Die Piratenpartei und die Kardaschowskala


Kommentare

43 Kommentare zu Die Piratenpartei und die Kardaschowskala

  1. mohikaner schrieb am

    Eine sehr ausführliche Lobeshümne auf die Atomkraft. Allerdings wird die Endlagerung des Atommülls komplett ausgeklammert. Und der wird auch bei den skizzierten futuristischen super effizienten Atomkraftwerken anfallen. Auch die prognostizierte Sicherheit bezweifle ich. Nein, da warte ich lieber auf die Kernfusion. So gut wie kein atomarer Müll und bei Stromausfall erlischt das Fusionsfeuer von selbst. Bis dahin reicht der Ausbau der erneuerbaren Energien völlig aus.

    mohikaner

  2. TheBug schrieb am

    WTF?

    Fissionsreaktoren sind also die Zukunft? Wer hat da den Schuss nicht gehört? Die tollen Konzepte der Atomtrolle die uns eine strahlende Zukunft wünschen ignorieren immer solche Kleinigkeiten wie, dass es die Materialien die man zum Bau der hypothetischen Hochtemperaturreaktoren und Laufwellenreaktoren schlicht nicht gibt. Das Zeug ist nichts weiter als gefährliche Spinnerei.

    Der Grüne Weg alles was mit Nukleartechnik zu tun hat zu verbieten ist genau so dumm wie der Glaube, dass wir von den Konzernen bei der nächsten Generation Fissionsreaktoren nicht genau so beschissen werden würden wie bisher. Forschung und Medizin ja, aber Leistungsreaktoren sind viel zu gefährliche Gebilde, als dass man sie erlauben darf. Abgesehen davon, dass die Endlagerfrage auch bei den “neuen” Reaktortypen ungeklärt bleibt.

    • T.Mollet schrieb am

      Leider hat auch die Atomlobby kein Interesse an Reaktoren wie dem LFTR, schliesslich fällt da die ganze Brennelementeindustrie weg. Die riesigen Vorteile des LFTRs hab ich sonst weitunten Formuliert.

  3. LordSnow schrieb am

    Das Weltraumprogramm ist nicht nur durch Forschung teuer, die NASA hat das Spaceshuttleprogramm aus Kostengründen eingestellt, die nichts mit der Forschung zu tun haben, aber gut, das ist eher unwichtig für das Thema.

    Man soll also nicht nur einzelne Forschungs- sondern auch breitflächig Leistungsreaktoren bauen, damit man diese Technologie und die Physik dahinter besser versteht. Das gleiche kann man bei Anlagen zu Photovoltaik, Solarthermie, Geothermie, Wasserkraft, Windkraft, Osmosekraft, Gezeitenkraft, … sagen – nur dass bei diesen kein atomares Endlager was es bis heute nicht gibt benötigt wird. Mehrere Millionen Tonnen Müll ins Universum schießen ist reine Utopie, sobald das tatsächlich möglich ist und wir nicht mehr mehrere Milliarden Euro im Jahr für die Zwischenlagerung des bisherigen Mülls ausgeben müssen, können wir die Diskussion nochmal von vorn aufrollen, vorher aber bitte schön auf generative Energiequellen umstellen, die zudem auch noch genutzt werden können, um sich von den Großkonzernen unabhängig zu machen.

    Im übrigen wäre es sinnvoll gewesen auf das Parteiprogramm und die offizielle Beschlusslage hinzuweisen, indem bereits definiert wurde, dass wir das genaue Gegenteil von diesem Gastbeitrag anstreben: http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Energiepolitik http://wiki.piratenpartei.de/Atomausstieg/Sicherheit_kerntechnischer_Anlagen

    • Harry schrieb am

      Verglichen mit der rationalen Herangehensweise auf anderen Gebieten wird es sich bei dieser Beschlusslage wohl um nichts als GRÜNEN Zeitgeist handeln – mit einer hoffentlich sehr kurzen Verfallsdauer.

      • TheBug schrieb am

        Grüner Zeitgeist? Seit wann hat Physik was mit Zeitgeist zu tun? Kernkraftwerke sind die mit Abstand dümmste Stromquelle, weil weder Versorgung noch Entsorgung geklärt sind und der Betrieb ein immenses Schadenspotenzial hat.

  4. KGB schrieb am

    Ganz abgesehen von der ausgeklammerten Endlagerung, wird auch der Abbau als völlig unproblematisch beschrieben. Es soll sogar noch viel mehr Rohstoff geben und abgebaut werden als bisher. Solange diese neuen Lagerstätten nicht vollständig automatisiert und trotzdem wirtschaftlich abgebaut werden können, sind sie aus humanitären Gründen nicht vertretbar. Allein der jetzige Uranabbau ist eine Katastrophe [1,2,3] und auch ein noch so technisch sicherer Atomreaktor wird an dieser Katastrophe nichts verändern. Meiner Meinung nach, ist der Uranabbau der beste Grund sofort aus der Atomenergie auszusteigen.

    [1] http://wissen.dradio.de/uranabbau-schmutzige-seite-der-atomkraft.35.de.html?dram:article_id=5255 [2] http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,686633,00.html [3] http://www.zeit.de/2011/15/uranabbau-afrika-umwelt

  5. Kroll schrieb am

    Erstens: ein Parteiprogramm ist nicht in stein gemeisellt, mann kann ihn ändern. Vorschläge sind da besonders bei einer Partei die Offenheit gegenüber Vorschlägen ganz oben im Programm hat wünschenswert. Zweitens: Uran ist nicht deswegen so gefährlich, weil es radioaktiv ist, sonder deswegen weil es ein Schwermetall ist. Dass vergisst man gerne, was ein Fehler ist. Im Endeffekt hat man den eindruck dass andere Schwermetalle weniger schaden anrichten, was schlicht und einfach falsch ist. Jedes verfahren dass die Umwelt mit Schwermetallen belastet stellt eine Gefahr dar, die mit Uranabbau vergleichbar ist. Viele solcher verfahren werden eingesetzt um sowohl konventionelle wie auch Erneuerbare Kraftwerke, und die damit verbundene Infrastruktur zu ermöglichen. Drittens: Auf Uran basierende Nuklearwirtschaft ist nicht der einziger Weg (was gerne nicht nur von den Grünen, aber auch von der etablierten Nuklearwirtschaft verschwiegen wird). Auch Thorium kann in Reaktoren verwendet werden. Thorium wird heute als Abfall nebenbei bei dem abbau von seltenen Metallen produziert (Seltene Metalle sind essentiell für Windkraft, Elektroauto & co.). Es besteht also kein bedarf für zusätzlichen Thoriumabbau. Bei Reaktoren wie der Fluoridreaktor entfällt zusätzlich komplett die Aufarbeitung, was der heutigen Nuklearwirtschaft ein Dorn im Auge ist (Aufarbeitung ist die Haupteinnahmequelle). Auch der Müll enthält fast keine Actinoide, was die Lagerzeit auf 300 Jahre verkürzt. Auch die Inhärente Sicherheit ist bei neuen Reaktorkonzepten bewiesen. Wir sollten uns mit diesen Reaktorkonzepten ohne Vorurteile beschäftigen. Zur zeit sieht dass eher so aus, dass man verzweifelt nach irgendwelchen Gründen sucht diese Reaktoren nicht zu erforschen.

