Gedanken zum Programm

Antragsbuch

Kommentare

5 Kommentare zu Gedanken zum Programm

  1. Itari schrieb am

    Es fehlt noch ein wichtiger Punkt und der hat sehr viel mit dem piratischen Selbstverständnis zu tun: Originalität [siehe auch hier: http://synonyme.woxikon.de/synonyme/originalit%C3%A4t.php. Man kann Piraten ‘erkennen’, wenn man richtig hinschaut … dies ist bei den anderen Parteien nicht mehr so deutlich … sie sind sehr viel häufiger ‘verwechselbar’. Manchmal erlebt man das ja auch: ‘Entschuldigung. Von welcher Partei sind sie?’

  2. FPL schrieb am

    Wahlen ! Laut Information werden die Herren durch die jeweilige Landesregierung gestützt. Videos die wir bezahlen gehen laut Auskunft als Ausgaben für Bürgerwillen von den jeweiligen Parteien raus. Kurt Beck und selbst Altkanzler Schmidt machten das so………. Wer weiss wer noch. Hier in Hessen war es vielleicht mal R.K.

    MfG FPL Villmar-Hessen Ex FDP Chef

    Landesregierung:

    CDU, FDP; Ministerpräsident: Christian Wulff (CDU, Kabinett Wulff II)
    ab 1. Juli 2010: Ministerpräsident David McAllister (CDU, Kabinett McAllister), nachdem Christian Wulff vor Annahme seiner Wahl zum Bundespräsidenten als Ministerpräsident zurückgetreten war
    

  3. Bernd schrieb am

    Wilm, verführe uns nicht populistisch. Gerade der obige Satz zeigt auf, dass es genau die selben Handlungsweisen sind, die wir an der “etablierten” Politik ablehnen. Gesetze im BxxD – Zeitungsstil, anstatt langfristig fassbar und auf gesicherten Grundlagen aufbauend. Dein Thema im Folgenden.

    Deine Komplexe verstehe ich gut, denn ich versuche sie mit Inhalten zu füllen. Deinen “Wertekanon” unterschreibt vermutlich fast jeder, – also auch nicht Piratenpolitiker. Du schreibst es selbst. Unsere Aufgabe ist es, genau diese Worthülsen mit Leben zu füllen, es den Bürgern vermitteln was wir darunter verstehen.

    Und da rangieren unsere Ziele, -die sich auf dem Weg zwischen den Leitplanken, die wir zum Teil noch aufstellen müssen-, doch recht weit hinten. Durch was werden wir greifbar? Durch Sandalen und Nichtarbeit bei Johannes, einen aussagearmen Sebastian und verbeamtenkauderwelschten BuBernd, durch Shitstormkultur und endlosen GO-Schlachten mitten im Kabelsalat.

    Und du lehnst ja Pressearbeit häufiger mal ab. Zumindest lassen sich deine vergangen Aussagen darauf verkürzen.

    Die Aufgabe ist aber, eben unseren Wertekanon mit Inhalten gefüllt zu vermitteln, und da müssen wir noch sehr viel tun. Schau dir die Städte an, wir haben es bei der Rückfahrt von Bochum getan. Siehst du die vielen Fenster, die Strassenschluchten. Stell dir vor, wieviele Menschen dahinter leben, rechne dir aus, wieviele davon uns besser kennen lernen müssen, damit wir ernsthaft einwirken können. Wie erreichen wir sie?

    Und damit müssen wir uns (auch) beschäftigen. Dazu benötigen wir einen Leitfaden, eine Strategie wie mancher sagt. Doch bis auf einige wenige Punkte, -sag ruhig Ausnahmen-, ist da unsere Leistungsfähig gleich Null.

    So werden die Presseleute ebenso wie die politischen Kräfte genug Ansatzpunkte finden, unseren Laden auseinander zu reisen, und auch uner uns Piraten gibt es genug notorische Hebelhebler.

    Sicher enthält dein Text richtige Gedanken, aber leider nicht wirklich das, was wir jetzt benötigen oder wirklich Neues. Wobei es natürlich für die neuen Mitglieder schon sinnvoll ist, darüber zu lesen.

    • Bernd schrieb am

      da hat wp die Quotes verschluckt. Mist. Hier zum reindenken.

      ” Nun, wer hat vor diesem Tag an einen Programmpunkt über die Arbeitssicherheit in Behindertenwerkstätten gedacht?”

      Wilm, verführe uns nicht populistisch. Gerade der obige Satz zeigt auf,

      und “Zukunftsfähigkeit”

      Deine Komplexe verstehe ich gut, denn ich versuche sie mit Inhalten zu füllen.…

  4. Siggi Kerkhoff schrieb am

    Es ist halt für viele – insbesondere Journalisten – noch sehr schwierig zu verstehen, dass es neben der seit jahrzehnten von allen “etablierten” Parteien in etwa gleich praktizierten Parteiarbeit noch eine neue, andere Form der politischen Arbeit gibt. Das sich m.E. die Piratenpartei noch auf dem Weg von der Invention zur Innovation befindet, ist für viele schwer zu verstehen. Das die Piraten sich in einer zunehmend diversifizierten Welt weit verteilten Wissens nicht nur auf ihre eigene Innovationskraft verlassen, sondern verstärkt auf die Integration und Nutzung externer Informationen und Kompetenzen zurückgreift, ist definitiv ein politisches Novum. Das unterscheidet uns Piraten aber auch von den s.g. etablierten Parteien und macht uns “erkennbar”. Deshalb engagiere ich mich auch für die Piratenpartei. Denn nur so ist eine neue Politikkultur machbar. Ich bin davon überzeugt, dass die heutigen Kritiker und Pessimisten dieser neuen Denk- und Arbeitsweise spätestens nach den ersten Erfolgen, unsere Arbeit kopieren werden. Erste Anzeichen sind sichtbar. Wenn sich z.B. die CDU damit rühmt als erste Partei ein eigenes “Meinungsforum” zu haben, ist das für uns ein Erfolg unserer Arbeit. Auch darin unterscheiden wir Piraten uns von den anderen Parteien.

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