungsebene der Pirate taugt nichts: sie kommen mir vor wie ein Haufen von verzogenen Egomanen, die das Piratenprojekt mal so nebenbei zum Fun betreiben. Da ist Pomader, der mit seinen Harz4 geschichten die Bevölkerung abstösst und da ist hier dieser Sekor: Was, alle Anträge zur Wirtschaftspolitik unrealistisch fern, weil die Piraten eh nicht in die Regierung kommen? Die Bevölkerung will ernsthafte Bemühung zur Veränderung. Dafür muss ein politisches Programm affiniert werden wie ein guter fromage. Aber ihr, die Führungsriege, kommt nur auf Mettwurstniveau, und das ist ein echtes Problem. Fehlende Professionalität bei der Präsentation der Piraten in der Öffentlichkeit und besonders fehlendes Organisationstalent bei der Organisation des letzten BPT: von 600 Anträgen nur ca. 30 abgestimmt. Aber dafür viel über Tagesordnung gequatscht.

    Gerade die FAZ durchgeblättert mit einem kurzen Artikel zu Schlömer: er sagt “die Menschen würden von den Piraten gelangweilt”. Das sehe ich auch so bei dieser Schlaftablette als Chef. Man hat den Eindruck , die Führung will das Piratenprojekt sabotieren. Was meint IHR??? Ich meine: Schlömer, Pomader, Sekor: bei mir seid ihr GEFEUERT!

  6. maurice dubois schrieb am

    und warum nicht einmal konkrete und berechtigte Forderungen erheben wie z.B. Kürzen der Staatsausgaben? Ich fordere schon lange in verschiedenen blogs, dass man der EU beamtenschaft die Gehälter und Renten um 50% kürzen soll. Die CSU ist jetzt auf meine Forderung eingegangen. Soll ich deshalb jetzt CSU wählen nur weil die Piratenführung zu unfähig ist, konkrete Politik zu machen und sie effizient an die Öffentlichkeit zu tragen? Die Medien waren einst pro-Piraten…an denen liegt der Absturz nicht!!! Fiat eich! Maurice.

    Angesichts von Euro- und Finanzkrise fordert die CSU nach einem Bericht der “Süddeutschen Zeitung” von der Europäischen Union drastische Einsparungen. In einem Grundsatzpapier für die im nächsten Monat in Wildbad Kreuth anstehende Klausurtagung der CSU-Landesgruppe setzt sich die Partei demnach für eine Halbierung der EU-Kommission und eine deutliche Senkung der EU-Verwaltungskosten ein.

    Laut der Beschlussvorlage solle die Kommission “künftig nur noch aus zwölf Mitgliedern zuzüglich ihres Präsidenten sowie der Hohen Vertreterin für die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik bestehen”. Derzeit hat die EU-Kommission einschließlich ihres Präsidenten Jose Manuel Barroso und der Außenbeauftragten Catherine Ashton 27 Mitglieder. Bisher darf jeder Mitgliedstaat einen Kommissar entsenden, nach der Aufnahme Kroatiens im kommenden Jahr würde die Zahl der Kommissare auf 28 steigen.

    Außerdem müssten “die Verwaltungskosten der EU-Organe deutlich gesenkt werden”, sagte die Vorsitzende CSU-Landesgruppe, Gerda Hasselfeldt, dem Blatt. Dies gelte auch für die Besoldung der EU-Beamten, hier seien “die Maßstäbe verrutscht”. Dies zeige schon die Tatsache, dass jeder sechste Kommissionsbedienstete mehr als 120.000 Euro im Jahr verdiene. Es gehe nicht an, dass die EU von den Mitgliedstaaten “teils drastische Sparmaßnahmen” in den öffentlichen Haushalten verlange, mit dem eigenen Etat aber “eher großzügig” umgehe, sagte Hasselfeldt.

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