Nach dem Datenschutz

Datenschutz & Privatsphäre CC-BY Tobias M. Eckrich

Kommentare

61 Kommentare zu Nach dem Datenschutz

  1. Hippie schrieb am

    Ist heute schon der 1. April? Datenschutz als Problem zu bezeichnen ist einfach nur dumm, und zeugt von wenig Fachkenntnis.

  2. Alluhut schrieb am

    So so,

    wird das hier jetzt eine neue Werbeplattform für die “olle” Schramm? Wenn ja WIESO?! Wenn nein WIESO DIESER ARTIKEL?

    Ich rechne zwar nicht mit einer Antwort aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Schwach Flaschenpost. Schwach 🙁

    • YouDontNeedtoKnowEverything schrieb am

      Gibt einen kleinen aber feinen Unterschied zwischen Daten die ich freiwillig veröffentliche und Daten die ich nicht veröffentlichen will. Wikileaks ist ein anderes Problem, das sind Daten an denen allgemeines Interesse besteht und die eigentlich entgegen geltendes Recht zurückgehalten, hier wurden nicht George Bushs privates Tagebuch veröffentlicht, sondern geheim Diplomatie, was an sich schon gegen jedes Demokratieverständnis verstösst. Das eine ist Transparenz, das andere ist Schutz der Persönlichkeit und beides haben absolut nichts miteinander zu tun.

  3. Datenschutz schrieb am

    Liebe Flaschenpost,

    im Parteiprogramm steht “Der Schutz der Privatsphäre und der Datenschutz gewährleisten Würde und Freiheit des Menschen“. Wenn Frau S. dies anders sieht (auch wenn es nur sich selbst betrifft), habe ich nichts dagegen, wenn Sie sich alle Ihre Daten auf die Haut tätowieren lässt und sich anschließend nackt auf einer Hauptkreuzung stellt.

    Das was Sie hier schreibt, bzw. Ihre Ansichten sind eine schande für Ihre Partei ein Parasit unter den Extremisten.

    Ich hoffe sehr das die Sie (die Flaschenpost) und die Piratenpartei dazu Stellung beziehen.

    Ich weiß das Ihre Partei frei für alle ist. Aber ich kann nicht verstehen, dass Sie eine so starke andere Meinungen zulassen können (von einer einzelnen Person), die im starken Widerspruch zu Ihrem Programm steht.

    Sehen Sie es mir nach das ich auf meinen Datenschutz bestehe und hier nicht meine vollen Daten angebe!

    Ein Ex-Mitglied und Wähler.

  4. Ex-Wähler schrieb am

    Warum macht die Flaschenpost Werbung für diese bürgerrechtsfeindlichn Schund? In Berlin wollte ich Piraten wählen. Jetzt nehme ich lieber die Grünen, die nehmen Datenschutz ernst. Ihr verratet ja euer Programm schneller schneller, als die anderen Parteien zusammen. Wo sind eure Grundsätze wenn sogar absolut gegensätzliche Positionen in einem OFFIZIELLEN Medium verbreitet werden. Wie soll ich wissen was ihr nach der Wahl macht!? Datenschutz ist zu wichtig um es naiven Pfuschern zu überlassen. Selber Schuld, das wird euch Stimmen kosten!

  5. Bungee schrieb am

    Wunderbar wie sich die Piraten selbst demontieren. Ihr habt so viel Potdnzial, versaut es aber weil ihr nicht verstanden habt wie Politik funktioniert. Ihr demoliert das Image eurer Partei und eures Magizins, damit dieser Mist verbreitet werden kann. Bis jetzt dachte ich immer Post Privacy wäre nur die feuchte Fantasie einiger Wirrköpfe, aber nun steht es hier. Soll das nun Parteimeinung sein? Wenn ja, belügt ihr die Wähler mit eurem Programm, oder ihr missbraucht die FP für diese Propaganda…

  6. Matthias Schrade schrieb am

    Vorab: Die Meinung von Julia Schramm entspricht nicht derjenigen des Bundesvorstands und widerspricht teilweise auch unserem Programm.

    In der Flaschenpost können und sollen jedoch alle (Gast-)Autoren ihre persönliche Meinung äußern. Und für mich ist Meinungsfreiheit ein ebenso hohes Gut wie das Recht auf Privatsphäre. Und im Gegensatz zu Julia bin ich nicht der Ansatz, dass Datenschutz sinnlos geworden ist.

    Dass ihr das genauso seht, habt ihr mit euren Kommentaren mehr als deutlich gemacht. Danke dafür 🙂

    Gruß Matthias aka kungler

    • Beisitzer im Bundesvorstand der Piratenpartei Deutschland –
    • Acepoint schrieb am

      Hallo Matthias,

      wenn Du Dich schon in offizieller Funktion als BuVo-Mitglied hier äußerst, wäre es schön gewesen, dass Du Dich

      • nicht nur von der Meinung Julias
      • sondern auch von einigen deutlich unter die Gürtellinie gehenden Kommentaren hier und auf Twitter

      distanziert hättest.

      Ciao

      Acepoint

  7. Stephan Urbach schrieb am

    Jetzt atmen mal alle durch und lesen, was da steht. Und dann atmen wir nochmal durch und lesen was da steht.

    “Privatsphäre ist die Sphäre meines Ich, die Sphäre in der ich mich frei entfalten können darf, in der ich mein Ich entwickeln kann, abseits von Zwang und Repression. Diese Sphäre gilt es im digitalen 21. Jahrhundert zu schützen.”