    • TheBug schrieb am

      Die “neuen” Reaktorkonzepte stammen in der Mehrzahl aus den 1960er Jahren, sind bis heute nicht umsetzbar, weil sie Materialanforderungen stellen, die nicht erfüllbar sind und werden regelmäßig als neu aufgetischt, mit relativ geringen konzeptionellen Veränderungen.

      Inheränte Sicherheit bedeutet: Wir haben alle bekannten Fehlermodi ausgeschlossen, so weit es die Baukosten zuließen.

      In diesem Sinne: Verarsche? Nein danke!

  6. LordSnow schrieb am

    “Zur zeit sieht dass eher so aus, dass man verzweifelt nach irgendwelchen Gründen sucht diese Reaktoren nicht zu erforschen.”

    Unsinn, gegen Forschungsreaktoren unter besonders gesicherten Bedingungen hat niemand was. Ansonsten hat sich die Piratenpartei gerade erst vor einem 3/4 Jahr (noch vor Fukushima) klar gegen den (weiteren) Einsatz zur Stromerzeugung und für einen schnellstmöglichen Ausstieg positioniert. Für eine pro-AKW Kampagne wäre das EIKE-Forum oder die CDU/FDP sicherlich besser geeignet.

    • Kroll schrieb am

      “Unsinn, gegen Forschungsreaktoren unter besonders gesicherten Bedingungen hat niemand was.” Wir haben seit Tschernobyl nur einen neuen Forschungsreaktor gebaut, aber acht abgeschaltet… Versuchsreaktoren nicht eingerechnet. Es gibt einen unterschied zwischen Forschungsreaktoren und Versuchsreaktoren. Die ersten sind für Materialforschung, oder zur Produktion von Radioisotopen nötig (neue Reaktorkonzepte unerwünscht), die zweiten sollen neue Reaktorkonzepte ausprobieren. Schon dass errichten eines Forschungsreaktors ist in Deutschland mit fast unüberwindlichen Schwierigkeiten verbunden. Ich bin kein Feind des Ausstiegs aus der heutigen Reaktortechnologie.Dafür bin ich ein Freund von neuen Reaktorkonzepten. Die CDU/FDP wollte nicht nur die Laufzeiten existierender Kraftwerke verlängern, sie hatte auch nicht geplant in zukunftsfähige Reaktorkonzepte zu investieren (außer Fusionskraftwerken, die auf sich noch laaaange warten lassen). Beides war und ist ein Fehler. “Für eine pro-AKW Kampagne wäre das EIKE-Forum oder die CDU/FDP sicherlich besser geeignet.” Nach dieser Logik wäre für eine Kampagne gegen Alkoholkonsum ein AA-Treffen am besten geeignet. Der sinn einer Kampagne ist es Leute die eine andere Meinung haben von deiner Meinung zu überzeugen. Es gibt eben Leute die eine Meinung wie Fabian Herrmann haben, und man sollte diese Meinung nicht mit WTF kommentieren, oder auf ein CDU/FDP Forum verbannen nur weil man anderer Meinung ist. Wenn mann sich nur mit Leuten umgibt die immer die gleiche Meinung haben, ist dass nichts gutes für die Entscheidungen die man trifft.

      • TheBug schrieb am

        WTF?

        Nur um das noch mal klar zu stellen. Ich habe keinerlei Absicht mich da zu korrigieren.

        Die tollen neuen Reaktorkonzepte sind weitgehend ausprobiert worden und haben sich als unpraktikabel oder noch gefährlicher als der ältere Kram erwiesen. Den Laufwellenreakor als Testsystem zu erlauben wäre umwerfend dumm, das Ding ist schon auf dem Papier ein Havariekandidat, da Temperatur- und Strahlungsdichte in der Abbrandzone viel zu hoch sind um mit bekannten Materialen beherrscht zu werden.

        Und die wichtigste Frage ist: Warum sollte man mit so gefährlichem Mist hantieren, wenn man Strom mit Wind Solar, Wasser etc. erzeugen kann und das mit absolut minimalem Schadenspotenzial. Nur damit sich ein paar Leute wohl fühlen, weil das was sie High Tech nennen gebaut wird?

        • Kroll schrieb am

          wie Ich schon mal gesagt habe: Will man nach den Sternen greifen, sind Energiedichte Brennstoffe unerlässlich. Wind kann nur dort Energie liefern, wo es Atmosphäre gibt, solar nur dort wo es es starke Sonnenstrahlung gibt. Und ich will dass meine Enkelkinder auf dem Mond stehen, und meine Urenkelkinder auf dem Pluto Flitterwochen verbringen. Und das geht einfach nicht mit Wind und Solar. Mit Kernkraft ist es aber möglich.

      • LordSnow schrieb am

        “Wenn mann sich nur mit Leuten umgibt die immer die gleiche Meinung haben, ist dass nichts gutes für die Entscheidungen die man trifft.”

        Das ist das Grundprinzip der Demokratie mit Parteien, man sucht sich Menschen die ähnliche Ansichten haben und kämpft gemeinsam dafür. Die Piratenpartei kämpft u.a. für einen zügigen Atomausstieg und die FDP halt dagegen.

        Meinungspluralismus innerhalb der Partei ist zwar wichtig, aber der offizielle Grundkonsens innerhalb der Partei sollte zumindest noch als Randnotiz erwähnt werden, um für Parteiinteressierte keinen völlig falschen Eindruck zu erwecken.

  7. Andreas schrieb am

    Ich halte nichts von großen, sehr leistungsstarken Anlagen, welche sich dann evtl. in der Hand von Energiekonzernen befinden. Ich persönlich halte eine Förderung von kleineren, effizienten Anlagen auf Kommunalebene und in kommunaler Hand für einen sinnvollen Weg. Aber da hat sicherlich jeder eine andere Anschauung. Und ich denke wenn es jeder schafft, sich bis zum Lebensalter selber zu entdecken, dann benötigt man eine Reise ins Universum nicht unbedingt :-)

    • Fabian schrieb am

      Das mit der vielgepriesenen “dezentralen Energieversorgung” ist so eine Sache. Auf Basis der “klassischen Erneuerbaren” wirft das Schwierigkeiten auf: Ein Onshore-Windpark z.Bsp. hat eine Leistungsdichte von ca 2 W m^-2, eine PV-Anlage rund 10 W m^-2. Jeder Deutsche verbraucht mehrere kW. D.h. er muß, wenn er sich dezentral versorgen will, in der Nähe seiner Wohnung mehrere 100 m^2 abdecken. Wie das in einer Stadt mit mehreren 1000 Einwohnern/km^2 funktionieren soll, ist mir schleierhaft. Ganz anders sähe es natürlich mit nuklearer, dezentraler Versorgung aus. Ein Minireaktor, der irgendwo unterirdisch verbaut wird, könnte mühelos eine ganze Kleinstadt “antreiben”.

      PS. Ich glaube nicht, dass die Menschen glücklich werden, wenn sie ihr Leben nur auf Selbstentdeckung ausrichten. Ich weiß dass Epikur und bestimmte Strömungen im Buddhismus das anstreben aber die Menschheit braucht weiter gesteckte Perspektiven, sonst schläft sie geistig ein.

