PIRATENPARTEI geschrieben am: 18.09.2012 um 08:56 Uhr

Treffen des Altenparlamentes in Kiel

Am 21. September 2012 von 9:30 Uhr bis 17 Uhr tagt in Kiel das Altenparlament. Im Fokus steht die Gesellschaftliche Armut. Es werden Themen wie Gesetzliche Mindestlöhne, die Bekämpfung von Kinder- und Altersarmut und rechtliche Rahmenbedingungen für eine medizinische Versorgung behandelt. Auf der Tagesordnung stehen ca. 50 Anträge. Hierzu werden 81 Delegierte aus Seniorenbeiräten, Gewerkschaften, Sozialverbänden und Parteien erwartet, um ihre Forderungen an die Politik zu diskutieren und zu beschließen.

Nach der Begrüßung durch Landtagspräsident Klaus Schlie spricht der Jenaer Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Michael Opielka zum Thema „Gesellschaftliche Armut: ­Zukünftige Entwicklungen und Lösungsansätze”. Im weiteren Verlauf des Vormittags wird sich das Altenparlament in vier Arbeitsgruppen mit den Themen „Soziale Absicherung, „Gesundheit und Pflege”, „Politische Teilhabe von Senioren” und „Generationenfreundliche Gemeinde” beraten. Auf der Grundlage der hier gegebenen Empfehlungen werden die Delegierten dann ab 15 Uhr in der Plenardebatte ihre Beschlüsse fassen.

Das Altenparlament, das in diesem Jahr zum 24. Mal tagt, nimmt in Schleswig-Holstein einen festen Platz in der politischen Willensbildung ein und wird vom Landtag wie von der Landesregierung als Impulsgeber für ihre Entscheidungen geschätzt. Präsident der diesjährigen Veranstaltung ist Dietmar Bolze (Deutscher Beamtenbund). Kurt Blümlein (Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen) und Ute Algier Landesarbeitsgemeinschaft Heimmitwirkung) übernehmen die Ämter der Vizepräsidenten. Vertreter der Medien sind bei der Veranstaltung herzlich willkommen.

geschrieben von: Christina Worm
geschrieben am: 18.09.2012 um 08:56 Uhr
abgelegt unter: Landesverbände, Piratenpartei, Schleswig-Holstein
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Bisher wurde ein Kommentar geschrieben

  1. geschrieben von: Mueller-Debus, Gerhard L. am: 21. September 2012

    Bin sehr ueberrascht, dass im Schleswig-Holsteinischen Altenparlamentspraesidium von drei Personen zwei Berufsbeamte sind.Das Problem der Altersarmut ist naemlich nicht zuletzt darauf zurueckzufuehren, dass die explosionsartig angewachsene Anzahl von Beamten in Bund, Laender und Gemeinden (ferner die Politiker) mit satten Pensionen rechnen darf, ohne dass jemals etwas dafuer eingezahlt wurde. Wuerde man diese Gruppen endlich verpflichten, wie jeder andere ebenfalls Beitraege zur Altersversorgung zu entrichten, haetten wir schon einen grossen Schritt zu mehr Versorgungsgerechtigkeit und mehr finanzieller Stabilitaet in der Rentenversicherung getan ! Aber wenn auch hier schon im Vorfeld wieder Beamtenfunktionaere das Sagen haben, wird man wohl noch lange darauf warten muessen, dass sich etwas tut. Dabei steht der Finanz-Tsunami bzgl. der Altersversorgungzahlungen an Millionen Beamte doch schon vor der Tuer…


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