    Und sie hat recht- das kann der klassische Datenschutz nicht schützen. Dazu liefert sie auch gleich, warum er das nicht kann. Wo ist jetzt das Problem genau?

    Ist es ein Problem, dass sich Julia eine diskriminierungsfreie Gesellschaft wünscht? Sie sagt “Die zentrale Bedrohung meiner Person ohne Datenschutz betrifft die soziale Existenz meiner Person und die Unabhängigkeit meines Geistes in der analogen Welt.”

    Ich fordere jeden der hier meckernden Aluhüte auf, genau DORT anzusetzen und einen Datenschutz zu gestalten, der den technischen Fortschritt nicht aufhält aber mich dazu befähigt die Verhältnisse dieser Welt zu ändern. Ich will eine diskriminierungsfreie Welt – mehr als ich meine Anonymität wahren will.

    • Hauke schrieb am

      Ich habe sehr genau gelesen, was da steht. Wir kämpfen nicht mehr gegen Windmühlen, sondern kümmern uns nur noch um eine freie und gerechte Gesellschaft. Durchsetzbarer Datenschutz, Schutz vor Verknüfung personengebundener Daten? Nebbich. Pirat darf anonym sein. Ansonsten tritt die Piratenpartei an, Julias unausgegorenes Utopia umzusetzen.

      Diese Umdeutung unseres “Markenkerns” mache ich nicht mit. Ich stimme zu, dass der Datenschutz modernisiert werden muss. Ich gehe auch gern – sofern die konservativeren Piraten hier mitgehen – eine “linke” Erweiterung des Programmes mit. Aber nicht eine Akzentverschiebung weg von persönlichen Freiheiten, Datenschutz und für Bürgerrechten und des Erhalts der Grundrechte auch in der EU hin zu einer “linken” Kraft, die sich vornehmlich mit Sozial- und Gesellschaftspolitik befasst. Genau das (!) steht aber da.

      Wir haben ein Grundsatzprogramm. Als Pirat erwarte ich, dass dieses respektiert wird, bis das höchste Gremium der Partei sich ein neues gibt. Ich halte es für schizophren, Mitglied einer Partei zu sein, dessen Grundsatzprogramm man blöde findet.

      Zum anschließenden Shitstorm:

      Julias Ansichten teile ich nicht. Ich glaube, dass diese hier nicht mehrheitsfähig sind. Ich glaube auch, dass wenn sie diese im Namen der Partei verträte, Ordnungsmaßnahmen möglich wären. Aber der ausgelöste Shitstorm hat jede Grenze überschritten. Und es nervt mich, dass man sie aus menschlichen Gründen verteidigen muss. Denn eigentlich will ich einfach nur, dass sie geht. Aber nicht wegen diesem, jeden menschlichen Grundanstand vermissen lassenden, widerlichen Dreck, den einige “Piraten” über sie ausgekübelt haben.

      Weiter um Inhalt und warum mich dieser Artikel so shr ärgert:

      Wenn ich eine Partei gesucht hätte, die vornehmlich Sozialpolitik macht, wäre ich bei der Linken, deren sozialpolitische Ansichten ich durchaus öfter teile.

      Hätte ich eine Partei gesucht, die lieber Kröten rettet als unsere Grundrechte, wäre ich bei den Grünen geblieben, die bei der von der SPD auf EU-Ebene vorangetriebenen VDS eben gerade nicht die Koalitionsfrage gestellt haben und deren reaktionärer LV BW sich an der Killerspielpropaganda beteiligte.

      Man kann und sollte über “Datenschutz” dikutieren, der über Scheindebatten a la Google Streetview von den wahren Angriffen auf unsere Freiheit und die Privatsphäre ablenken will. Oder über Datenschutz, der gegen den Willen der betroffenen gerichtet ist.

      Das bedeutet aber nicht, dass man jede Regulierung als sinnlos aufgeben muss. Firmen und “Der Markt” sind schon immer reguliert worden, wir nennen es soziale Marktwirtschaft. Ich sehe nicht, warum nicht auch Facebook – ganz ohne es zu verbieten – Grenzen auferlegt werden. Und sei es nur, dass die Datenschutzeinstellungen zunächst “extrem restriktiv” sind und vom Anwender erweitert werden müssen. Oder dass neue Features wie etwa die Gesichtserkennung erst mal ausgeschaltet sind und aktiv eingeschaltet werden müssen. Und ggf. über eine Regulierung der Texte zu DS-Erklärungen, die über die möglichen Konsequenzen so klar wie irgend möglich aufklären. Wenn einer dann immer noch “alle” für seine Pinnwand freischaltet – pech.

      Julias im Artikel eindeutig beschriebene Änderung der Stoßrichtung dieser Partei gehe ich nicht mit. Im Gegenteil überlege ich mir, ob ich nicht doch eher zum “Kernie” werden sollte, der Sozialpolitik rechts liegen lässt – wenn die Alternative eine weitere “linke” Kraft ist, der Bürgerrechte eigentlich egal sind, so lange die soziale Absicherung da ist (die unbestreitbar auch etwas mit Bürgerrechten zu tun hat, siehe Hartz IV, das jeden Empfänger staatlicher Hilfe gläsern macht und in der Höhe eine soziale Teilhabe anders als früher nicht einmal mehr im Ansatz erlaubt).