  8. Max schrieb am

    Welcher Vollposten der Redaktion hat den diesen Vollpfosten der Energiepolitik hier schreiben lassen?

    Sämtliche hier aufgeführten Kernenergiereaktoren sind gescheitert. Die Kugelhaufenruinen machen größte Kopfzerbrechen, weil die Kugeln kaputt gehen und das Gelände kontaminieren. Ganz zu schweigen von dem Material, dass man in der Elbmarsch findet.

    Die Fusionskonstante (50 Jahre) konnte auch noch keiner durchbrechen. Stets geht man davon aus, dass in 50 Jahren so ein Ding betriebsbereit sein wird – seit über 50 Jahren und auch in diesem Artikel.

    Die Piratenpartei hat festgestellt, dass die Handhabe des Kernbrennstoffs nicht sichergestellt werden kann und nicht zu verantworten ist. Die logische Konsequenz ist, damit nicht zu hantieren.

    Und das ist gut so!

    Schickt diesen Weltraum-Phantasten zurück in sein Spielzimmer, aber lasst den hier nicht solchen Blödsinn verbreiten. Die Leser könnten meinen, das geschriebene wäre tatsächlich ernst gemeint.

    • Kroll schrieb am

      “Sämtliche hier aufgeführten Kernenergiereaktoren sind gescheitert. Die Kugelhaufenruinen machen größte Kopfzerbrechen, weil die Kugeln kaputt gehen und das Gelände kontaminieren. Ganz zu schweigen von dem Material, dass man in der Elbmarsch findet.” Sowohl Teilchenbeschleinigte Thoriumreaktoren, wie auch Thoriumflüssigfluoridreaktoren wurden nie gebaut, somit kann ihr “scheitern” nicht bewiesen werden. (Bei Flüssigfluoridreaktoren würde ein “proof of concept” Reaktor erfolgreich 5 Jahre lang betrieben (MSR-Reaktor), jedoch hat man die Finanzierung komplett gestrichen noch bevor ein Reaktor in dem tatsächlich Thorium zum Einsatz kam gebaut wurde). Sie sind gescheitert weil man sich geweigert hat es einmal zu probieren diese Reaktoren zu bauen.

      Ob man den HTR auch nicht verbessern könnte bleibt spekulativ. Die Technologie hat in Deutschland nie eine zweite Chance bekommen. Na ja, gibt ja genug Konzepte die immer noch auf ihre erste Chance warten.

      Die Fussionskonstante ist tatsächlich ziemlich ärgerlich. Dennoch, Fussionskraftwerke haben das Potential viel Energie zu liefern, auch dort wo Sonnenlicht selten bis gar nicht ankommt. Will man nach den Sternen reichen, sind sehr Energiedichte Brennstoffe unerlässlich.

      • TheBug schrieb am

        Vielleicht sollte man mal einen Bullshit-Reaktor testen, Grundmaterial dafür ist ja ausreichend vorhanden. Fragt sich nur was der SInn davon ist.

        Wie wäre es damit Haus-Heizungen auf Dynamit umzustellen? Ist bestimmt auch ein technisch lösbares Problem. Nur wozu?

        Genau so unsinnig ist es die gefährlichste Technik die man finden kann zur Stromerzeugung einzusetzen.

        • Deine Kommentare hier sind von Beleidigungen und Krawall geprägt. Auseinandersetzung in der Sache anhand von Fakten? Fehlanzeige! Das allein sagt schon viel aus.

        • TheBug schrieb am

          Fakten sind sehr wohl in meinen Kommentaren drin. Ich habe nur sehr wenig Geduld mit Leuten die sich irrational verhalten, insbesondere wenn zum wiederholten male abgedroschene Pseudofakten präsentiert werden.

          Jegliches AKW Projekt löst sich in Luft auf, so bald die staatlichen Zuschüsse dafür gestrichen werden. Was sagt uns das über die Wirtschaftlichkeit?

          Kein AKW hat eine Haftpflichtversicherung, weil keine Versicherung bereit ist so eine Police auszustellen. Was sagt uns das zum Thema Sicherheit und Schadenspotenzial?

  9. Fabian schrieb am

    Da ist ja einiges an Kommentaren zusammengekommen. Ich möchte auf einige Bemerkungen näher eingehen.

    Atommüll:

    Ein Problem ja, aber ein vergleichsweise kleines. Im Vergleich mit den sonstigen Karzinogenen, die in der chemischen Industrie anfallen, sind die Materialströme, die ein Kernkraftwerk verlassen, sehr gering, was einfach an der phänomenalen Energiedichte liegt. Und im Gegensatz zu vielen chemischen Giften verringert sich die Gefährlichkeit von Kernmüll mit der Zeit von selbst. Außerdem wies ich ja auf die Möglichkeit der Transmutation unter Energiegewinn hin, zum Beispiel mit dem Flüssigsalzreaktor: http://info.ornl.gov/sites/publications/files/Pub29596.pdf

    Sicherheit:

    Klingt überraschend, aber von der Sicherheit her schneiden bereits herkömmliche Leichtwasserreaktoren sehr gut im Vergleich mit anderen Kraftwerken ab: http://nextbigfuture.com/2011/03/deaths-per-twh-by-energy-source.html Mit der Einführung moderner Reaktorkonzepte würde sich die Sicherheit nochmal deutlich erhöhen. Die Kernschmelze ist beim HTR nicht möglich, weil Betriebszustände, die den Kern schmelzen lassen könnten, einfach von der dahintersteckenden Physik her nicht möglich sind, genauso wie einen mit Helium gefüllten Zeppelin nicht das Schicksal der Hindenburg ereilen kann. Und die nötigen Materialien sind durchaus vorhanden bzw. Near-Term-Technologies: http://world-nuclear.org/sym/2003/pdf/matzie.pdf

    CO2-Footprint:

    Hierzu sind die Berechnungen des IPCC im Text verlinkt. Die Klimabilanz von Kernkraftwerken ist ähnlich gut wie die von Windparks. Übrigens wird sie um so besser, je mehr die gesamte Wirtschaft, die um das Kernkraftwerk “außen herum” existiert, dekarbonisiert ist. Das Kernkraftwerk selbst ist ja völlig CO2-neutral.

    Abbau:

    Der Abbau des Urans kann in der Tat ein soziales und ökologisches Problem sein, dies ist jedoch nicht ein exklusives Problem der Kernenergie, sondern eines, das bei vielen verschiedenen Rohstoffen auftritt, besonders bei Schwermetallen. Hier gibt es durchaus Handlungsbedarf, aber in dem Sinne, dass die Abbaubedingungen verbessert werden müssen, nicht dass man gleich auf den Vebrauch des Urans verzichtet. Übrigens habe ich ja auch auf die Möglichkeit der Meeresextraktion hingewiesen, die üblichen Abbau unnötig macht. Thorium dagegen fällt, wie Kroll bemerkte, als Nebenprodukt bei der Förderung und Verarbeitung anderer Mineralien an, so dass hier fürs Erste gar keine spezielle Förderung nötig wäre.

