Die deutsche Sprache als Staatsziel?


Kommentare

2 Kommentare zu Die deutsche Sprache als Staatsziel?

  1. Erik schrieb am

    Gegenpetition mitgezeichnet, dieser Bullshit muss aufgehalten werden! Sprache ist dynamisch. Ständig fließen neue Wörter ins Deutsche ein und es ist auch keineswegs so, dass sich die Anderen nicht bei uns bedienen: Z. B. mögen die Engländer Sauerkraut, fürchten sich vor Poltergeistern und schicken ihre Kinder in den Kindergarten.

    Find ich zwar schön, dass es Leute gibt, die die deutschen Entsprechungen zu den Anglizismen erhalten wollen (die “Hotline” ist eben lang nicht so heiß wie der “heiße Draht” 😉 ), aber übertreiben muss man’s auch nicht — vor allem wenn dann so schöne Zwitter rauskommen wie “Klappcomputer” (mit dem Klapprechner könnt ich mich noch einigermaßen anfreunden).

    Grueße Erik

  2. Michael schrieb am

    Vielleicht bin ich schon zu alt, aber Sprache ist mehr als nur die Verwendung von Verständigungsmitteln. Sprache stiftet Identifikation. Sprache ändert sich. Mit Luther kam das Hochdeutsch. Ich besitze noch eine faksmile Ausgabe der ersten Übersetzung und habe Mühe sie zu lesen. Doch auch das Hochdeutsch wimmelt nur so von Übernahmen aus dem Latein – Pfanne, Fenster etc. -, so daß Übernahmen aus anderen Sprchräumen in unsere Zeit etwas selbstverständliches sind. Was mir fehlt ist eher ein Institut – dem Fanzösischen vergleichbar – das der Fortschreibung der deutschen Sprache Maß und Regel gibt.

    Gruß Michael.

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