      Julia und andere werden IMO noch schmerzhaft erkennen, dass die Partei sich solchen Übernahmeversuchen recht standhaft entgegen stellt. Und wenn das geklärt ist, wenn – etwa im Koalitionsfall – klar ist, wo unsere Prioritäten liegen, dann rede ich auch gern über eine Erweiterung unseres Programmes um klassische “linke” Themen. Derzeit ist die Beschlusslage der Bundespartei im Parteiprogramm eine andere. Es werden 2/3-Mehrheiten benötigt, dieses zu ändern. Das muss ich Dir nicht erzählen 🙂

      Ich persönlich mache eine Erweiterung nur mit, wenn der Kern unserer Stoßrichtung gleich bleibt. Julias unausgegorenes linkes Utopia können wir gern ausformulieren und für die ferne Zukunft anstreben.

      Ohne einen Erhalt unserer Grundrechte HEUTE ist ein Kampf um fortschrittliche Positionen gegen das Kapital so gut wie aussichtslos, weil jeder sofort diskreditiert werden kann – auch wenn Julia sich eine Welt wünscht, in dem jeder jeden respektiert und ihn machen lässt, auch wenn er XY über die Person weiß.

      Genau.

      Und auf der Aktivenliste haben sich plötzlich alle lieb, auch Du und das Seepferdchen. Und die SPD-Führung hat ein Gewissen.

      Ich bin hier, eben weil ich sehe, wie sich die Krisen des Kapitalismus verstärken und wie Charly recht behielt, dass das Kapital dem Arbeitnehmer nur noch die zum Erhalt der Arbeitskraft unabdingbaren Mittel zubilligt, während sich immer mehr Kapital bei immer weniger Personen akkumuliert. Aber eine rein “linke” Agenda hätte ich woanders haben können. Im zweidimensionalen Koordinatensystem ist die Piratenpartei vornehmlich “unten” (liberal) positioniert. Im links/rechts-Bereich des “political compass” variiert sie sehr stark.

      Ich kämpfe mit den “rechteren” Piraten für meine Grundrechte, damit ein Widerstand gegen die wirtschaftlichen Herrschaftsverhältnisse überhaupt möglich bleibt. Und so lange Julia diese Präferenz nicht teilt, die im Grundsatzprogramm festgehalten ist, frage ich mich, was sie hier will.

      Ich gehe ja auch nicht zu den Grünen, wenn ich auf Atomkraft stehe. Oder zu den Liberalen, wenn ich Sozialismus anstrebe. Oder zu den “Sozial”-“Demokraten”, wenn ich überhaupt noch für irgendwas stehe außer skrupelloser Machtgeilheit, die notfalls über Leichen geht.

      Klar soweit?

      Gruß

      Hauke

      • Marina schrieb am

        Ich wollte nur sagen, dass ich diesen Kommentar sehr klug finde. Er ist gut argumentiert und plausibel. Und ich glaube, er zeichnet einen Konlikt auf, der unterschwellig dauernd ausgefochten wird. Zwischen Leuten, die sagen: “Wir sind eine Partei, wir sind parteiisch” und Leuten, die sagen: “Wir Piraten sind selbst das Modell einer zukünftigen Gesellschaft mit all ihrer Diversität.”

        Die ersten versuchen, durch die Partei bestimmte Punkte nach vorn zu bringen. Die zweiteren sehen die Partei eher als Umgebung, in der man Philosophie einer Gesellschaft entwickeln und für diese streiten kann. Der Unterschied besteht im Prinzip darin, ob man die politische Richtung innerhalb der Partei zu entwickeln sucht, oder ob man sich nach verschiedenen politischen Richtungen in einzelne Parteien aufteilt und ab da relativ unbeweglich ist.

        Wobei ich selbst im Moment keine Wertung zwischen beidem vornehme, ich meine bloß diese Beobachtung gemacht zu haben. Und ich denke, wir werden uns irgendwann entscheiden müssen.

  8. Deepburner schrieb am

    Warum macht ihr das nicht vorher kenntlich? Sry, das wirkt jetzt so als ob ihr schnell einen Rückzieher macht weil d funky Text doch nicht so cool angekommen ist. M(

  9. Stephan Eisvogel schrieb am

    Feige anonyme Flamer, die /auch/ eine Meinung haben und den fucking Artikel scheinbar entweder nicht gelesen oder nicht verstanden haben. Verschwindet! Go Flaschenpost.

    • Stephan Eisvogel schrieb am

      Glatt vergessen, mich inhaltlich zu äußern. ^^

      Wir brauchen ein Grundrecht darauf, wenn nichts gegen einen vorliegt, sich anonym und diskriminierungsfrei durchs Leben bewegen zu können. Ein Recht, in Ruhe gelassen zu werden.

      Stattdessen baut der Staat, Firmen und auch Privat Datenbank um Datenbank. Anonym und ohne Tracking was zu bezahlen ist ja heute schon teilweise sehr schwierig. Ab 2013 sollen Vermieter für die GEZ-Datenbank spionieren lese ich heute. Und Google+ schiesst mit Klarnamenspflicht den Vogel ab. Noch ist vieles freiwillig, aber das kann auch schnell alles verpflichtend werden. Internet surfen nur noch mit auf den Reader gelegten ePerso und ähnliche Dystopien.

      Der analoge, anonyme Weg muss garantiert bleiben, am besten im Grundgesetz. Art 2 GG ist m.E. zu zahnlos, die Ausnahmen zu zahlreich, Tendenz weiter steigend.