    Was die Fusion angeht:

    Die ist eine essentielle Zukunftstechnologie, und ich habe in der Tat den Verdacht, dass es eine Near-Term-Technology (~ 10 Jahre) wäre, wenn die Politiker Lust hätten, mal wirklich ordentlich Forschungsmittel in die verschiedenen Projekte zu stecken. Wenn Fusionsreaktoren zur Verfügung stehen und ans Netz gehen sollen, muss allerdings erstmal der Brennstoff Tritium von Spaltreaktoren vorproduziert werden – die Fusionsreaktoren können zwar selbst Tritium erbrüten, damit die Reaktion gestartet werden kann, muß aber erstmal natürlich ein Ausgangsvorrat vorhanden sein. Dazu wird man allerdings wohl keine Leistungsreaktoren, sondern spezialisierte “Tritiumfabriken” nutzen. Es gibt jedoch auch andere mögliche Fusionsgemische: Reines Deuterium oder auch Wasserstoff-Bor.

    Zu den klassischen Erneuerbaren:

    Deren Hauptproblem ist ihre Diffusivität – ihre Flächenleistungsdichten sind sehr gering, im Bereich einiger Watt pro Quadratmeter. Daher ist es kaum möglich, die nötigen gigantischen Anlagen in ein dicht besiedeltes europäisches Land “hineinzupressen”. Wenn man also ordentliche Mengen an Solar- und Windstrom einsammeln will, muss man schon im Stil von DESERTEC nach Afrika ausweichen. Aber DESERTEC ist ein riesiges Projekt und bis die Anlagen fertig sind sollten wir keinesfalls unnötig CO2 freisetzen und Fossilkraftwerke nachbauen. Zum Einhalten der Klimaziele sind Kernkraftwerke vorerst unverzichtbar, selbst wenn das vielen Umweltschützern nicht schmeckt.

    Zum Schluss will ich noch etwas loswerden: Wenn man die Umwelt ernsthaft schützen möchte, kann man nicht gegen DESERTEC und die Kernkraft gleichzeitig sein. Man kann gegen Kernkraft und für DESERTEC, oder gegen DESERTEC und für die Kernkraft, oder aber, so wie ich, für DESERTEC und für die Kernkraft sein: Best of all possible worlds.

    • Andreas schrieb am

      @Fabian:

      Wieviel Rohmaterial (Brennstoff) hat die BRD aus eigenen Resourcen zur Verfügung? Es ist unsinnig, sich wie bei Öl von Drittstaaten abhängig zu machen.

      Ist die Klimabelastung durch CO2 wissenschaftlich bewiesen? Bislang nicht. Es gibt Beweise dafür, aber auch Beweise dagegen. Nichtsdestostrotz ist eine Dezimierung von Schadstoffen erstrebenswert.

      Wurden in die CO2 Neutralität der AKW Bau/Wartung/Beschaffung/Aufbereitung/Endlagerung des Rohmatials, sowie der Rückbau mit eingerechnet? Ein klares No.

      Wer ist der IPCC und wer steckt hinter ihm? z.B. http://www.youtube.com/watch?v=wsaPBX2xnQY Inwieweit diese Berichte wahr sind, kann ich nicht beurteilen. Aber ich nehme diese als kritischer Bürger zur Kenntnis.

      Wieviele Milliarden wurden bereits in diese Technik zu Forschungszwecken investiert?

      Sind in die Kostenrechnung für AKW`s bislang alle Kosten inkl. Forschung, staatliche Förderung, spätere Rückbaukosten,sowie Endlagerkosten eingerechnet worden?

      Gibt es noch weitere, sinnvolle Alternativtechniken ausser AKW und Desertec? Ja

      Ich denke, dass die letzten 50 Jahre die Entscheidungen der Politik massgeblich durch Lobbyismus zu Gunsten der Atomtechnik und zu Ungunsten der Alternativtechniken beeinflusst wurden.

      An vielen kleinen Energieanlagen, welche unseren Strom produzieren könnten…. verdienen große Energiekonzerne nichts. Das ist m.E. einzig und allein der Grund, warum die Politik diesen Weg nicht beschreitet. Meine Hoffnungsträger der 80er Jahre in Sachen Energie (die Grünen) sind leider dem Lobbyismus zum Opfer gefallen und somit politisch wertlos geworden.

      Energieversorgung gehört zu den Grundbedürfnissen der Menschheit. Von daher sollten idealerweise die Rohmaterialien zur Energiegewinnung in der BRD liegen. Deshalb sollte auch die Versorgung mit Energie durch den Staat, lokale Kommunen, Städte, Kreise und auch durch die einzelnen Bürger und nicht durch gewinnorientierte Energiekonzerne angestrebt werden.

      Nicht gigantische Anlagen, wie du schreibst… Ich denke viele kleine Energieanlagen auf Kommunalebene… das könnte ein vernünftiger Weg in die Zukunft sein.

      Nichts für Ungut

      Andreas

      • Kroll schrieb am

        “Wieviel Rohmaterial (Brennstoff) hat die BRD aus eigenen Resourcen zur Verfügung? Es ist unsinnig, sich wie bei Öl von Drittstaaten abhängig zu machen.” Hmm, die Frage lies mich irgendwie nicht in ruhe… hatte aber wenig zeit für Recherchen. Um ehrlich zu sein habe ich immer an den Freien Markt geglaubt, und daran dass wenn irgendwas im Überfluss auf der Welt vorhanden ist, kann man es einfach kaufen. Uran 235 ist Weltweit eher begrenzt verfügbar. kommt aber zusammen mit U238 vor. Abbauwürdige Uranvorkommen in Deutschland sind eher klein. Leider gilt dass auch für Thorium. Seltene Erden Erze kommen in Deutschland nur in sehr kleinen Mengen vor http://www.infogeo.de/dokumente/download_pool/Seltene_Erden_Rohstoffe_Deutschland_November_2010.pdf . Besonders interessant für Thoriumgewinnung sind Monazit vorkommen. Da machte man einige interessante Entdeckungen auf internationalem Gewässern: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/selteneerden104.html In der Bundesrepublik haben wir aber auch ziemlich viel Radioaktiven Müll. der Schwer radioaktiver enthält viel U238 (“verbrauchte” Brennelemente), der leicht radioaktiver (z.B. Asche aus Kohle) Enthält auch viel Thorium. wie dass genau aussieht http://www.world-nuclear.org/info/inf30.html . (besonders interessant finde ich die Mappe von Europa ganz unten). Aus solch einem Radioaktiven Müll kann man Spaltbare Materialien Gewinnen. Man entfernt dabei den Radioaktiven Teil des Mülls (der Neue Treibstoff) wodurch der Restliche Teil weniger Radioaktiv wird, und ganz “normaler” (billiger zu entsorgen) Müll wird. (bleibt nur noch die Problematik Schwermetalle zu lösen). Kann man so den bedarf Deutschlands decken? Hängt davon ab wie effizient man den Treibstoff nutzen würde. Man geht davon aus dass bei besonders Effizienten Reaktoren (Einige Schnelle Brüter und Flüssigsalzreaktor) 90 bis 99% des eingesetzten Treibstoffs auch verbraucht würde (im Gegensatz zu 0,5-0,7% Heute), und mann für einen 1GW/h Reaktor ca. 1 Tonne Treibstoff jährlich brauchen würde (heute ca. 200 Tonnen). Über Treibstoff für Fussionskraft muss ich wohl nicht reden, Wasserstoff gibt es überall. “Wieviele Milliarden wurden bereits in diese Technik zu Forschungszwecken investiert?” In Nukleartechnik insgesamt bestimmt unzählige Milliarden, in die Zukunftsfähigen Technologien… http://www.itheo.org/sites/default/files/pdf/Why%20Didn't%20This%20Happen%20-%20Kirk%20Sorensen%20-%20FlibeEnergy%20-%20ThEC11.pdf seiten sind leider nicht nummeriert, aber habs nachgezählt: auf Seite 37-38 sind die interessanten Zahlen und Diagramme (MSBR ist der Flüssigsalzreaktor, LMFBR der Schnelle Brüter, kosten in Millionen $). Mein Lieblingszitat befindet sich auf Seite 45: “Alvin, if you are concerned about the safety of reactors, then I think it may be time for you to leave nuclear energy.” . Mit so einer Begründung hat man den Erfinder des Flüssigsalzreaktors entlassen… Der kalte Krieg war doch eine wundervolle zeit, nicht war?