  10. webrebell schrieb am

    Oha wenn sich herausstellt, dass die negativen/bescheuerten Kommentare hier die gegen die Person Julia Schramm hetzen, in der Piratenpartei etwas zu sagen haben, bin ich hier schneller weg als ihr “schleichende Meinungsgleichschaltung” sagen könnt!

  11. teiler schrieb am

    Das ist ja der reinste Mob hier. Ich bin Pirat und das Fehlervermögen vieler Piraten, sich auf neue Ideen einzulassen enttäuscht mich schon sehr. Vielleicht versucht ihr erstmal zu verstehen was die Spackeria will, bevor ihr loskeift.

  12. webrebell schrieb am

    Wie ich grade sehe, brauche ich mir ja keine Sorgen zu machen.

    “Flummy, Hippie, chaos, Alluhut, DonCracker, Datenschutz, Ex-Wähler, Bungee” – Alles anonyme Kommentatoren, die anscheinend nicht bereit sind mit ihrem Namen für ihre Meinung zu stehen geschweige denn für ihr Tun bei den Piraten. (wenn sie denn überhaupt die Grundwerte der Piratenpartei verstanden haben)

    So werd ich Pirat bleiben und dafür stehen, dass auch unsere Positionen (ergo: Programm) mit den gesellschaftlichen, technologischen und wissenschaftlichen Entwicklungen mitgeht.

    so long webrebell

  13. korbinian schrieb am

    ich finde die beschreibung der entwicklung des datenschutzes in diesem post ziemlich zutreffend und verstehe diese ganze geschichte mit postprivacy und so eher deskriptiv als normativ.

    dass unsere datenschutzgesetze die aus der prä-internetzeit kommen an aktuelle gegebenheiten angepasst werden müssen ist denke ich konsens. wie konkret gilt es herauszufinden.

    der ansatz von julia ist der progressive und visionäre – gegen eine diskrimierungs- und angstfreie gesellschaft als ziel wird vermutlich keiner was einzuwenden haben. bis wir dort angekommen sind braucht es aber wohl datenschutz als brückentechnologie, auch wenn es absurd erscheint die sicherheit des individuums vor dem staat durch den staat sichern zu lassen. bei informationeller selbstbestimmung will ich mich nicht auf gesetze verlasssen – sorry da fehlt einfach das vertrauen. wenn ich anonym im netz agieren will mach ich das selbst, nehme dann allerdings in kauf dass meine aussagen als weniger relevant angenommen werden. der politische diskurs wird von pseudonymen individuuen geführt, nicht von einem anonymen mob. live with it

  14. TheK schrieb am

    Man könnte den Artikel auch in einem Satz zusammenfassen: Nicht die Daten sind das Problem, sondern das Verhalten ob ihrer Kenntnis.

  15. Erdrandbewohne schrieb am

    Sowohl der die Position der Artikelerstellerin als auch ein Großteil der Kommentare bestätigen meinen Austritt aus der Piratenpartei, den ich vor mehreren Monaten vollzogen habe.

    Während die Freiheitsrechte immer mehr beschnitten werden, zerfleischt ihr zwischen Ego-Spielchen und internen Flamewars.

    Wenn das so weiter geht, seid ihr nur noch eine unwählbare Politsekte. Ihr seid auf dem besten Weg dorthin. Bekommt den Arsch hoch, bitte!

  16. Frank schrieb am

    Ich stimme Julia sicherlich nicht uneingeschränkt zu, trotzdem sind einige der Kommentare zu diesem Artikel sehr erschreckend. Ob dieser Artikel im Nachrichtenorgan der Piratenpartei erscheinen muss, ist eine Diskussion wert, trotzdem sollte man doch inhaltlich sachlich bleiben, anstatt einfach Hasstiraden in Julias Richtung zu verbreiten.

  17. tauss schrieb am

    Das Problem der Debatte ist, dass Julia Schramm seit Monaten nur zu einem in der Lage zu sein scheint: Alle(s) zu diskreditieren, was den konfusen Thesen nicht zu folgen beabsichtigt: Beispiele finden sich genügend im Artikel:

    Julia: “Und während der Kontrollverlust in den Machtetagen dieser Welt (vom Bürger) begrüßt wird, man denke nur an Wikileaks, ist der persönliche Kontrollverlust hochgradig unangenehm und ruft den wehklagenden Chor der Datenschützer auf den Plan”.

    Ja- und das ist gut so. Denn dieser Kontrollverlust ist gesellschaftlich erwünscht, während es die systematische Ausspähung des Einzelnen nicht ist, sofern dieser nicht gegen allgemein akzeptierte gesellschaftliche Regeln des Zusammenlebens verstößt (siehe Guttenberg oder das sonstige Outing politischer und moralischer Verlogenheit)

    Julia: “Transparenz in den entscheidenden Schaltstellen der Welt hat für unsere bisherigen Vorstellungen von Privatsphäre keinen Platz”.

    Wer den bisherigen Vorstellungen von Privatsphäre folgt, wäre damit gegen Transparenz. Transparenz, zum Beispiel bei Maut, S21, Rüstungsgeschäften etc. etc. isei mit meiner individuellen Privatsphäre unvereinbar? Man vermisst jeden logischen Zusammenhang der Behauptung mit tatsächlichen Problemen.

    Julia: “Die zentrale Bedrohung meiner Person ohne Datenschutz betrifft die soziale Existenz meiner Person und die Unabhängigkeit meines Geistes in der analogen Welt”.

    Ähhh…wie bitte? Jetzt wird’s langsam zur Paranoia. Datenschützer bedrohen die “soziale Existenz” und die “Unabhängigkeit des Geistes”. Geht’s noch?

    Julia: “Datenschutz gilt immer noch als Ultima Ratio im Kampf dieser Spiegelung – bei gleichzeitiger Ignoranz gegenüber den wahren Problemen der Gesellschaft und zu Lasten einer freien Vernetzung und Kommunikation”.

    Arroganz pur. Jeder mit anderer Auffassung ignoriert also die wahren Probleme der Gesellschaft. Starker Tobak, liebe Julia. SO wird die Spackeria keine Diskussion zustande bringen, sondern völlig ins Abseits driften. Dabei wäre eine Debatte über einen modernen Datenschutz überfällig. Leider wird diese Diskussion von Dir mit ebenso undurchdachter wie abstruser Polemik mehr behindert denn befördert.

    Gruß Jörg

  18. streetwolff schrieb am

    Es ist nicht verwunderlich, dass mehrere innerlich stimmige Konzepte einander widersprechen. Öffnen wir uns in der Diskussion oder trashen wir nur noch? Akzeptierend, dass es keine endgültigen Wahrheiten gibt, hilft nur das Öffnen. Ich selbst habe damit erstmals etwas wie eine konsistente Darstellung gefunden. Visionär vielleicht, progressiv – da bin ich nicht sicher. Meine Pseudonymisierung nehme ich selbst in die Hand. Aber ich bin wirklich nicht sicher, wie lange das technisch noch möglich ist und wie lange ich das juristisch noch darf. Das alles geht weit über das aktuelle Datenschutzverständnis hinaus. Wenn der Avatar sichtbarer ist als die Person – brauchen wir dann den Schutz der avatarbezogenen Daten? Fragen über Fragen. Blocken oder flamen bringt da nix.

  19. posbi schrieb am

    Ich kann mich nur noch den Vorredern, die mit Klarnamen bzw. allgemein bekanntem Nick gepostet haben, anschließen. Dazu hab ich nichts mehr zu ergänzen, es wurde alles genannt.

    Und zu den anonymen Flamern… nö, heute kein Fisch.

  20. Substanzlos schrieb am

    Also mich würde nicht wundern, wenn die ganzen Beleidigungen von Außenstehenden kommen. So gehen die guten Leute aus der PP weg und übrig bleibt ne tote Hülle.

    mission accomplished – pirateparty dead

    Also bitte lasst euch nicht von diesen feigen Pack ohne Rückrad vertreiben.

    Zum Artikel:

    Interessanter Gedankengang, wenn wohl auch nicht ganz neu. Muss ich aber noch etwas drüber nachdenken.

  21. Bernhard schrieb am

    Es ist recht offensichtlich, dass die radikalsten Kommentare hier von Nicht-Piraten stammen. Das ist das Problem mit Offenheit – Idioten mit zu viel Freizeit können durch dumme Kommentare eine Diskussion ins Abseits und ins groteske treiben. Die Piraten hier haben sich meist differenziert und vernünftig geäußert. Dies sollten wir so beibehalten. Kein Futter für Trolle.

  22. Mich enttäuscht die schroffe Undifferenziertheit von einigen.

    Mich enttäuscht die (absichtliche oder fahrlässige) Fehlinterpretation der Absichten und Ansichten der Autorin und der Spackeria durch einige.

    Mich enttäuscht die augenscheinlich nicht sehr weit verbreitete Fähigkeit, Parteiprogramm und Diskurs mit unterschiedlicher Brille zu betrachten.

    Aber den Artikel fand ich wirklich gelungen, für Einsteiger ins Thema geeignet und ausgewogen – Chapeau für Julia und die FP-Redaktion!

    Bitte helft alle mit, dass es sich bei den Piraten auszahlt, seine Meinung frei zu äußern und nicht am Papier eines Paragraphen zu kleben als sei es das Gravitationsgesetz im Vakuum!

    Bitte helft alle mit, die Diskussionen zu trennen: 1. die fürchterlichen Anfeindungen und Gewaltaufrufe(hallo?!) gegen Julia angemessen zu ahnden (Rüge, PAV, StGB, undwassonstnoch…) 2. die Diskussion um den Umgang mit Partei-Medien (Offenheit und Toleranz vs. Linientreue und Herdentrieb) 3. eine Diskussion zum Stellenwert des Parteiprogramms gegenüber Diskussionen und Debatten 4. die Diskussion um das eigentliche Thema selbst, nämlich das Verhältnis zwischen Prozessen und Zuständen der sogenannten PostPrivacy-Ära und zeitgemäßen Ansprüchen an Datenschutz 5. die Diskussion von sonstigem / anything else.

    Wenn ich da in den nächsten Monaten Fortschritt sehe, tret’ ich vielleicht mittelfristig ein… 😉

  23. Tom schrieb am

    Mich stört, dass, und ich verallgemeinere mal, scheinbar kein konstruktiver Diskurs mehr möglich ist. Kann man Meinungen, Gedanken und Ideen anderer nicht einfach erstmal als etwas wertvolles anerkennen. Immerhin gibt es nicht allzuviel Menschen, die sich eigene Gedanken machen. Und warum kann man sich dann nicht auf sachliche, gern auch spielerische Art und Weise mit diesen Ideen auseinandersetzen; selbstverständlich ohne Angriff auf beteiligte Personen.

    Es tut mir echt leid.