        • T.Mollet schrieb am

          Um Thoriumrserven sollte man sich keine Sorgen machen, wenigstens für die nächsten pr Millionen Jahre. Thorium kommt in der Erdkruste durchschnittlich mit der Konzentration von 11 ppm vor. Gegenüber dem nutzbaren Uran ist es also rund 550 mal häufiger. Aufgrund des sehr hohen Energehaltes von rund 22 GWh/kg wovon man rund 11 GWh/kg in Elektrizität wandeln kann. Thoriumengpässe wird es nicht geben, es fällt ganz einfach bei der Förderung von seltenen Erden als “Abfall” an. Der LFTR nutzt etwa 99% des Thoriums. Die restlichen 1% sind das äusserst wertvolle Pu 238(aktueller Preis bei der NASA: 30 mio. $/kg). Mit deiner Halbwertzeit von 70-80 Jahren ist es perfekt als nukleare Batterie für Weltraumsonden geeignet. (Ach ja, es ist nicht spaltbar–> keine Bombe)

    • TheBug schrieb am

      Tja, wo fängt man da an? Alles Strohmänner, die schon dutzende Male verbrannt wurden. Exakt diese Pseudoargumente begegnen einem immer wieder.

      Der Vergleich mit der chemischen Industrie ist schon mal falsch, weil es kein Argument ist, dass etwas anderes auch ein Gefährdungspotenzial hat. Die Behauptung chemische Stoffe wären gefährlicher als radioaktive ist grundlegend falsch, da es bei chemischen Stoffen immer eine Möglichkeit zur Neutralisation oder Abscheidung gibt und die meisten toxischen Stoffe aufgrund ihrer Reaktivität toxisch sind, sich also selber abbauen. Radioaktive Stoffe dagegen sind schwer zu separieren und bleiben radioaktiv, egal in was für einer chemischen Verbindung sie vorliegen. Chemie: 6, Demagogik: 3-.

      Sicherheit, der Komiker mit seiner Liste der Todesfälle pro TWh ist schon so oft auseinander genommen worden, es hat schon komische Züge, wenn der immer wieder zitiert wird. Die Zahl der Todesfälle durch Tschernobyl die er mit maximal 4000 angibt ist lächerlich niedrig, die Zahl der Toten durch so einen Unfall ist kaum zu bestimmen, da die Mehrzahl der Leute irgendwann durch Krebs stirbt. Es gibt also einen Anstieg in der statistischen Sterberate, der sich aber relativ schlecht lokalisieren lässt, da die Exposition sehr unterschiedlich ist und Leute nicht unbedingt bis zu ihrem Tod im verstrahlten Gebiet wohnen. Bei Wasserkraft rechnet er übrigens munter alle Dammbrüche die nichts mit Energieversorgung zu tun haben und die durch Kriegseinwirkung mit ein. HTR sind besonders bei Staaten beliebt die ganz dringend Atomwaffen brauchen, macht sich praktisch mit dem Erbrüten von Plutonium. Der zitierte PBMR wird nicht gebaut weil sich keine Investoren finden, komisch, sonst wird doch alles gemacht womit man Geld verdienen kann… Quellenwahl: 6 mit ausdrücklichem Verweis nicht immer den gleichen Scheiß zu wiederholen.

      CO2 Footprint, ja, die Bilanz wird bestimmt immer besser je geringer die Konzentrationen der Lagerstätten sind die abgebaut werden. Die IAEA listet im lächerlichen Versuch die Kernkraft als die Zukunftstechnologie zu promoten auch Vorkommen von wenigen 1000 t. Das macht sich extrem gut in der Energiebilanz, wenn man für eine Menge die im typischen Brecher einer Mine in wenigen Monaten durchgezogen wird eine ganze Mine auffährt. Argumentation: 5

      Abbau, Cigar Lake? Thorium, was für ein Reaktor? Abgesehen davon, dass die ganze andere Problemkette identisch bleibt. Meeresextraktion, sinnvoll, wenn man etwas gewinnt was so fein verteilt ist, dass die Energiebilanz negativ wird. Und komm nicht mit dem Japaner und seinen Polymeren, dafür gibt es die notwendigen Flächen nicht um solche Mengen zu gewinnen.

      Fusion, hilft super, wenn ganz bestimmt demnächst eine neue Technologie zur Verfügung steht. Kernfusion war für mich auch mal die wichtigste neue Energietechnik, dann wurde ich erwachsen und begann zwischen Realität und SF zu unterscheiden. Reden wir noch mal drüber wenn sie da ist.

      Erneuerbare, die verfügbare Energiedichte reicht sehr wohl aus, man muss sie nur konsequent nutzen. Der Energieertrag pro Fläche steigt auf ständig durch verbesserte Technik, bei Windparks ist z.B. ein Faktor 10 durch Vertikalrotoren möglich.

      Wir können es uns nicht leisten ein AKW länger als unbedingt notwendig laufen zu lassen. Die mit der Technik verbundenen Probleme und Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen. Nachdem die Kernkraft-Branche Jahrzehnte Zeit hatte zu beweise, dass sie in der Lage wäre diese Probleme zu lösen, hat sich erwiesen, dass sie sich bestenfalls überschätzt, schlimmstenfalls gerade heraus gelogen hat.

      Und jetzt hör bitte endlich auf solchen Müll zu reden und unsere Zeit zu verschwenden. Kernkraft ist mindestens in Deutschland endlich tot und sie wird hoffentlich nie wieder aufstehen.