  24. Holger schrieb am

    Irgendetwas verstehe ich hier an dieser Diskussion überhaupt nicht. Haben denn die Kritiker des Artikels den Artikel oder nur die Kommentare gelesen?

    <

    blockquote cite=”Im Jahr 2011 befinden wir uns am Vorabend einer Welt, in der die Technologie von 1984 zum Greifen nahe ist.”> Zweifelt daran jemand?

    <

    blockquote cite=”Die Grundproblematik ist die strukturelle Unkontrollierbarkeit des Webs und die damit verbundene Vernetzung, die sich tief in die Gesellschaft eingräbt.”> oder daran? Möchte irgendjemand der Kommentierenden, dass das Netz kontrollierbar wird (Versuch dazu gibt es ja nicht nur in China, Iran, Syrien etc. genug, auch bei uns – zum Glück meist erfolglos).

    <

    blockquote cite=”Privatsphäre ist die Sphäre meines Ich, die Sphäre in der ich mich frei entfalten können darf, in der ich mein Ich entwickeln kann, abseits von Zwang und Repression. Diese Sphäre gilt es im digitalen 21. Jahrhundert zu schützen. Datenschutz kann das nicht mehr leisten,…”> Ja bitte, wo hat denn der offizielle staatliche Datenschutz in den letzten 10 Jahren meine Privatsphäre geschützt?

    <

    blockquote cite=”Drehen wir die technologische Entwicklung zurück oder streben wir eine Gesellschaft an, in der Datenschutz als Feigenblatt für die bestehenden Verhältnisse nicht länger notwendig ist?”> Datenschutz heißt für mich vor allem, dass ich darin geschützt werde, meine Meinung im Netz öffentlich zu verbreiten, ohne dass ich fürchten muss, dass eine totalitäre Macht diese Informationen gegen mich nutzt, wie es in repressiven Regimen passiert. Datenschutz heißt auch, dass wir wachsam sind, dass die Googles und Facebooks der Welt nicht die Oberhand über unsere Privatsphäre gewinnen. Das kann aber kein staatlicher Datenschutz, sondern nur die Gemeinschaft der Nutzer garantieren. Wie zum Beispiel die Proteste gegen Google Street Map (auch wenn ich da nicht unbedingt dahinter stehe, ist dies doch ein Beispiel von gesellschaftlichem Datenschutz). Wir sind doch alle dafür verantwortlich, was wir dem Netz preisgeben.

    Wie soll den der Datenschutz der Zukunft aussehen? Eine sachlich Diskussion hierüber würde dem Artikel von Julia Schramm eher gerecht werden. Den Glauben an einen effektiv kontrollierenden Staat habe ich schon lange verloren und will ihn nicht wieder gewinnen. Können wir bitte ein paar Beispiele bekommen, wo der staatliche Datenschutz uns effektiv geschützt hat?

    Julia – danke für die kontroverse Steilvorlage.

  25. Irmgard Schwenteck schrieb am

    Verstehendes Lesen scheint nicht zu den Fähigkeiten der Flamer hier zu gehören.

    “Die zentrale Bedrohung meiner Person ohne Datenschutz betrifft die soziale Existenz meiner Person und die Unabhängigkeit meines Geistes in der analogen Welt”.

    heißt eben NICHT “Datenschützer bedrohen die “soziale Existenz” und die “Unabhängigkeit des Geistes”.”

    Sondern: Wenn der Datenschutz das einzige Mäntelchen sein soll, was einen noch vor Diskriminierung und Verfolgung schützt, wenn nur noch Anonymität einem erlaubt, seine Meinung zu äußern, dann ist es um die Gesellschaft schlecht bestellt.

    Ist das jetzt eine Aussage, die völlig aus der Luft gegriffen ist?

  26. Pingback: Umgang mit Mindermeinungen – politische Diskussion für Dummies – Orkpiraten

  27. Flyingmana schrieb am

    Auch ohne Kenntnis des kompletten Parteiprogramms, (In welcher Partei kennt schon jeder das komplette Programm?) finde ich die Sichtweise in diesem Artikel durchaus wert durchdacht zu werden. Und ich finde es gut, dass es in denen der Piratenpartei eigenen Medien möglich ist, auch Meinungen zu äußern, die nicht der Leitlinie entsprechen.

  28. Nein ich teile die Meinung von Julia nicht und die Spackeria geht imho den falschen Weg. Ihnen den Mund verbieten zu wollen ist um längen bizarrer.

    Wenn einige meinen Meinungsfreiheit gelte nur dann, wenn es Ihrer Meinung entspricht, sollten sie über einen Sozialisierungskurs nachdenken. Diejenigen die andere Piraten als Parasiten bezeichnen oder meinen sexuell beleidigen und belästigen – dazu noch nicht einmal die Eier in der Hose haben das mit Ihrem Klarnamen zu tun – haben in dieser Partei und einer offenen Zivilgesellschaft nichts verloren.

    Die Thesen von Julia stellen eine Position im Diskurs um Datenschutz im digitalen Zeitalter. Wenn wir als Piraten nicht in der Lage sind untereinander mit Sachargumenten zu diskutieren, wie sollen wir Menschen ausserhalb der Partei davon überzeugen ?