      • Kroll schrieb am

        “Der Vergleich mit der chemischen Industrie ist schon mal falsch”. Nein ist er nicht. Leute müssen über Risiken aufgeklärt werden, und müssen mit der Tatsache konfrontiert werden, dass es auch andere Risiken als Atomkraft auf der Welt gibt. Chemikalien, insbesondere Schwermetalle gehören dazu. Sonst haben wir absurde Situation wie die folgende: Zwei Männer unterhalten sich in der U-bahn besorgt über Fukushima, spekulieren wild um wie viele Jahre früher sie deswegen sterben werden. Dann steigen sie aus, ziehen jeder seine schachtel Zigaretten raus und rauchen erstmal eine… Chemikalien sind kein Problem wenn sie von der Umwelt isoliert vorliegen. Probleme gibt es aber wenn sie auf große Flächen und Volumen verteilt werden. Wie dass in der Praxis aussieht: http://www.greenpeace.de/themen/umwelt_wirtschaft/weltgipfel_2002/artikel/bhopal_die_andauernde_katastrophe/ http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,674630,00.html http://de.wikipedia.org/wiki/Dichlordiphenyltrichlorethan Nur ein paar beispiele, die eigentlich Theoretisch zu bewältigen sein sollten. Es gibt ja Verfahren diese Gifte zu beseitigen, blöderweise nur in kontrollierten Bedingungen. Bei Schwermetallvergiftungen sieht es ähnlich aus. Zur Therapie in diesen fällen werden z.B. so vielwersprechenden Verfahren wie Homeopathie, Akupunktur oder Bioresonanz vorgeschlagen. Besser gehst nicht. Theoriewissen bekommst du ne 2, für Praxiswissen ne 5 (wir wollen ja nicht zu Streng sein…)

        “Die Zahl der Todesfälle durch Tschernobyl die er mit maximal 4000 angibt ist lächerlich niedrig, die Zahl der Toten durch so einen Unfall ist kaum zu bestimmen…” Ok, ich stimme zu, persönlich glaube ich eher an die 60000 die im alternativem bericht erwähnt werden. So wird die Zahl der Todesopfer pro KW um einen Faktor von 10 erhöht. Sieht immer noch nicht wirklich schlecht aus. Gut dann nehmen wir mal die absoluten Horrorzahlen an, die schlimmste Zahl die ich gefunden habe waren 1,2 Millionen. Dass kling Schon mal riiiiichtig furchteinflössend!! Gut, dann vergleichen wir dass mit Der anzahl an toten von Kohlekraft weltweit… etwa 2 Millionen… Jährlich… Was bauen wir noch mal in Deutschland um Kernkraftwerke schnell zu ersetzen? Kohlekraftwerke? Also ich mag den Komiker der die zu niedrigen Zahlen angibt lieber, seine Witze waren zumindest witzig. “HTR sind besonders bei Staaten beliebt die ganz dringend Atomwaffen brauchen” Die Staaten die HTR Erforschen haben entweder schon Atomwaffen (und die nötige Technologie diese zu produzieren), oder Planen nicht ein Atomwaffenprogramm zu starten. Sie brauchen nicht dringend eine Quelle für waffenfähiges Plutonium, sie brauchen aber dringend Elektrische Energie. Der PBMR wird nicht gebaut, es gibt aber ein ähnliches Programm dass planmäßig verläuft: http://www.iaea.org/NuclearPower/Downloads/Technology/meetings/2011-March-TWG-GCR/Day1/HTR-PM-Status-SYL-20110328.pdf “komisch, sonst wird doch alles gemacht womit man Geld verdienen kann…” Ja wirklich? Dann war ja die ganze EEG Geschichte unnötig…

        “Die IAEA listet im lächerlichen Versuch die Kernkraft als die Zukunftstechnologie zu promoten auch Vorkommen von wenigen 1000 t.” Uran hab ich nie wirklich gemocht… Thorium hat da deutliche vorteile.

        “Abbau, Cigar Lake? Thorium, was für ein Reaktor?” Seltene Metalle sind Essentiell für viele Anwendungen in bereich Elektronik und Energieerzeugung. Die meisten Vorkommen sind mit Thorium “verseucht”. Dass ist das Hauptargument um Seltene Erden nicht abzubauen. Der Effekt: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,792935,00.html Übrigens, China hat ein Programm in dem sie Ihr Thorium sinnvoll anwenden will: http://www.bueso.de/node/4192 oder http://www.cas.cn/xw/zyxw/ttxw/201101/t20110125_3067050.shtml (benutze Google Translator) Das beantwortet wohl die Frage was für ein Reaktor.

        “Fusion… Reden wir noch mal drüber wenn sie da ist.” Ich erwarte auch nicht dass Fusion bald da ist. Ich bin mir aber sicher sie wird niemals da sein wenn wir sie nicht finanziell unterstützen. Kein Unternehmen investiert in Forschung, wenn die Patente auslaufen bevor das Produkt fertig ist, auch wenn diese die Welt vor dem Untergang retten sollte. Ok, ist vielleicht jetzt übertrieben, ich wollte nur betonen dass manchmal auf Privatkapital kein verlass ist.

        “Erneuerbare, die verfügbare Energiedichte reicht sehr wohl aus, man muss sie nur konsequent nutzen. Der Energieertrag pro Fläche steigt auf ständig durch verbesserte Technik, bei Windparks ist z.B. ein Faktor 10 durch Vertikalrotoren möglich.” Ist wunderbar! Wie viel kostet so einer? Ok, dann bauen wir ein paar solche, gleich neben unseren Kohlekraftwerken die einspringen müssen wenn der Wind mal nicht weht.

        “Und jetzt hör bitte endlich auf solchen Müll zu reden und unsere Zeit zu verschwenden.” Wieso? Ich mag gute Diskussionen. Ist gut für die Gehirnzellen, und mann findet immer wieder links zu interessanten Artikeln bei so einer Diskussion :D.

        • TheBug schrieb am

          Straßenverkehr ist übrigens auch gefährlich, wollte ich mal so erwähnen. Hat mit dem Thema genau so nichts zu tun, aber ist so schön irrelevant für die Diskussion.

          Gegen Schwermetall würde ich Chelat-Therapie vorschlagen.

          Zum Rest: Gähn! Immer die gleiche Leier, beim nächsten Reaktor wird bestimmt alles besser.

        • T.Mollet schrieb am

          Einfache Frage:

          Durch Kohleverstromung sterben jährlich 1 Million Menschen. Durch Kernenergie sehr wenige.

          Also ersetzt man nun Kohlekraftwerke durch Kohlekraftwerke?

          Überigens, Schadstoffe von Kohlekraftwerken verursachen nachweislich Hirnschäden bei Kindern in der Schwangerschaft, je nach Intensität sind sie bis 8 IQ unkte “dummer”.

          Kann mir jemand einen Grund nennen, warum KKWs abgesllt werden, obwohl noch mehr als 1 Kohlekraftwerk am laufen ist?

          Ach ja, kleiner Typ, kannst ja mal herausfinden warum das LFTR-Programm gestoppt wurde, kannst dein Gesicht wahren, denn die pöse Atomlbby ist nicht ganz unschuldig…

        • Kroll schrieb am

          “Zum Rest: Gähn! Immer die gleiche Leier, beim nächsten Reaktor wird bestimmt alles besser.”

          Wieso dürfen sie nicht behaupten dass es beim nächsten Reaktor besser wird? Du behauptest ja auch dass die nächste Windmühle besser wird als die heutigen. Haben Erneuerbare ein Monopol auf Optimismus?

          Du Prophezeist das Probleme der Nukleartechnik unlösbar sind. Das ist eine selbsterfüllunde Prophezeiung. Wenn man verhinder das jemand Probiert diese Probleme zu lösen, werden sie auch nicht gelöst.