  29. Pingback: Der Fehler der Julia Schramm « Lars Reineke

  30. manisses schrieb am

    Der Fehler ist, die selbst “gewaltsame”, ungezügelte und nach Markt-Gesichtspunkten funktionierende Digitalisierung des Lebens so absolut zu setzen und als “natürlich” zu empfinden, wohingegen ihre Einschränkung (durch Demokratie) als “gewaltsam” (sic) und “unnatürlich” dargestellt werden. “Natürlicher” ist aber für den Menschen, Tabu- und (Daten)schutzzonen zu haben – die Fenster haben Vorhänge, über Geschlechtsteilen trägt man Kleidung, das Tagebuch hat ein Schloß und das Gesicht kann eine Maske tragen. Dies ist nicht immer und überall so, die Tabus variieren. Aber davon auszugehen, die Menschen müssten sich nur in ihren wirklichen unverstellten Ichs begegnen, ohne Geheimnisse und Rückzugsräume, plappernd und kommunizierend, und schon würden die ganzen Übel der alten Welt verschwinden, ist ein grotesker Fehlschluß, denn diese Entwicklungen nehmen eher Räume zum Selbst-erfinden, virtuelle Freiräume, and nageln einen auf sog. “Fakten”, messbares, Karteikarten fest. Klick Susi an und erfahre alles über sie: ein Alptraum. Demgegenüber sind ein paar einzuhaltende Regeln für Internetunternehmen, am besten international geregelt (etwa unter der UNO/Menschenrechtskonvention) als Einschränkung von Freiheit (der Unternehmer) genauso “skandalös”, wie es Verkehrsregeln als Einschränkung der Freiheit der Porschefahrer sind. Notwendig ist aber eine demokratische Entscheidungsfindung: Wollen wir Datenschutz, wollen wir es dann der Eigenverantwortung des Einzelnen überlassen, auf diesen Schutz aktiv verzichten zu können? Wenn ja, was spricht dann noch dgegen? Geht das nur mit Überwachun? Oder packt man die Unternehmen eher beim Geldbeutel? Auch sie benötigen ja andererseits staatlich garantierten Schutz, staatliche Infrastruktur und Freiräume, warum soll man sie also zugleich ungestraft bei rot über die Ampel fahren lassen, nur weil sie denken, dass sie so noch mehr Gewinn machen?

  31. Pingback: Datenschutz vs. Schramm: Wider einer besseren Welt | Dennis Knake | Just my (2 Cent)

  32. Was ist denn hier los? Habt ihr das Sommerloch nicht unbeschadet überwinden können? Fehlen euch die politischen Herausforderungen außerhalb der Piratenpartei? Oder liegt’s einfach nur am schlechten Wetter? Kritisierenswert ist zunächst einmal und eigentlich außschließlich das schlechte Lektoriat vor Veröffentlichung. So grasse Rechtschreibfehler sollten sich nicht einschleichen:

    …dem einfachen Benutzer wird die Kontrolle über ihre Daten genommen.

    Wenn mit Singular begonnen wird (dem einfachen Benutzer) sollte man nicht im Bezug (ihre Daten) mit Plural fortfahren.

    …meines Ich

    …sollte besser “meines Ichs heißen (Genitiv).

    …die priviligierten

    besser: die Priviligierten (Substantivierung).

    als stummpfes Schwert

    doch eher: als stumpfes Schwert. Einige Satzzeichen fehlen auch noch, das solltet ihr aber selbst entdecken…

    Immerhin beweist meine kleine grammatikalische Kritik, dass ich den Artikel “genau” gelesen habe. Für Nicht- Piraten hätte man durchaus auch deutlicher machen sollen, dass hier Frau Schramm eine eigene Meinung äußert und keineswegs damit das Parteiprogramm der Partei zurecht biegt, wie es hier teilweise in den Kommentaren vermutet wird. Dass Frau Schramm durch ihre Ansichten, beinahe wäre ich geneigt von Thesen zu reden, naturgemäß mit mutmaßlichen Piratenwählern kollidiert, sollte ihr wie der FP- Redaktion bewusst gewesen sein. Beleidigende Kommentare sind dumm und unproduktiv und sollten daher nicht so ernst genommen werden. Einerseits denke ich, dieser Artikel war für Trolle geradezu eine Steilvorlage, die berechenbar war und andererseits kann ich nicht erkennen, dass aktive Piratenmitglieder sich an diesem Kuschelecken- Flamewar beteiligt haben. Was auf Twitter & Co. daraus entsteht, ist nicht von der Flaschenpost- Redaktion zu verantworten. Während aktuell Leute wie Friedrich (Aufhebung der Anonymität im Internet) oder Uhl (immer wieder VDS) beinahe ohne Kritik aus den eigenen Reihen in der Öffentlichkeit für den Kontrollstaat werben dürfen, zerfleischen sich die Piraten wie gewohnt innerparteilich. Bin ich hier im Kindergarten? Könnte man mal die gemeinsamen Kräfte bündeln und nach aussen richten, anstatt sich über die veröffentlichte Meinung einer jungen Piratin aufzuregen…?

    Gruß, J.D.