  10. T.Mollet schrieb am

    Ich möchte noch kurz ein paar Vorteile des Flüssigsalzreaktors oder LFTR eingehen:

    -Sicherheit: Der Brennstoff Thorium liegt in flüssiger Form vorin Salze gelöst). Er ist Selbstregulierend(warm weniger Kernspaltungen, kalt mehr) Falls die Kühlung ausfällt, fliesst der Brennstoff in unterirdische Tanks, wo die Nachzerfallswärme passiv abgeführt wird und die Salze erstarren. Der Reaktor wirdei Normaldruck betrieben. Bei einem Leck im Reaktor fliest der Brennstoff Konstruktionsbedingt auch in die Tanks. Bisher wurde aber nur die Eintrittswarscheinlichkeit auf praktisch Null gesenkt. Falls, wer weiss wie, der Reaktorinhalt in die Umwelt gelangt, ist auch der Schaden nahe Null, da die Stoffe im Salz gebunden sind und das Inventar sehr klein ist weil andauernd die Spaltprodukte entfernt werden.

    -Endprodukt(bei herkömmlichen KKWs radioaktiver Abfall) Als Enprodukt fallen nur Spaltprodukte an, davon können 83% schon nach 10 Jahren teuer verkauft werden(nicht mehr radioaktiv) wie z.B. Rhodium(teurer als Gold) der Rest muss noch 300 Jahre sicher aufbewahrt werden. Ein weiteres Endprodukt findet man in der Zerfallsreihe vom erbrüteten U233: Bismut 213 Um geringe Mengen Bismut 213 zu gewinnen, sind grosse Mengen Uran 233 notwendig, welche bei diesem Reaktor vorhanden sind. Bismut 213 würde eine revolutnäre Strahlentherapie für Krebskranke ermöglichen und warscheinlich Tausenden das Leben retten.

    -Proliferation Mit U233 kann theoretisch eine Bombe gebaut werden. Aber eben nur theoretisch. U233 wird im Reaktor mit geringen Mengen U232 kontanimiert, welche das verwenden von Elektronik verunmöglicht. Dafür sprechen auch die 10’000de A-Bomben, es befindet sich keine einzige U233 ohne darunter.

    -Thorium Es wird Thorium verwendet Thorium ist auf der ganzen Welt vorhanden und fällt als Abfallprodukt bei der Förderung der seltenen Erden an. Eine Mine in den USA könnte den Weltbedarf ohne Probleme sicherstellen(und es gibt 1000 Orte auf der Welt, die dies auch könnten) Durch die Verwendung von Thorium könnten die Preise von HiTech-Metallen wenier stark steigen, da nicht die Entsorgung des Thoriums bezahlt werden muss.

    -Wirtschaftlichkeit Kein Fluss oder Meer nötig. Kann klein gebaut werden(kein grosses Containment notwendig). Arbeitet unter Normaldruck. Höherer Wirkungsgrad(ca. 50%) Verwendung der Abwärme um z.B. einen Dieselersatz herzustellen oder Meerwasser zuntsalzen. Preis wird wohl irgewo zwischen 1-3 cent/kWh sein.

    Das sind ein paar Vorteile des MSR, wer sich für das Konzept und die zukünftigen hauptenergieversorgung der Menschheit interessiert, soll sich doch hier erkundigen: http://energyfromthorium.com/ Ein interessanter Artikel zum Reaktor findet man auch hier: http://www.novo-argumente.com/magazin.php/archiv/novo112_77

    • TheBug schrieb am

      Jau, kann ja nichts mehr schief gehen. Abgesehen von den Dingen an die man nicht gedacht hat.

      Windkraftanlagen können übrigens ganz böse umfallen oder Rotorblätter verlieren. Zum Glück ist die Kontamination aber relativ leicht beherrschbar.

      Schöne verstrahlte Träume an die Atomtrolle.

  11. T.Mollet schrieb am

    Moderne Windkraftangen kontanimieren auch nicht dort, wo sie aufgestellt werden, die kontanimieren in China (Neodym googeln)

    Noch Schöne Träume an den Energiespeicher und die so tollen Aswirkunge der ENergiewende: http://oekowatch.org/index.php/de/component/content/article/1-beitraege/548-negative-umweltbilanz-der-energiewende

    Wie bereits gesagt wurde nicht nur das Risiko praktisch vernichtet, sondern die Auswirkungen wurden noch praktisch auf Null reduziert. Kontanimiert wäre die nahe Umgebung für maximal 80 Tage…

    Lustig ist eigentli auch, dass wenn die ganzen Zahlen von 30 000-90 000 Toten stimmen sollten, das dann durch medizinische Untersuchungen alleinin Deutschland jährlich 10 000 Menschen an den Folgen medizinischer Untersuchungen sterben würden. Oder 400-500 Menschen in Europa an den Folgen von radioaktiver Verseuchung welcher sie durch Verzehr von Bananen ausgesetzt wurden, sterben…

    Die Liste lässt sich beliebig vortsetzen. Das dumme ist, dass sich alle diese Aussagen nur mit der LNT-Hypothese begründen lässt. z.B. auf Saz übertragen würde das heissen: “Beim Verzehr von 100g Salz sterben 100% der Menschen, wenn nun 100 Menschen 1g Salz essen wird warscheinlich einer von ihnen sterben.” Zudem könnte wie warscheinlich bei der radioaktiven Bestrahlung durch die Sonne positive Auswirkungen haben(Sonne: geringe Strahlendosis–> Bräune, man ist besser gegen hohe Strahendosen geschützt)

    Zudem ist es ein riesiger Unterschied ob man die Dosis in 1 Sekunde wie in Hiroshima oder Nagasaki oder während einem Jahr aufgeommen hat. Schliesslich kann der Körper bei einer langsamen Bestrahlung eher so schnell reparieren wie es zerstört wird, als es bei einer einmaligen Dosis der Fall sein wird. Warscheinlich hilft eine schwache stetige Strahlung sogar eine einmalige starke Dosis besser zu überstehen, schliesslich sind die Reperaturmechanismen dann besser trainiert.

  12. Rainier schrieb am

    Die Lobeshymnen auf LFTR und HTR sollten etwas relativiert werden: Der LFTR hat Sicherheitsprobleme aufgrund seines geringen Anteils sog. verzögerter Neutronen im Kern und aufgrund der Möglichkeit, dass bei ungewollter Abkühlung Brennstoff auskristallisieren und kritische Massen bilden kann. Der Prototyp in Oak Ridge war nicht sehr erfolgreich und bekam 1970 keinen Nachfolger.

    Deutsche HTR (Kugelhaufenreakten) waren ein grosses technisches Debakel, ihr Rückbau wird uns noch für viele Jahrzehnte beschäftigen, obwohl sie schon mehr als 20 Jahre. stillgelegt sind. Sie haben zwar keine Kernschmelze, dafür aber andere sehr schwerwiegende Unfallmölichkeiten (Graphitbrand wie in Chernobyl, Explosionen mit Wasserdampf, nukleares Durchgehen bei Wassereinbruch…..).