      • Danke Acepoint, sogar Doppelfehler in einem Wort. Leider ist es bei einem versendeten Kommentar nachträglich nicht mehr möglich, zu korrigieren, dank Web 2.0. In einem normalen Forum wäre das kein Problem. Die Artikel jedoch kann man als Redakteuer/ Admin jederzeit korrigieren. Abgesehen davon macht der Ton die Musik, womit man auf ein typisches Problem bei den Piraten trifft.

        wenn Du schon korrigiert, mach es richtig

        Man hätte auch schreiben können:

        Johannes hat sogar noch einen Fehler übersehen:

        oder so ähnlich. Dass du mich mit (großgeschriebenem) Du ansprichst, impliziert eine direkte Konfronation, den inzwischen bekannten Abwehrrefelex. Das ist so typisch für die Umgangsformen bei den Piraten. Man sollte sich ernsthaft Gedanken machen, ob man auf diese Weise nicht zu viele Leute abschreckt… Das mag sich jetzt empfindlich anhören, persönlich kann ich diese direkte Form des verbalen Austausches noch verkraften, aber es gibt sicher viele Menschen, die es nicht in dieser Art gewohnt sind und es auch so nicht möchten.

    • Unsinnige Rechtschreibflames schrieb am

      Falsch: So grasse Rechtschreibfehler sollten sich nicht einschleichen.

      Richtig: So krasse Rechtschreibfehler sollten sich nicht einschleichen.

      Völlig überflüssig hier eine Diskussion über die Rechtschreibung zu führen. Genau aus diesem Grund habe ich auch daran teilgenommen, um allen vor Augen zu führen, wie überflüssig das Ganze ist.

      Mit dem Thema Piraten habe ich selbst schon seit einigen Monaten abgeschlossen. Die Piraten sind meiner Meinung viel zu viel mit sich selbst beschäftigt. Außerdm ist keine vernümftige Diskussionskultur vorhanden. Beispiele: Endlosdiskussionen, Beleidigungen, Trollbeiträge, Rechtschreibflames,

      Am Meisten fehlt mir jedoch gemeinsame Werte. Das Grundprogramm (oder wie es bei den Piraten heißt) enthält nur Worthülsen und kein Inhalt.

      • …enthält nur Worthülsen und kein Inhalt.

        Aha, “unsinnige Rechtschreibflames”, dann solltest du auch argumentativ aufzeigen, was du allen vor Augen führen möchtest. Ich teile deine Meinung, dass die Piraten zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind. Allein, dass wir hier darüber diskutieren, bestätigt dies. Dummerweise haben wir uns beide auch daran beteiligt und können uns somit schlecht davon distanzieren. Interessantrweise erfahren andere Artikel der FP deutlich weniger Feedback, obwohl diese oder gerade weil diese sich nicht mit innerparteilichen Dingen auseinandersetzen.

        <

        blockquote>Außerdm ist keine vernümftige Diskussionskultur vorhanden

        <

        blockquote> Dem möchte ich widersprechen, wenn es erlaubt ist. Es sind nur wenige Kommentare auf Troll- Niveau im Vergleich zur Gesamtheit. Wenigstens bieten die Piraten eine offene Diskussionsmöglichkeit. Dass die Trolle auch stets Piraten sein müssen, ist gar nicht bewiesen. Die Diskussion steht auch für Nicht- Piraten offen.

        Mit dem Thema Piraten habe ich selbst schon seit einigen Monaten abgeschlossen.

        Inwiefern? Es ist dann aber merkwürdig, dass du dich an dieser Diskussion beteiligst. Das nenne ich einen gelungenen Abschluss.

        Ich spekuliere, dass die meisten Kommentare hier, die gegen die Piraten und der angeblich so schlechten Diskussionskultur wettern, gar nicht von Piraten verfasst wurden. Hier wird absichtlich die Stimmung versaut, um interessierte Mitleser abzuschrecken. Ist es den in Blogs anderer Parteien soviel besser?

  33. Daniel Glass schrieb am

    Schön, hier bestätigt zu sehen, warum ich vermutlich nie in irgendeine Partei eintreten werde. Wer sich nicht mit allen anderen in seinem Kleinbürgerhaften Gesinnungs-Habitat gegenseitig den Sack kraulen will, wird ausgebuht und unreflektiert rund gemacht. Überall die gleichen Spinner. Ahoi, Kinder. Schön weiter spielen. Daniel Glass, Hamburg

  34. Felix Rauch schrieb am

    Kann eigentlich irgendeiner von euch armseligen Datenschützern auch argumentieren? Oder habt ihr das in der Schule nicht gelernt?

  35. Felix Rauch schrieb am

    Ein großartiger Artikel, der mich aufs Neue in meiner Annahme bestätigt, dass die Fronten der Zukunft nicht zwischen “Rechts” und “Links” verlaufen, sondern zwischen Gegnern und Freunden der Freiheit, Pessimisten und Optimisten, schambehafteten Datenschützern und forschen Post-Privacy Spackos. Geneigt zu sagen: zwischen Schatten und Licht.

  36. Pingback: Meinungsfreiheit : Trolle : Beleidigungen… uteles Blog 

  37. Pingback: Julia, Empathie… | LaserBlog

  38. Ein Mensch schrieb am

    Klar, man kann Sarrazin auch im Vorwärts schreiben lassen. Vielleicht reicht es aber auch, wenn er sein Buch ganz privat veröffentlicht.

    Grundrechte sind zunächst Abwehrrechte gegenüber dem Staat. Post Privacy differenziert da nicht und will insofern auch dahingehend meine Grundrechte abschaffen.

    Darüberhinaus dient der Datenschutz auch gegenüber nicht-staatlichen Stellen als Leitline, wie mit Daten umgegangen werden soll. Er hilft mir auch, mein Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung gegenüber anderen durchzusetzen, die dieses Recht nicht respektieren wollen.

    Man kann sagen, in einer angstfreien Gesellschaft kann jeder nackt herumlaufen. Das ist trotzdem häufig unpraktisch.

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