    Schliesslich Thorium: Es erfordert prinzipiell waffenfähiges Material (U-233, U-235, Pu-239) als Brennstoff, denn es ist nur ein Brutstoff und hilft daher auch nur in Verbindung mit Wiederaufarbeitungsanlagen weiter. Aus Thorium erbrütetes Uran-233 ist übrigens ein optimales Material zumindestens für Terroristen, um eine hochwirksame Atombombe zu bauen: Das sehr einfache Hiroshima-Prinzip kann nämlich, anders als beim Plutonium, angewandt werden und komplizierte Elektronik braucht man dazu nicht. Ausserdem ist seine kritische Masse niedrig. Die USA haben U-233-Bombe gezündet. Insgesamt ist Thoriumverwendung hochproblematisch.

    • T.Mollet schrieb am

      Der LFTR hat definitiv keine Sicherheitsbedenken, von wo haben sie denn diesen Unsinn her? http://en.wikipedia.org/wiki/Molten_Salt_Reactor#Safety

      Der Prototyp von 1965-1969 war sehr erfolgreich, der Grund für das Einstellen des Programms waren Nichteignung für Bombenbau, fehlen der (teuren) Brennelementherstellung und fehlende Sicherheitsansprüche(Zitat an Alvin Weinberg, Entwickler des LFTRs: “If you’re so concerned about the safty of nuclear energy, it might be time for you to leave the nuclear business.” Dummereise hatte der Zitierte die macht, das MSR-Programm zu beenden…

      Zum Thema Thorium. Prinzipiell ist es natürlich möglich eine Bombe zu bauen. Aber Uran 233 kann man praktisch auch Zuhause herstellen(Fusor+im Garten Thorium ausbuddeln) Dennoch ist man 1. Lebensmüde wenn man dies macht, 2. kann man diese Bombe kaum zünden. 3. wird man diese Bombe kaum unbemerkt transportieren können, da starke Gammastrahlung davon augehen.

    • Kroll schrieb am

      HTR ist nicht entgütig tot: http://www.iaea.org/NuclearPower/Downloads/Technology/meetings/2011-March-TWG-GCR/Day1/HTR-PM-Status-SYL-20110328.pdf

      Graphit im Reaktor brennt kaum (sogar im Tschernobyl Reaktor ist nur 15% ausgebrannt). Also, hören die Brennelemente auf zu brennen, hört auch das Graphit auf zu brennen. z.B.im Windscale Reaktor wurde nur das Graphit direkt neben den Brennenden Reaktorstäben beschädigt.

      Die U233 Bombe war eigentlich eine U233/Pu239 Bombe. Der Anteil an U233 war wahrscheinlich unter 50%. Dieser wurde auch nicht im Flüssigsalzreaktor hergestellt, um sehr reines, waffenfähiges U233 herzustellen benutzte man andere Reaktoren. U233 wurde nur im einem Waffentest benutzt. Trotz Wettrüsten würde U233 als Bombenmaterial kaum Beachtung geschenkt.

    • Kroll schrieb am

      “Der LFTR hat Sicherheitsprobleme aufgrund seines geringen Anteils sog. verzögerter Neutronen” Kurz über Grundlagen: Alle Neutronen aus einer Spaltung kommen sind Schnelle Neutronen, man kann sie aber verlangsamen indem man einen Moderator (z.B Wasser oder Graphit, eine reihe andere Stoffe) benutzt. Somit kann man alle schnelle Neutronen in verzögerte Neutronen verwandeln. Allgemein wenn man von LFTR spricht, geht man davon aus dass ein Moderator und somit langsame Neutronen zum Einsatz kommen. Flüssigsalzreaktoren die mit schnellen Neutronen arbeiten haben keinen Moderator, verwenden auch meistens Plutonium 239/Uran 238 der im schnellen Spektrum gegenüber Thorium Vorteile hat. Somit ist dass auch kein LFTR, sondern ein LFPR (Plutonium Reaktor).

  13. Alex schrieb am

    Hallo Erstmal an alle.

    Per zufall bin ich auf eure Disskusionen gestoßen und muss sagen das die Menschen wirklich mit zuviel Angst an die sache mit Kernkraft angehen. Genauso wie damals im Mittelalter als Wissenschaftler verfolgt und getötet wurden, aus angst vor deren Erfindungen, weil sie es sich nich erklären konnten wie das alles funktioniert und nich zuhören wollten. Und wenn es menschen gab die den Leuten glaubten, hatten sie zuviel angst vor dem spott der mehrheit, die der Kirche hinterhersabberte.

    Sollten wir dann nicht aus den fehlern lernen? Wieviel leid und zerstörung wird auch durch die Ölindustie verursacht? Ein endloses Thema. Kernkraft sollte desswegen nicht als “Hexer” angesehen werden nur weil man darunter eine technologie verstehet die auf dem stand vom Jahre 1980 basiert. Es wurde weitergeforscht und es gibt möglichkeiten Wie das erwähnte Thorium kraftwerk. http://www.final-frontier.ch/thoriumenergie

    Die vorteile dieser technologie im bezug auf Energiegewinnung sind gegenüber anderen auf Kohle, Erdöl oder Uran basierten Techniken um längen besser. Schon alleine der gedanke, mann könnte den Atommüll in lagerstätten wiederverwerten und das man kaum Abfall mehr produziert, oder die tatsache das man dieses Kraftwerk einfach so abschalten kann… was will man mehr? (Dazu mehr unter dem link oben)Und da Erneuerbare Enegien niemals alle unsere Enerie probleme lösen können (mit alle meine ich nicht nur deutschland;) )Müssen wir an solche konzepte glauben. Aber wenn wir dann lieber mit Energieknappheit leben möchten und uns nur abzocken lassen wollen….

    Damit will ich natürlich nich sagen Das ich für die Alte Atomkraft bin… Aber wir entwickeln uns weiter (hoffentlich) und wenn wir die weiterentwicklung so ausbremsen wie das jetzt so die sache ist sehe ich Schwarz. Und als Informatisquelle “Youtube” oder “Wikipedia” zu nutzen finde ich ziemlich fragwürdig. Wir lassen uns eine gÜnstige und im verhältniss um längen bessere versorgung entgehen die für jeden über jahtausende besteht. In der zeit fände man bestimmt noch besse lösungen.

    Also warum darauf verzichten??? ACHSO JA STIMMT MIT DEM ANDEREN SCHROTT KANN MAN VIEL MEHR KOHLE MACHEN….

  14. Pingback: Kernkraft für Afrika | Nuklearia

  15. Pingback: Die Entropiewende – #JedenTagEinAntrag #PA260 | Nuklearia

  16. DerVO schrieb am

    Ich stimme zu bis auf einen Punkt:

    Wollen wir eine Menschheit, die in Stillstand verfallen ist, weil sie energetisch gerade so über die Runden kommt, oder eine “ausbaufähige” Zivilisation, die bei Bedarf immer größere Energiemengen mobilisieren kann? Ersteres mag nach dem Geschmack irgendwelcher reihenhausidyllischer Rechtskonservativer sein, […]

    Sind es wirklich die politisch Konservativen, die sich gegen den technologischen Fortschritt stemmen? Siehe rot. Siehe grün. Siehe auch Mehrheit der Kommentare unter diesem Post.

    Liebe Grüße aus dem Reihenhaus DerVO

  17. Pingback: Brief an die Nachhaltigkeit | Nuklearia

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